Steuersparen mit griechischem Leichenwagen?

Polizei entdeckt bei Kontrolle falsche Fahrgestellnummer

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SONY DSCIrschenberg – Wenn es ums Thema Steuer vermeiden geht, dann werden viele Zeitgenossen sehr kreativ. Jüngstes Beispiel: am vergangenen Samstagnachmittag. Da kontrollierten die bayerischen Schleierfahnder der PI Fahndung Rosenheim an der Tank- und Rastanlage Irschenberg einen Pkw, Mercedes Kombi, mit griechischem Kennzeichen. Das Fahrzeug stellte sich als Leichenwagen heraus und befand sich auf Überführungsfahrt vom Klinikum Schwabing nach Griechenland.

Bei der – möglichst kurz gehaltenen – Überprüfung des Fahrzeuges stellte sich heraus, dass die im Mercedes eingeschlagene Fahrgestellnummer nicht so recht zum Auto passte, das die Fahnder vor sich hatten. Letztendlich stellte sich heraus, dass wohl lediglich die Grundkarosserie original war und der restliche Pkw zu einem anderen Fahrzeug gehörte. Hintergrund dürfte sein, dass die Einfuhr von Nobelkarossen mit hoher Steuer belegt wird, jedoch nicht der Einbau von Ersatzteilen. Die Fahnder verzichteten auf die Sicherstellung des Fahrzeuges. Es folgt lediglich eine büromäßige Abklärung. Die Überführungsfahrt konnte schnell fortgesetzt werden.

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