110 Tage Gefängnis für Österreicher

Bundespolizei verhaftet verurteilten Betrüger auf der Inntalautobahn

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Die Bundespolizei hat am  gestrigen Dienstag auf der Inntalautobahn einen Österreicher festgenommen. Zunächst war er nur wegen unzureichender Einreisepapiere aufgefallen. Inzwischen sitzt der Vorarlberger im Gefängnis.

In den späten Abendstunden stoppten Bundespolizisten auf der A 93 bei Kiefersfelden ein Fahrzeug mit österreichischen Kennzeichen. Der Fahrer konnte lediglich seinen Führerschein vorweisen. Bei der Überprüfung seiner Personalien fanden die Beamten mithilfe des Polizeicomputers heraus, dass der Mann von der Münchner Staatsanwaltschaft gesucht wurde. Er war wegen Betrugs zu einer Geldstrafe von 3.300 Euro verurteilt worden. Den geforderten Betrag hatte der 25-Jährige jedoch bisher nicht gezahlt.

Da er die Summe in der Grenzkontrollstelle der Bundespolizei nicht aufbringen konnte, wurde der verurteilte Betrüger verhaftet. Auch in der Rosenheimer Dienststelle gelang es ihm nicht, dass Geld zu organisieren. Daher musste der österreichische Staatsangehörige ersatzweise eine 110-tägige Freiheitsstrafe im Bernauer Gefängnis antreten.

 

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