Zwei Kinder und ihre Mutter schwerst verletzt

B 15 bei Soyen: Lkw-Fahrer hatte Stopp-Zeichen übersehen

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Unfall SoyenZu einem tragischen Verkehrsunfall mit drei Schwerverletzten – zwei Kindern im Alter von zwei und zwölf Jahren und ihrer Mutter – kam es am Montag auf der B15 bei Soyen. Ein 55-jähriger Aiblinger übersah mit seinem Lkw von Rieden aus kommend den auf der B 15 in Richtung Landshut fahrenden Toyota Yaris der Familie. Er zog mit seinem Kipper trotz Stopp-Zeichens ohne anzuhalten auf die B 15, meldet die Polizei.

Ihren Toyota konnte die 35jährige Mutter aus Wasserburg nicht mehr rechtzeitig abbremsen und der Wagen prallte frontal in die linke Seite des Lastwagens. Durch die Wucht des Zusammenstoßes drehte sich der Lkw einmal um die eigene Achse.

Die Familie im Toyota musste von den eingesetzten Feuerwehrkräften aus Soyen und Attel mit einem Rettungsgerät aus dem Auto befreit werden. Die Mutter und ihre beiden mit im Fahrzeug sitzenden Kinder im Alter von zwei und zwölf Jahren erlitten so schwere Verletzungen, dass sie mit zwei Hubschraubern in Krankenhäuser nach München und Traunstein gebracht werden mussten.

Die B 15 war für etwa drei Stunden gesperrt, die Feuerwehr leitete den Verkehr örtlich um.

Fotos: Georg Barth

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3 Gedanken zu „Zwei Kinder und ihre Mutter schwerst verletzt

  1. Also, meine Frau und ich wohnen seit knapp sieben Monaten im schönen, unteren Chiemgau.
    Wir sind zutiefst erschrocken, über die Dimension der tagtäglichen Unfälle rings um uns. Haben denn die Menschen hier eine latent vorhandene Todessehnsucht? Es wird gerast was der Gasfuß nur so hergibt, in unübersichtlichen Kurven und bei sichtbaren Gegenverkehr locker überholt, mit der Lichthupe genötigt, wenn man sich einigermaßen an die Geschwindigkeitsvorschriften hält.
    Dies nicht nur von PKW´s, sondern auch von Lastwagen und gar von Reise- oder Schulbussen usw.! In der Regel sind es einheimische Kennzeichen (TR/RO/MÜ) von deren Fahrern (männlich wie weiblich!) man oftmals nur das Weiße ihrer Augen im Rückspiegel sieht, so dicht wird aufgefahren!“ Lieblingssport auf der extrem befahrenen B 304 ist Überholen im Überholverbot mit schraffierten Linien. Für uns gab´s dort eine Situation, in welcher wir meinten, in einem „Action – Film“ mitspielen zu müssen: ein Baufahrzeug und ein österreichischer Reisebus überholten uns mit etwa 100 km/h in der „Tempo 80-Zone“ (wir waren denen einfach zu langsam mit knapp 85 km/h) in Richtung Wasserburg zwischen den Ortschaften Irlham und Kirchholz gleichzeitig!
    Von Fairness und Rücksichtnahme wie in den angelsächsischen Ländern – oder auch Amerika – keine Spur! Es „gewinnt“, wer die stärkeren Nerven hat und kaltschnäuzig das Schicksal oftmals völlig Unbeteiligter in Kauf nimmt. Wo sind denn die präventive Aufklärung und effektive Geschwindigkeitskontrollen der Polizei? Welchen Einfluss haben denn noch das Elternhaus oder gar die Fahrschulen?
    Es ist beileibe nicht nur die Jugend, sondern auch sehr viele ältere Semester. Alles Leute die, bei Gott „so was“ natürlich n i e tuen würden!
    Walter Lassauer

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  2. Ich fahre jeden Tag auf der B15. Es ist schlimm, was dort geschehen ist. Ich hoffe, dass diese Frau und ihre zwei Kinder bald wieder gesund werden.

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  3. I muaß Eng wieder a groß Lob aussprecha für Enga journalistische Arbad bezüglich dem Unfoi auf da Fuchzehner gestern Nachmittag.
    Eigendlich reg i mi ja ned leicht auf aber do bin i erst amoi auf olle vieare umadummgrabet und hob den Stopsl gsuacht dens ma auseg’haut hod.
    Bei Eng den Artikl glesn, kurz bündig ois gsagt passt. Späda bei de Kollegen aus da Kreisstod einegschaugt und…. Stopsl ausi!! Do is ja de BILD-Zeidung direkt a Pfarrbriaf dageng. Ned blos oa Buidlserie na, na späder dann hod da Fotograf numoi sauber nochglodn mit a zwoat’n Buidlserie damit des Leid’n a richtig dokumentiert is. Und wei des no ned glanga dad is de Kommentarfunktion a no freigschoit’n. A paar de eana Mitgefühl bekunden , da Rest is siemgscheid und beleidigt sich gegnseitig. „Wer von garnix garkoa Ahnung hod soi dann wenigstens de Klapp’n hoitn“
    I moan, weniger is mehra! Für Angehörige de gwieß de Seitn a oschaugn is des ned leicht, I hob letzt’s Jahr im November an ähnlich’n Foi ghabt.
    Tagelang is ma über den Artikl g’stoipert.
    Hoffma das de Mutter mid ihre Kinder wieder auf d’Fiaß kimmt und ois guad werd und der Lastwongfahrer über sein Fehler drüber weg kimmt. Es war hoid oane von dene Situationen de jeden Tog irgendwo passiern.
    Danke für Enga Berichterstattung ohne Effekthascherei.

    Des moand da Dieda

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