2.000 Speisen elektrisch auf Reisen

Kantine von Bauer setzt bei Essensauslieferung erstmals auf E-Mobilität

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Über 2.000 Speisen verlassen wöchentlich die Kantine der J. Bauer GmbH & Co. KG, um insgesamt fünf Kindergärten, drei Schulen und drei Unternehmen aus Wasserburg und der Umgebung mit frischen Gerichten zu versorgen. Die Lieferung übernimmt ab sofort ein kleiner Transporter, der besonders leise unterwegs ist. Denn das Familienunternehmen setzt erstmals auf E-Mobilität und ergänzt die Flotte um den neuen Van e-NV200 EVALIA von Nissan.

Im frechen Design, das an die beliebte Bauer Kampagne „Und was kann der?“ angelehnt ist, macht das elektrisch betriebene Fahrzeug in der Region auf sich aufmerksam.

Seit Juli ist der e-NV200 EVALIA für Bauer im Einsatz. Das Wasserburger Unternehmen setzt bei der Auslieferung von frischen Gerichten an Schuleinrichtungen und Betriebe in der Umgebung auf ressourcenschonende Alternativen. „Wir freuen uns, dass die vielfältigen Speisen unserer Kantine mit einem Elektro-Transporter ausgeliefert werden können,“ sagt Markus Bauer, Geschäftsführer der Bauer Gruppe. „Uns liegt nicht nur die hochwertige Ernährung unserer Mitarbeiter am Herzen. Wir möchten, dass auch die Region von unserer Qualität profitiert. Mit dem E-Auto setzen wir zudem auf eine zukunftsweisende Technologie.“

Der klimafreundliche und leistungsstarke Liefertransporter, der gemeinsam mit der Partnerwerkstatt Port & Langassner ausgewählt wurde, schafft eine Reichweite von bis zu 170 Kilometern ohne erneutes Aufladen. Mit auffälligen Sprüchen wie „Der ist geladen“ und „Der elektrisiert“ fügt sich der neue Flitzer perfekt in die Kampagne „Und was kann der?“ ein – das erhöht die Wiedererkennung und schafft Aufmerksamkeit für das nachhaltigere Engagement des Unternehmens.

Foto: Werkstattpartner Norbert Port und Anton Langassner (hinten, von links) übergeben das neue E-Lieferfahrzeug an Kantinenleiterin Rosi Höll und Geschäftsführer Markus Bauer (vorne, von links).

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9 Gedanken zu „2.000 Speisen elektrisch auf Reisen

  1. Vorbildlich!!
    Hallo, Herr Bauer, laden Sie das Auto an der normalen Steckdose oder haben Sie eine PV-Anlage zum Autoladen, sprich reinen Sonnenstrom?

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    1. Vermutlich wie jedes E-Auto erstmal mit Kohle- und Rest-Atom-Strom 😉

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      1. Wir fahren seit Januar 2017 unser E-Auto – und wir „tanken“ reinen Sonnenstrom (= PV-Anlage) … Nicht alle E-Autos laden „mit Kohle- und Rest-Atom-Strom

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      2. Man kann aber auch echt alles schlechtreden. Ich finfs gut, dass ein großes regionales Unternehmen vorbildlich vorangeht und auf die Zukunft setzt

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        1. Ich kann doch nix dafür, dass die Bundesregierung die Kohlekraft vorantreibt…

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      3. Wasserburger

        Vermuten kann ma viel……

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        1. Zum Thema „Vermuten“ fällt mir ein:
          – Hättest du vermutet, dass die Akkuproduktion die CO2-Bilanz eines E-Autos ziemlich kaputt macht?
          – Hättest du vermutet, dass die Leistungsfähigkeit des Akkus nachlässt?
          – Hättest du vermutet, dass für die Herstellung von Akkus Kobalt nötig ist, das häufig durch Kinderarbeit gewonnen wird?
          – Hättest du vermutet, dass hier einfach nur ein neuer Industriezweig aufgemacht wird, damit die 10% Gewinn pro Jahr dauerhaft gehalten werden können?

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    2. Na, da müssen wir uns jetzt auch mal zu Wort melden, denn vermuten kann man in der Tat viel. 🙂 Tatsächlich stammt der Großteil des Stroms aus unserem eigenen Blockheizkraftwerk, das effizient für Strom und Wärme sorgt. Durch diese Kraft-Wärme-Kopplung tragen wir zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes bei und können sogar noch die Abwärme nutzen. Also quasi alles im grünen Bereich!

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  2. Wasserburger

    Super dass Ihr diesen Invest getätigt habt, Vorbild für andere die es sich auch Leisten könnten.
    Hut ab!

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