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Vorsorge für den Ernstfall – voller Vertrauen!

Immer mehr Menschen treffen inzwischen selbst Vorsorge für den Ernstfall, um später die gerichtliche Anordnung einer Betreuung zu vermeiden. Sie errichten zu diesem Zweck eine Vorsorgevollmacht und setzen eine oder mehrere Vertraute als ihre Bevollmächtigten ein. Dass diese Vollmacht den benannten Personen eine starke Rechtsstellung verleiht, wird oft nicht bedacht. Nicht selten mit fatalen Folgen. Notarassessorin Anja Schaller von der Landesnotarkammer Bayern, der auch die Wasserburger Notare angehören, weiß Lösungen:

Bestimmte Ereignisse oder Umstände können dazu führen, dass das ursprünglich in die bevollmächtigte Person gesetzte Vertrauen verloren geht oder Zweifel an deren Zuverlässigkeit aufkommen lassen. Die gute Nachricht: Eine Vorsorgevollmacht kann jederzeit widerrufen oder geändert werden, vorausgesetzt der Vollmachtgeber ist noch geschäftsfähig. Im Falle eines Vertrauensverlustes sollte dies schnellstmöglich erfolgen, um einen Missbrauch der Vollmacht zu verhindern. Schaller: „Der Widerruf ist gegenüber dem Bevollmächtigten auszusprechen. Außerdem müssen alle Originale und Ausfertigungen der Vollmachtsurkunde vom Bevollmächtigten zurückverlangt werden, damit die Vollmacht nicht doch weiter verwendet und so missbraucht werden kann.“ Gelingt es nicht, alle Vollmachten einzuziehen, kann eine Vollmacht auch in einem gerichtlichen Verfahren für kraftlos erklärt werden.

Schaller erklärt, dass eine mündliche oder schriftliche Aufhebungserklärung an den die Vollmacht beurkundenden Notar, allein nicht ausreicht. „Die Mitteilung des Widerrufs an den Notar empfiehlt sich dennoch, da dadurch verhindert wird, dass der Bevollmächtigte sich vom Notar eine neue Ausfertigung der Vollmacht ausstellen lässt“, so Schaller. Wurde die Vorsorgevollmacht im Zentralen Vorsorgeregister der Bundesnotarkammer registriert, ist es ratsam den Widerruf ebenfalls im Zentralen Vorsorgeregister eintragen zu lassen. Das Zentrale Vorsorgeregister ist ein bei der Bundesnotarkammer geführtes Register, bei dem Vorsorgeurkunden registriert werden können, damit sie im Fall der Fälle auch gefunden werden.

Wer keinen Vertrauten hat, dem er eine Vollmacht erteilen möchte, sollte statt einer Vorsorgevollmacht eine Betreuungsverfügung errichten und darin erklären, wer im Ernstfall Betreuer werden soll. Ein Betreuer wird – anders als ein Bevollmächtigter – vom Gericht kontrolliert und braucht für bestimmte Rechtsgeschäfte sogar die Zustimmung des Gerichts.

Lassen Sie sich in jedem Fall über den Umfang und die rechtliche Tragweite einer Vorsorgevollmacht vom Notar beraten, bevor Sie weitere Schritte einleiten. „Der Notar kann durch geeignete individuelle Gestaltungsvorschläge helfen, eine für den konkreten Einzelfall interessengerechte Lösung zu finden“, erklärt Schaller. So können beispielsweise durch die Anordnung einer Gesamtvertretungsbefugnis, bei der mehrere Bevollmächtigte nur gemeinsam handeln können, oder die Einschränkung der Vollmacht auf bestimmte Rechtsgeschäfte etwaigen Bedenken des Vollmachtgebers Rechnung getragen werden.

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Nicht ohne Rabatt

Tipps zur Altersvorsorge vom Wasserburger Experten Harry Aschekowsky (2)

harryDie Motorradsaison war schön, aber ist vorbei. Und was noch vorbei ist: das Profil meiner Reifen. Und als ob ich das lauthals ausposaunt hätte, kommt eine e-mail vom Reifendiscounter und bietet mir 30 % Rabatt auf alles. Flugs die Seite aufgerufen, meine Daten eingegeben und – die Vorfreude ist groß – sie kosten einiges mehr als letztes Jahr. Trotz der 30 % Rabatt. Tja, war wohl nix. Aber anscheinend ist heutzutage ohne Rabatt und Bonus nix mehr zu verkaufen. Was hat das jetzt mit Altersvorsorge zu tun? Dazu eine Episode aus dem richtigen Leben unter www.wasserburger-stimme.de …

Unser Foto: Experte Harry Aschekowsky aus Wasserburg.

Wenn Kunden mit meiner Beratung und Umsetzung nicht zufrieden sind, bitte ich darum, das für sich zu behalten. Und wenn das Gegenteil eintritt, bitte ich darum, diese guten Erfahrungen möglichst oft weiter zu geben. So bin ich mit einem 40-jährigen selbständigen Unternehmensberater, gelernter Diplom-Kaufmann, in Kontakt gekommen. Was mir mein Kunde bei der Empfehlung noch mit auf den Weg gab: „Mein Bekannter ist geschäftlich kein ganz einfacher Zeitgenosse und er stammt aus dem Schwaben-Ländle“. Schluck. Und ich dachte bei mir: „Aha, das Schwaben-Portfolio. Mein Vermögen besteht aus Immobilie, Immobilie und … Immobilie.“ Weit gefehlt.

Der Herr Z., der Unternehmensberater, sei wohl sehr an Informationen rund um das Thema Rente interessiert. Seinem früheren Finanzberater hatte er schon vor einiger Zeit empfohlen, die Tür von außen zu schließen. Was er hierbei nicht bedachte: die bisher abgeschlossenen Verträge sind noch da. Die Beiträge auch. Und die steigen auch noch jedes Jahr. Es mußte mal was passieren.

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Also keine schlechte Ausgangssituation. Unzufriedenheit, steigende Belastungen, kein klares Konzept. Also griff ich zum Hörer und rief Herrn Z. an: „Hallo, Grüß Gott, Harry Aschekowsky mein Name. Ich rufe an auf Empfehlung von…“ Nach kurzer Erläuterung, um was es ginge, zückte Herr Z. seinen Kalender und wir machten einen Termin aus. „Freue mich auf unser Gespräch, bis dahin!“ sagte ich zum Abschluss. Nachdem ich den Hörer wieder auflegte, dachte ich mir: Das lief ja äußerst geschmeidig. Der ist doch gar nicht so schwierig…

Der Termin steht an. Wir treffen uns bei Herrn Z. im Büro. Sehr modern eingerichtet, USM Haller Möbel. Gefällt mir. Alles nicht ganz billig. Das Geschäft scheint zu laufen…

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Nachdem wir uns vorgestellt, ich meine Arbeitsweise erläutert und Herr Z. die Aufgabenstellung schilderte, kommen wir zum Punkt „Erwartungen an das Gespräch“. Immer ein heikler Punkt. Ich helfe hier, in dem ich meine wichtigsten Erwartungen erläutere: „Wissen Sie, was ich brauche? Offenheit. Weil ich sonst keinen guten Rat geben kann. Und wissen Sie was noch? Wenn die Lösungen gut sind, die ich für Sie habe, dass Sie mich weiterempfehlen.“ Alles kein Problem, meint Herr Z.. Nachdem auch langfristige Zusammenarbeit, dauerhafte Betreuung, gute Erreichbarkeit von Herrn Z. angesprochen wurden – alles Dinge die für mich auch sehr wichtig sind – kam die Kröte:

„Ich kenne ja Ihre Honorarsätze. Die sind mir zu hoch. Ich will 25 % Rabatt.“ Das ganze in dezentem Schwäbisch. Ich hab kurz überlegt. Immer für ein Viertel weniger arbeiten? Ärgerlich. Andererseits interessiert mich die Aufgabe. Was soll´s. An die Arbeit.

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Den dicken Ordner von Herrn Z. nehme ich mit nach Hause. Soweit hat sich das Vertrauen schon aufgebaut. Schön. Was weniger schön ist: ein Haufen Zeug. Gesetzliche Rentenansprüche, Lebensversicherung, fondsgebundene Lebensversicherung, Rürup-Rente, ruhende betriebliche Altersvorsorge (BAV). Die wichtigsten Versicherungen, 2 Bausparer, ein Aktiendepot. Das soll aber erst später Thema sein. Jedenfalls viel Arbeit. Und jeder Euro ist für mich nur 75 Cent wert. Egal.

Der Folgetermin mit Herrn Z. ist da. Er kommt dieses mal zu mir. Gut, brauche ich die ganzen Sachen nicht rumschleppen. Ich lege ihm ein finanzmathematisches Gutachten zur Lebensversicherung vor. Ich lege Gutachten zwei zum Rürup vor. Ich lege Gutachten drei zum Fondsvertrag vor. Die BAV bleibt ruhen. Herr Z. schaut mich an. „Wenn Sie wollen, rechnen Sie nach. Sie werden keinen Fehler finden“, sage ich. Herr Z. nimmt die Gutachten mit und ruft mich am nächsten Morgen an. „Die 200.000,- Euro mehr für die Rente, wenn ich meine Verträge umstelle, da kann man nicht meckern. Und das mit dem Rabatt können´s vergessen.“

Direkt-Kontakt:

Plan2Invest Harry Aschekowsky (Dipl.-Wirtsch.-Ing. FH)

Ledererzeile 56, Rückgebäude

83512 Wasserburg a. Inn

Mobil: 0171 / 88 30 225 Tel.: 0 80 71 / 9 20 60 – 35 Fax: 0 80 71 / 9 20 60 – 36

Mail: info(at)plan2invest.de

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Ein Plan fürs Leben schadet nicht

Tipps zur Altersvorsorge vom Wasserburger Experten Harry Aschekowsky (1)

harryWasserburg – Ich bin 48, war jahrelang Kettenraucher, ernähre mich ungesund und hab‘ Bluthochdruck vom Stress im Job. Sport treib‘ ich so gut wie keinen und mein Übergewicht zerrt an meinem Knochengestell. Wozu also lange ans Alter denken? Wozu gar eine Altersvorsorge? Denn mein Grund-Pessimismus flüstert mir jeden Tag ins Ohr: Viel älter als 60 werd‘ ich voraussichtlich ohnehin nicht. „Irrtum!“, hält der Wasserburger Experte für Altersvorsorge, Harry Aschekowsky, dagegen. „Denk doch mal an Deine Verwandtschaft!“ Und tatsächlich: Kaum einer meiner Großonkel, -tanten oder -eltern ist vor dem 90. Geburtstag gestorben. Offenbar hat meine Familie ganz gute Gene. „Und was machst Du ohne Altersvorsorge, wenn du zufällig doch 85 wirst?“, fragt mich Aschekowsky lächelnd.

„Die Altersvorsorge nicht zu planen, ist, als ob man die Feuerwehr abschafft, weil es drei Jahre nicht gebrannt hat.“ Und da werde ich nachdenklich. Seit zehn Jahren bin ich selbstständig tätig und verzichte auf eine Altersvorsorge. Die Rente, die ich mir in den Jahrzehnten davor erarbeitet habe, würde heute gerade einmal für meine Miete und meine Krankenversicherung reichen – für Essen und Strom bliebe da kein Cent. „Ein bisschen sollte man sein Leben schon planen. Alles andere hast Du doch auch gut im Griff“, sagt Aschekowsky, der unabhängige Experte für Altersvorsorge aus Wasserburg.

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„Natürlich“, so der studierte Wirtschaftsingenieur, der sich auf Geldanlage und eben die Vorsorge fürs Alter spezialisiert hat, „natürlich müssen wir den Menschen für die Vorsorge schon vor der Rente etwas wegnehmen, damit hinterher etwas da ist. Aber das kann man so gestalten, dass es wirklich kaum schmerzt.“ Wichtig sei die genaue Analyse des Ist-Zustandes. „Wenn wir wissen, wo wir stehen, können wir gemeinsam ein Ziel formulieren, wo wir am Ende hin wollen.“ Und das sei bei jedem Menschen ganz individuell. „Vom Sparprozess auf eine Immobilie hin, bis zur klassischen Geldanlage – wichtig ist, die richtigen Instrumente einzusetzen.“ Und auf denen spielt Aschekowsky mit seiner Finanzberatung „Plan2Invest“ jetzt schon seit Jahren sehr erfolgreich und hat dabei immer wieder die gleiche Erfahrung gemacht: „Die wenigsten kommen mit ihrer Regelrente aus.“ Aber man könne durch private Vorsorge viel unternehmen, damit am Ende der Lebensstandard im Alter gehalten werden kann. „Und der ist natürlich ganz unterschiedlich.“ Deshalb seien maßgeschneiderte Lösungen so wichtig.

Wichtig sei vorab für viele schon mal eine Bilanz. „Wo stehen wir eigentlich? Das kann schon mal befreiend sein und vermittelt ein positives Gefühl, wenn man weiß, wo man eigentlich steht.“ Nichts sei schlimmer, als mit 67 plötzlich die böse Überraschung zu erleben. „Gerade bei Selbstständigen hapert’s da oft hinten und vorne. Auch viele Angestellte meinen, mit a bisserl Riester und Rürup sei alles getan.“ Und dann gebe es gelegentlich das genaue Gegenteil: „Die totale Überversicherung. Das passiert meistens auf dem Weg der klassischen Lebensversicherung, die gerne auch mal von Branchenfremden an den Mann gebracht wird, weil es von den Versicherungen hohe Provisionen gibt.“

Um eine ausgewogene Altersvorsorge zu erlangen, ist eine neutrale Bestandsaufnahme, die Höhe der gewünschten Rente und ihre Dauer zu ermitteln. „Dann kann man gemeinsam überlegen, was und wie man´s anpackt.“

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Und das bietet Harry Aschekowsky (49, Vater dreier Kinder) in seinem Büro in der Ledererzeile 56 in Wasserburg an. Der Clou: Der Experte arbeitet nicht auf Provision, sondern auf Honorarbasis. „Das ist der klar bessere Weg. Erstens kriegen meine Kunden Lösungen, die Ihr Geld nicht kaputt machen. Denn die üblichen Produkte am Markt mitsamt ihren hohen Startkosten und horrenden laufenden Gebühren können Sie bei einem langen Sparvertrag mehrere Zehntausend Euro kosten. Und zweitens bezahlen Sie denjenigen, der für Sie arbeitet. Wie jeden Handwerker. Oder vertrauen Sie einem Steuerberater, der vom Finanzamt bezahlt wird?“

Aschekowsky ist Partner eines Maklerverbundes. Damit hat er Geschäftsverbindungen zu nahezu allen namhaften Finanzdienstleistern der Branche und ist bestens informiert. Laufende Marktrecherchen nach kostengünstigen und vorteilhaften Lösungen für seine „Auftraggeber“, also seine Kunden, sind für ihn eine Selbstverständlichkeit.

Kooperationen mit HonorarKonzept, einer führenden Serviceplattform für die Honorarberatung, oder Dimensional Fund Advisors, die finanzwissenschaftliche Erkenntnisse – übrigens soeben mit einem Nobelpreis prämiert – in die Praxis umsetzen, sind hierfür notwenige Werkzeuge. „Denn nur der Erfolg des Kunden ist das was zählt. Sonst nichts.“

 

Direkt-Kontakt:

Plan2Invest Harry Aschekowsky (Dipl.-Wirtsch.-Ing. FH)

Ledererzeile 56, Rückgebäude

83512 Wasserburg a. Inn

Mobil: 0171 / 88 30 225 Tel.: 0 80 71 / 9 20 60 – 35 Fax: 0 80 71 / 9 20 60 – 36

Mail: info(at)plan2invest.de

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Gesunde Ernährung leicht gemacht

Wasserburg/Rosenheim – Erschreckend, aber wahr: Berichten des Mikrozensus 2009 zufolge, war in diesem Jahr die Hälfte der Bayern übergewichtig. Auch unter Kindern nimmt die Anzahl der Übergewichtigen stark zu. Um Übergewicht bei Erwachsenen zu bestimmen, wird gängigerweise der Body Mass Index (BMI) angewandt. Dieser wird berechnet, indem man das eigene Körpergewicht durch die Körpergröße zum Quadrat teilt (kg/m²). Jemand mit einem BMI von weniger als 18,5 ist untergewichtig. Wird hingegen ein BMI von über 25 berechnet, ist die Person übergewichtig, bei mehr als 30 stark übergewichtig (adipös). Nicht nur das Übergewicht als solches ist gefährlich, auch damit verbundene Krankheiten können die Gesundheit gefährden. Mit Übergewicht in Zusammenhang gebracht werden etwa Krankheiten wie Typ-2-Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Dabei kann man Übergewicht ganz einfach mit ausreichend Bewegung und der richtigen Ernährung entgegenwirken. Der wichtigste Aspekt einer ausgewogenen, gesunden Ernährung ist, dass man bewusst isst. Der Körper hat einen individuellen Energiebedarf, der bei einem Erwachsenen durchschnittlich bei 2.000 Kalorien pro Tag liegt. Diese Kalorienanzahl kann je nach Geschlecht, Größe und Körperbau jedoch abweichen. Natürlich lauern kleine Kalorienfallen überall, wovon auch www.wasserburger-stimme-Kolumnistin Hille Sander ein Lied singen kann. Doch mit den folgenden Tipps wird eine gesunde Ernährung in der Familie zum Kinderspiel.

Einfache Tipps für ein gesünderes Leben

Weniger tierische, mehr pflanzliche Produkte

Dass nicht jeder gleich auf den Vegetarier-Zug aufspringen möchte, versteht sich von selbst. Dennoch sollte man sich für eine ausgewogene, gesunde Ernährung an die folgende Faustregel halten: sechs kalorienarme Getränke, wie etwa Wasser, ungesüßter Tee oder Säfte ohne Zuckerzusatz, fünf Portionen Obst und Gemüse, vier Portionen Getreide, wie in Brot oder Beilagen, drei Portionen tierische Produkte, wie zum Beispiel Milch(produkte), Fleisch, Fisch oder Ei, zwei Portionen Speiseöl und -fette, eine Portion Süßigkeiten oder Snacks.

Gemeinsam essen

Wer mit anderen zusammen isst, isst erwiesenermaßen auch weniger. Hinzu kommt, dass es auch schöner ist, regelmäßig gemeinsam mit der Familie zu essen und das Essen vielleicht sogar mit den Kindern zusammen zuzubereiten. So lernen die Kleinen auch gleich, was eine gesunde Ernährung beinhaltet.

Gründliches Kauen

Viele Menschen neigen dazu, in Hektik und schnell zu essen. Dabei wird häufig nicht ausreichend gekaut. Wer jedoch jeden Bissen ungefähr 20 Mal kaut und seine Mahlzeit auf etwa 20 Minuten ausweitet, isst automatisch ruhiger und weniger.

Gesunde Snacks vor dem Fernseher

Wer gerne vor dem Fernseher nascht, kann anstelle einer Tüte Chips einen Teller mit geschnittenem Obst und Gemüse auf den Tisch stellen.

Wer sich an diese Tipps hält, kann auch ruhigen Gewissens mal mit der Familie oder dem Partner essen gehen oder sich ein leckeres Gericht  bei www.lieferando.de/lieferservice-rosenheim-83022 in Rosenheim und Umgebung bestellen. Vor allem dann, wenn man neben einer gesunden Ernährung auch durch regelmäßige Bewegung dem Körper etwas Gutes tut.

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Ist Thermografie bei Neubauten/Sanierungen sinnvoll?

Jetzt, wo die Temperaturen demnächst wieder die Null-Grad-Grenze dauerhaft unterschreiten, ist die richtige Zeit für Gebäudethermografie.

Was ist Thermografie?

Jeder Körper sendet Wärmestrahlen aus, die für das menschliche Auge nicht erkennbar sind. Eine Wärmebildkamera aber kann diese erfassen und in einem Bild aus Falschfarben darstellen. Dabei wird einer bestimmten Temperatur eine Farbe zugeordnet, und somit ein sichtbares Bild erzeugt, das sich von der Ansicht des Körpers mit den Augen erheblich unterscheiden kann. Zusätzlich können viele Faktoren ein Wärmebild verfälschen, es ist daher stets eine Nachbearbeitung am Computer mit genauer Beurteilung und Interpretation des Bildes erforderlich. Hier spielt die Ausbildung und Erfahrung des Thermografen eine wichtige Rolle. Sonst sind die bunten Bilder oft wenig aussagekräftig bis wertlos.

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Das Prinzip der Thermografie wird genutzt, um energetische Schwachstellen an Gebäuden sichtbar zu machen. Wird zu viel Wärme von innen nach außen abgegeben – zum Beispiel an undichten Fenstern und Türen oder ungedämmten Wänden – erwärmen sich diese Bereiche außen stärker als andere. Auf dem Thermografiebild werden diese Temperaturunterschiede abgebildet. Je wärmer die Temperatur einer Außenfläche ist, umso mehr Energie ist vom Gebäudeinneren nach Außen gelangt. Jedes Bild ist mit einer Legende versehen, welche die verschiedenen Farbbereiche erläutert. Zudem erhält der Kunde neben dem Bild auch eine Kurz-Auswertung mit den notwendigen Interpretationen.

Für wen ist die Thermografie interessant?

Natürlich für Besitzer eines nicht sanierten Altbaus. Denn hier erfährt man, wo die Schwachstellen des Hauses wirklich liegen.

Aber erst Recht für Besitzer eines Neubaus bzw. Altbaus nach einer durchgeführten Sanierung!

Denn wer garantiert eigentlich dafür, dass die für teures Geld angebrachte Dämmung lückenlos sorgfältig ausgeführt wurde? Vertrauen ist gut – Kontrolle ist besser!

Sollte alles unauffällig sein, so hat man die beruhigende Gewissheit, bei Auffälligkeiten kann man noch Nachbesserungen innerhalb der Gewährleistungsfrist einfordern.

Sonst merken Sie möglicherweise erst nach Jahren, dass Ihr Haus den errechneten Energiebedarf aufgrund technischer Mängel gar nicht erfüllen kann.

Was kostet die Thermografie?

1 Einsatzstunde Energieberater / IR-Thermograf 71,40 EUR

Abrechnung mindestens 1 Stunde, Rest je angefangene halbe Stunde

1 Einsatzstunde Infrarotkamera 54,74 EUR

Abrechnung je angefangene Stunde

Alle genannten Preise enthalten die derzeitige gesetzliche Umsatzsteuer (19 %)

Die Abrechnung erfolgt immer nach tatsächlichem Aufwand.

Für die Thermografie eines Einfamilienhauses (z.B. 4 Fassaden u. diverse Details) kann für den Vor-Ort-Einsatz (ohne längere Anfahrt) und die Erstellung des Reports im Büro im günstigsten Fall (2 Stunden IR-Thermograf + 1 Stunde IR-Kamera) mit 197,54 EUR gerechnet werden.

Sie erreichen die Energieberatung, Herrn Heinz Matzke, unter der Telefonnummer 08071 / 9088-22

bzw. per E-Mail energieberatung@stadtwerke-wasserburg.de .

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Für alle: Spritpreise – aktuell abrufbar!

Von 14.000 deutschen Tankstellen

ADACAb sofort können Autofahrer jederzeit minutengenau auf die aktuellen Kraftstoffpreise von gut 14 000 deutschen Tankstellen zugreifen und so die günstigsten Angebote finden. Mit dem neuen Angebot der sogenannten „Markttransparenzstelle“ des Bundeskartellamts haben Verbraucher jetzt die Möglichkeit, Preisunterschiede zwischen den Anbietern auf einen Blick zu erkennen. Der ADAC bietet allen Autofahrern online unter www.adac.de/tanken sowie in wenigen Tagen auch über die neu entwickelte, kostenlose App „ADAC Spritpreise“ (verfügbar für iOS- und Android-Betriebssysteme) die jeweils aktuellen Kraftstoffpreise in einer Schnell- und einer Umkreissuche an, damit gezielt der günstigste Anbieter in der unmittelbaren Umgebung angesteuert werden kann.

Nach Auffassung des ADAC kann die Markttransparenzstelle einen wichtigen Beitrag zu einer dauerhaften Stärkung des Wettbewerbs auf dem deutschen Kraftstoffmarkt leisten. Je mehr Autofahrer auf den Preis achten und gezielt bei einem günstigen Anbieter tanken, desto mehr Einfluss nehmen die Verbraucher und entsprechend höher wird der Konkurrenzdruck auf teurere Tankstellen. Das wiederum kann sich positiv auf die allgemeine Entwicklung der Spritpreise auswirken.

Über den ADAC: Mit über 18 Millionen Mitgliedern ist der „Allgemeine Deutsche Automobil-Club“ der zweitgrößte Automobilclub der Welt. Als führender Dienstleister trägt der ADAC wesentlich dazu bei, Hilfe, Schutz und Sicherheit in allen Teilbereichen des mobilen Lebens sicherzustellen. Dabei handelt der ADAC nach dem Leitsatz „Das Mitglied steht im Mittelpunkt!“ und überzeugt in erster Linie durch die Kompetenz und Servicebereitschaft seiner Mitarbeiter sowie die Qualität und Fairness seiner Produkte und Dienstleistungen.

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Schwere Lasten – bunt verpackt

Tipps zum Schulranzenkauf

Zum Schulranzenkauf gibt das Gewerbeaufsichtsamt der Regierung von Oberbayern wichtige Tipps: Ein Schulranzen muss so auffällig sein, dass er mitsamt seinem Träger im Straßenverkehr bereits von weitem gut sichtbar ist. Hierzu sollten die Außenflächen des Schulranzens zu möglichst großen Anteilen aus retroreflektierenden und fluoreszierenden Materialien bestehen.

Im Licht der Autoscheinwerfer werden dadurch Schulkinder von allen Verkehrsteilnehmern besser und schneller gesehen. Das Gewicht des leeren Schulranzens sollte so gering wie möglich sein, gleichzeitig muss er aber auch stabil, robust und regendicht sein. Auf die Angabe eines maximalen Gesamtgewichts wird mittlerweile verzichtet. Ob ein Kind mit dem Gewicht des zu tragenden, gefüllten Schulranzens überfordert ist, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab, wie zum Beispiel der Konstitution des Kindes und Länge und Beschwerlichkeit des Schulwegs.

Wenn die Eltern den Schulweg einmal gemeinsam mit ihrem Kind mit gefülltem Schulranzen abgehen, können sie dabei die Haltung des Kindes beobachten und nochmals überprüfen, ob der Schulranzen richtig sitzt und nicht zu voll beladen ist. Die Schultergurte müssen über den gesamten Auflagebereich gepolstert und mindestens 30 Millimeter breit sein. Sie dürfen den Hals des Kindes auf keinen Fall einengen und müssen optimal auf den Körper anzupassen sein. Hierzu müssen die Tragegurte leicht und stufenlos – am besten sogar einhändig – einstellbar sein. Es empfiehlt sich die Verstellbarkeit der Schultergurte und die Passform vor dem Kauf Seite 2 im Fachhandel zu erproben.

Auch ein Tragegriff darf nicht fehlen, seine Länge sollte mindestens 80 Millimeter betragen. Die Verbraucherschützer der Gewerbeaufsicht empfehlen Schulranzen mit GS-Zeichen und dem Qualitätsmerkmal „gefertigt oder hergestellt nach DIN 58124“. Verantwortungsvolle Hersteller richten sich nach den Anforderungen dieser freiwilli-gen Norm. Ist ein GS-Zeichen für geprüfte Sicherheit auf dem Schulranzen ange-bracht, wurde dieser von einer anerkannten Prüfstelle geprüft und für gut befunden. Ein CE-Zeichen hingegen darf auf einem Schulranzen nicht angebracht sein.

Wer zahlt bei Hagelschaden?

Tipps vom ADAC zu den Folgen eines starken Gewitters

293835_648169355197311_274737519_nTennisballgroße Hagelkörner, die Autoscheiben zertrümmern und Motorhauben zerbeulen, sind keine Seltenheit mehr. Zuletzt war am vergangenen Sonntag, 9. Juni, der Raum Obing betroffen – angrenzend bis zum Altlandkreis bei Amerang. Wer in solchen Fällen keine Kfz-Teilkaskoversicherung hat, bleibt laut ADAC auf seinem Schaden sitzen. Unerlässlich ist eine Teilkasko auch bei Sturmschäden durch ausgerissene Äste oder herabfallende Dachziegel. Allerdings, so warnt der Automobilclub, hat die Teilkaskoversicherung auch bei Unwettern ihre Grenzen.

Beulen am geparkten Wagen oder ein kaputter Frontbereich nach einer Kollission mit einem unmittelbar vor das Auto gestürzten Baum muss der Fahrzeughalter notfalls mit Angaben vom Wetteramt nachweisen. Grund: Zum Zeitpunkt der Beschädigung muss der Wind mindestens mit Stärke 8 geweht haben. Brummt ein Fahrer gegen einen bereits längere Zeit auf der Straße liegenden Ast, so greift die Teilkasko nicht. In so einem Fall zahlt nur die Vollkaskoversicherung.

Bei Wasserschäden gelten ähnliche Bedingungen: Wird das Fahrzeug in einer volllaufenden Tiefgarage beschädigt oder tritt die Überschwemmung so plötzlich auf, dass der Motor nicht rechtzeitig abgestellt werden kann, bezahlt die Teilkasko. Wer aber einen Schaden am Fahrzeug hat, weil er durch eine offensichtlich überschwemmte Straße gefahren ist, muss damit rechnen, dass ihm grobe Fahrlässigkeit vorgeworfen wird. Bei Haftungsfragen gilt die Faustregel: „Kommt das Wasser zum Auto“, zahlt die Kaskoversicherung, „kommt das Auto zum Wasser“, muss man selbst für den Schaden aufkommen.

Schäden nach Unwettern sollten Autofahrer umgehend bei ihrer Teilkaskoversicherung melden. Diese ist auch dann die richtige Adresse, wenn der betroffene Autofahrer eine Vollkaskoversicherung abgeschlossen hat, denn bei der Teilkasko findet keine Rückstufung statt. Außerdem ist die Selbstbeteiligung dort oftmals geringer.

Auf keinen Fall, so der Rat des ADAC, sollten geschädigte Autofahrer ohne Absprache mit dem Versicherer einen Gutachter bestellen oder den Schaden reparieren lassen. Der Versicherte könnte in diesem Fall auf den Kosten sitzen bleiben, weil das Weisungsrecht der Versicherer hat.

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Unser Rechtstipp, Nummer 2: Von der Wasserburger Anwältin Beatrix Lippert

Kündigung: Was nun?

lippertFast jeder Arbeitnehmer sieht sich -mindestens- einmal in seinem Arbeitsleben mit einer Kündigung konfrontiert. Die Unsicherheit, ob es sich lohnt, gegen die Kündigung vorzugehen, ist oft groß, und auch die Voraussetzungen und Fristen für Kündigungsschutzprozesse oder den Bezug von Arbeitslosengeld sind vielfach nicht bekannt. Hier ein kurzer Abriss, der die wichtigsten und häufigsten Fragen beantwortet:

1.    Arbeitsagentur

Unabhängig davon, ob die Kündigung rechtmäßig ist oder nicht, oder ob Sie etwas gegen die Kündigung unternehmen wollen, müssen Sie die Meldefrist bei der Bundesagentur für Arbeit beachten, wenn Sie Arbeitslosengeld beziehen möchten. Diese beträgt grundsätzlich drei Tage ab Zugang der Kündigung beziehungsweise Kenntnis vom Beendigungsdatum. Nur wenn die Kündigungsfrist drei Monate oder länger ist, besteht die Möglichkeit, sich auch später noch rechtzeitig arbeitssuchend zu melden. Bei Versäumung der Frist müssen Sie mit einer Sperrzeit von einer Woche beim Arbeitslosengeld rechnen.

Mein Tipp: Auch bei langen Kündigungsfristen möglichst bald zur Bundesagentur gehen! Wie jede Behörde hat diese bürokratische Vorlaufzeiten. So werden Finanzierungslücken vermieden, damit nach Ablauf der Kündigungsfrist gegebenenfalls nahtlos Arbeitslosengeld bezogen werden kann. Außerdem kann die Bundesagentur Stellen nur vermitteln, wenn die Arbeitslosigkeit bekannt, sprich gemeldet ist!

2.    Fristen

Wenn Sie etwas gegen eine Kündigung unternehmen wollen, zögern Sie nicht zu lange. Grundsätzlich gilt eine Frist von 3 Wochen ab Zugang der Kündigung, innerhalb derer eine Klage bei Gericht eingehen muss. Danach kann man, von besonderen Ausnahmefällen abgesehen, nichts mehr gegen die Kündigung unternehmen, diese gilt dann als gerechtfertigt. Die 3-Wochenfrist ist allerdings nicht die einzige Frist. Wenn Sie beispielsweise Zweifel haben, ob derjenige, der die Kündigung unterzeichnet hat, überhaupt dazu berechtigt war, müssen Sie die Kündigung unverzüglich zurückweisen. Dies sollte allerspätestens eine Woche nach Zugang erfolgt sein, sonst wird eine Zurückweisung in der Regel rechtlich nicht mehr möglich sein.

Achtung: Die Fristen laufen grundsätzlich auch bei Krankheit und Urlaubsabwesenheit.

Mein Tipp: Wenn Sie etwas gegen eine Kündigung unternehmen wollen, tun Sie dies schnellstmöglich nach Zugang der Kündigung.

3.    Kündigungsschutz-Voraussetzungen

Allgemeinen Kündigungsschutz nach dem Kündigungsschutzgesetz (KSchG) haben Personen, die mehr als 6 Monate bei ihrem Arbeitgeber beschäftigt sind, wenn der Arbeitgeber in der Regel mehr als 10 Arbeitnehmer (Auszubildende nicht mitgerechnet) beschäftigt. Teilzeitarbeitnehmer werden anteilig mitgezählt. Für langjährig beschäftigte Arbeitnehmer, die schon vor dem 31.12.2003 beschäftigt waren, gibt es Übergangsfristen, welche sich am früheren Schwellenwert zum Eingreifen des Kündigungsschutzgesetzes von mehr als 5 Arbeitnehmern orientieren.

Für besondere Personengruppen gibt es darüber hinaus auch besonderen Kündigungsschutz, beispielsweise für schwerbehinderte Menschen mit einem Grad der Behinderung von mind. 50 oder diesen gleichgestellten Personen, sofern länger als sechs Monate im Betrieb beschäftigt, oder für Schwangere, Erziehungsurlauber und viele mehr. Hier braucht der Arbeitgeber in der Regel eine behördliche Zustimmung zur Kündigung.

Liegt diese nicht vor, ist eine Kündigung nicht möglich.

4.    Mündliche Kündigung

Kündigungen von Arbeitsverhältnissen müssen schriftlich erfolgen, sonst sind sie unwirksam. Das gesetzliche Schriftformerfordernis gilt für alle Arten von Kündigungen. Da die Klagefrist nach dem Kündigungsschutzgesetz an eine schriftliche Kündigung anknüpft, läuft hier die Frist von drei Wochen zur Einreichung einer Kündigungsschutzklage grundsätzlich erst einmal nicht an. Bis zur Grenze der Verwirkung kann in diesen Fällen die Unwirksamkeit einer Kündigung auch noch später geltend gemacht werden.

Mein Tipp: Fälle von mündlichen Kündigungen trotzdem schnellstmöglich -gegebenenfalls gerichtlich- klären! Auch wenn eine mündliche Kündigung nicht rechtswirksam ist, besteht für den Arbeitnehmer dennoch erhebliche Rechtsunsicherheit. Außerdem können sich sonst tatsächliche Nachteile ergeben, beispielsweise, wenn der Arbeitgeber den Arbeitnehmer von der Krankenversicherung abmeldet.

5.    Kosten

Viele Arbeitnehmer scheuen den Gang zum Rechtsanwalt, weil sie befürchten, dass dies zu teuer wird. Wichtig ist in diesem Zusammenhang zu wissen, dass eine sogenannte Erstberatung für Verbraucher nach den zurzeit gültigen gesetzlichen Rechtsanwaltsgebühren nicht mehr als 190,00 € (zuzüglich Umsatzsteuer) betragen darf. Anwaltsgebühren in arbeitsrechtlichen Angelegenheiten können grundsätzlich als Werbungskosten von der Steuer abgezogen werden. In der Regel lohnt sich also der Besuch beim Anwalt, um sich zumindest einen umfassenden Überblick zu verschaffen.

Allerdings werden Rechtsanwaltskosten im Arbeitsgerichtsprozess auch bei vollständigem Obsiegen des Arbeitnehmers in erster Instanz nicht ersetzt. Eine Rechtsschutzversicherung ist arbeitsrechtlich daher hilfreich, damit man sich neben den Sorgen über den Verlust der wirtschaftlichen Existenzgrundlage nicht auch noch Sorgen über die Prozesskosten machen muss.

Mein Tipp: Kostenfreie Alternative: eine Kündigungsschutzklage kann der Arbeitnehmer auch selbst einreichen. Bei den Arbeitsgerichten gibt es Rechtsantragstellen, bei welchen speziell ausgebildete Rechtspfleger die Kündigungsschutzklage zu Protokoll nehmen, also die Anträge und den Sachverhalt für das Gericht schriftlich formulieren. Vor dem Arbeitsgericht kann man sich in erster Instanz selbst vertreten.

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Wenn ein Marder ihr Auto „besucht“

Der ADAC gibt wertvolle Tipps – Was zahlt die Versicherung?

Marder_378x150_25306Ob das Zündkabel dranglauben musste oder vielleicht die Achs-Manschetten oder die Unterdruckschläuche: Wir sagen Ihnen, wie Sie Mardern den Appetit an Ihrem Auto verderben. Denn zur Zeit sind sie wieder eifrig unterwegs – in den Autos. Kaum a Party, wo ned drüber gred werd. „Du, mei Auto – heid Nacht war da Marder auf Bsuach.“ Grad wenn es so kalt ist nachts wie in diesem Frühling und das Fahrzeug noch recht wohlig warm im Motorraum durch die letzte Fahrt – dann beißen sie zu, die kleinen Tiere. Wir haben den ADAC um ein paar Tipps gebeten.

Wichtig: Kfz-Versicherungen bezahlen nicht alle Marderschäden. Bitte bei der eigenen Versicherung erkundigen.

Typische Schäden:

Marder verursachen mit ihren Bissen in Gummi- und weichen Kunststoffteile jährlich beträchtliche Schäden am Auto. Diese Bauteile sind am häufigsten betroffen: Zündkabel – Kühlwasser- und Scheibenwaschwasser-Schläuche – Kunststoffschläuche – Faltenbälge an Antriebswellen und an der Lenkung – Stromleitungen bzw. deren Isolierung – Isoliermatten für die Geräusch- und Wärmedämmung. Zu Verbissschäden an Bremsschläuchen, Kraftstoffleitungen, Keilriemen und Reifen liegen dem ADAC keine dokumentierten Fälle vor.

Tipps:

Empfehlenswert ist eine Motorwäsche, wenn es an Ihrem oder einem anderen Fahrzeug in der Nähe einen Marderschaden gegeben hat. Ebenso, wenn Sie Pfotenabdrücke auf der Motorhaube oder Spuren eines Marderbesuchs im Motorraum (Nahrungsreste, zerfetzte Gummiteile) entdecken. Denn auf Duftspuren reagieren andere Mardermännchen häufig mit besonderer Beiß-Wut. Daher werden auch Autos, die oft den Standort wechseln, überdurchschnittlich häufig von Mardern heimgesucht. Im Frühjahr ist das Risiko am höchsten, einen Marderschaden zu erleiden.

Was zahlt die Auto-Versicherung?

Einige Anbieter übernehmen Reparaturkosten aufgrund von Marderschäden. Ersetzt werden je nach Vertrag aber nur die unmittelbar beschädigten Teile oder auch Folgeschäden in der versicherten Höhe. Zieht beispielsweise ein zerbissener Kühlwasserschlauch einen Motorschaden durch Überhitzung nach sich, so sind in der ersten Variante nur die Kosten für den Kühlwasserschlauch abgedeckt. Wurde ein Selbstbehalt vereinbart, so liegt dieser oft über den Reparaturkosten, so dass der Versicherte gar keine Erstattung erhält.

Über den Marder

Anfang der 50er Jahre des vergangenen Jahrhunderts war der Steinmarder (martes foina) in Deutschland fast ausgerottet: Die schlanken, knapp katzengroßen Raubtiere wurden wegen ihrer Felle gejagt. Seither ist der Bestand in Deutschland wieder angewachsen. Die frühere Scheu vor Großstädten haben die Tiere längst verloren. Motorräume sind für sie beliebte Spiel- und Ruheplätze. Die Marder breiten sich immer mehr nach Norden aus. Sie sind Allesfresser. Was ihnen interessant erscheint, wird ins Maul genommen. Die Paarungszeit beginnt Ende Juni. Deshalb erreichen die Revierkämpfe im Mai ihren Höhepunkt, die Mardermännchen sind dann am aggressivsten.

Was tun, wenn der Lohn ausbleibt?

Unser Rechtstipp, Nummer 1: Von der Wasserburger Anwältin Beatrix Lippert

lippertIn wirtschaftlichen Krisenzeiten trifft diese Problematik gerade Arbeitnehmer in kleinen Betrieben: Der Chef teilt mit, dass er nicht oder nur einen Teil des laufenden Arbeitsentgeltes zahlen kann, und bittet um Zahlungsaufschub. Oder die Lohnzahlung bleibt einfach kommentarlos aus. Oft arbeiten die Mitarbeiter, teils aus falsch verstandener Loyalität, teils in der Hoffnung, dass auf diese Weise der fehlende Arbeitslohn doch noch nachgezahlt wird, einfach weiter, und dies nicht selten über Monate, ohne eine Gegenleistung zu erhalten.

Wie verhält man sich in so einer Situation richtig?

1. Problem ansprechen: Fragen Sie nach, wo das Geld bleibt. Lassen Sie sich die ausstehende Bruttosumme (inklusive Überstunden!) nebst Leistungszeitraum durch ein schriftliches Schuldanerkenntnis Ihres Arbeitgebers bestätigen, und teilen Sie mit, ohne das Anerkenntnis keinen Zahlungsaufschub zu gewähren. Das Anerkenntnis hilft Ihnen, Ihre Ansprüche gegebenenfalls später prozessual durchzusetzen. Der Arbeitgeber kann dann vor Gericht nicht einwenden, Sie hätten nicht oder weniger gearbeitet.

2. Konkretes Zahlungsziel: Lassen Sie sich nicht hinhalten, sondern verlangen Sie ein konkretes Datum, bis zu welchem das Geld da sein muss.

3. Leistungsverweigerungsrecht: Die wenigsten Arbeitnehmer wissen, dass sie im Falle des Zahlungsverzuges des Arbeitgebers ihre Arbeitsleistung zurückbehalten können. Voraussetzung dafür ist, dass der Rückstand nicht unerheblich ist. Außerdem muss das Leistungsverweigerungsrecht gegenüber dem Arbeitgeber geltend gemacht werden, und zwar am besten schriftlich mit entsprechendem Zustellungsnachweis. Vorteil: Sie brauchen nicht mehr in Vorleistung treten, können aber trotzdem den Arbeitslohn fordern. Und zwar nicht nur für den laufenden Kalendermonat, sondern auch für die darauf folgenden Monate, in welchen sich der Arbeitgeber in Verzug befindet!

4. Arbeitsgericht: Warten Sie nicht zu lange damit, ein gerichtliches Urteil für Ihre Forderung zu erwirken. Viele Arbeitnehmer bedenken nicht, dass ein Prozessverfahren von der Einleitung bis zum Urteil in der Regel mind. 6 Monate oder länger dauert.

5. Abmahnung / Kündigung: Vor einer Kündigung wegen Zahlungsverzuges mahnen Sie den Arbeitgeber ab, und drohen die Kündigung für den Fall, dass das Geld nicht binnen einer bestimmten, von Ihnen gesetzten Frist nachbezahlt wird, an. Grundsätzlich sollte vor einer Kündigung allerdings bedacht werden, dass die Ausübung des Zurückbehaltungsrechtes unter Umständen für den Arbeitnehmer günstiger ist.

Fazit: Auf keinen Fall einfach weiter arbeiten und den Kopf in den Sand stecken! Beatrix Lippert, Rechtsanwältin Fachanwältin für Arbeitsrecht 

Aus Gesetzgebung und Rechtsprechung

Zusammengetragen von Rechtsanwältin Beatrix Lippert

  • Kündigungsschutz: Gemäß § 23 KschG müssen in der Regel mehr als zehn Arbeitnehmer bei dem Arbeitgeber regelmäßig beschäftigt sein, damit ein Arbeitnehmer gegen eine Kündigung vor dem Arbeitsgericht Kündigungsschutzklage einreichen kann. Das Bundesarbeitsgericht (Urteil vom 24. Januar 2013 – 2 AZR 140/12)  hat jetzt entschieden, dass Leiharbeitnehmer hier mitzählen, wenn sie regelmäßig beschäftigt sind. Beschäftigt also der Arbeitgeber beispielsweise nur neun eigene Vollzeitmitarbeiter, und regelmäßig fünf Leiharbeiter, so genießen seine Mitarbeiter Kündigungsschutz.
  • Verbraucherschutz: Stevia gilt als natürlicher Zuckerersatz. Allerdings ist nicht überall, wo Stevia draufsteht, auch Stevia drin. Oft sind es stattdessen so genannte Steviolglykoside, welche als Süßstoff E960 seit 2.12.2011 lebensmittelrechtlich zugelassen sind. Diese werden zwar in einem chemischen Verfahren aus der Steviapflanze gewonnen, sind allerdings derart verarbeitet, dass sie mit der Pflanze nach Ansicht des Landgerichtes Konstanz überhaupt nichts mehr zu tun haben. Konsequenterweise untersagte das Landgericht Konstanz ( 7 O 32/12 KfH) jetzt einem Süßstoffhersteller die irreführende Werbung hinsichtlich solcher Produkte, die E960 als natürliche Produkte mit der Bezeichnung „Stevia-Blätter“ und der Abbildung eines Stevia-Blattes auf der Verpackung warben. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
  • Datenschutz: Wer liest schon gern das Kleingedruckte? Die meisten Verbraucher nicht. Und geben damit oft mehr Daten Preis, als ihnen bewusst, oder zur Durchführung von Verträgen tatsächlich notwendig ist. Das Landgericht Berlin hat jetzt der Firma Apple Deutschland untersagt, Vertragsklauseln zu verwenden, die Apple die Erhebung von Daten wie beispielsweise Name, Anschrift, E-Mail und Telefonnummer von Kontakten des jeweiligen Kunden gestatteten. Ebenso hat das Landgericht untersagt, Verbraucherdaten zu Werbezweckenzwecken beliebig an Dritte weiterzugeben (vergleiche LG Berlin, 30.4.2013, Aktenzeichen 15 O 92/12)

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4 Gedanken zu „Rat & Hilfe

  1. Andreas Wuchterl

    Servus Wasserburger Stimme,
    ich glaube bei euch stimmt die Uhrzeit nicht. Bei euch wurde in Haag die Bürgermeisterin um 17:39 Uhr gewählt und ihr habt schon eine Stunde früher gewusst, dass die Feuerwehr ins Badria ausrückt 🙂

    (Bis auf die Uhrzeit) Bitte weiter so!
    Andreas

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    1. Christian Huber Beitragsautor

      … wir sind eben die Schnellsten! Im Ernst: Stellen’s gleich um … danke für den Hinweis. Huaba

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  2. https://www.facebook.com/monika.luner schauen sie sich bitte mal den hilferuf dieser dame an.. sie ist verzweifelt und weiss keinen rat mehr. polizei und behörden helfen ihr einfach nicht.

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  3. https://www.facebook.com/monika.luner

    ich spiele ihnen diesen link zu, diese dame braucht hilfe. sie ist verzweifelt, weil
    sie in ihrem reitsatll einstellpferde hat, um die sich der besitzer nicht kümmert.
    polizei und behörden lassen sie hängen.
    vlt. nehmen sie mit der dame kontakt auf und können durch die öffentlichkeit helfen.

    vielen dank

    Telefonnr. von Frau Monika Lüner 0 15 73 73 72 202
    der reitstall ist in 83556 Griesstätt

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