30 Prozent mehr Schleuser gestoppt

Aktuelle Meldung der Bundespolizei Rosenheim: Deutsche Frau angezeigt

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Die Bundespolizei Rosenheim meldet aktuell: Im Dezember ist die Zahl der Anzeigen wegen Schleuserei im Vergleich zum Vormonat angestiegen. Man habe im letzten Monat des vergangenen Jahres insgesamt etwa 30 mutmaßliche Schleuser gestoppt. Eine Steigerung von über 30 Prozent: Im November seien es noch etwa 20 gewesen. Gestern habe man eine deutsche Staatsangehörige festgenommen. Der Frau werde vorgeworfen, zwei Afrikaner eingeschleust zu haben.

In der Kontrollstelle auf Höhe Kiefersfelden im Landkreis Rosenheim überprüften die Bundespolizisten die Insassen eines in Deutschland zugelassenen Wagens.

Am Steuer saß eine 52-jährige Deutsche. Im Gegensatz zu ihren Mitfahrern konnte sie sich ordnungsgemäß ausweisen. Eigenen Angaben zufolge, handelt es sich bei ihren Begleitern um einen 21-jährigen Nigerianer und einen 32-jährigen Gambier. Die Frau erklärte, die beiden Afrikaner von Italien aus nach Deutschland mitgenommen zu haben. Die Fahrt sei über eine ihr unbekannte Mittelsperson arrangiert worden.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die zwei unerlaubt eingereisten Afrikaner an eine Aufnahmestelle für Flüchtlinge – beziehungsweise das zuständige Ausländeramt – weiter geleitet. Ihre Fahrerin, die in Bayern einen festen Wohnsitz hat, konnte die Dienststelle der Rosenheimer Bundespolizei ebenfalls wieder verlassen. Sie wurde wegen Einschleusens von Ausländern angezeigt.

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