Schon die siebte Drogen-Tote !

Junge Frau starb an injizierter Überdosis aus Schmerzpflaster

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Rosenheim – Schon sieben Menschen mussten im Raum Rosenheim ihren Drogenkonsum mit dem Leben bezahlen – in nur fünf Monaten in diesem Jahr. Eine 24-jährige Rosenheimerin starb diese Woche an den Folgen – wie die Polizei heute mitteilte – eines Fentanyl-Missbrauchs, das ist ein Mittel aus Schmerzpflastern. Die junge Frau war von Angehörigen tot in ihrer Wohnung gefunden worden. Weil sie sich nicht wie vereinbart bei Verwandten gemeldet hatte, wollten diese in der Wohnung in der Rosenheimer Innenstadt nach dem Rechten sehen. Dort fanden sie die leblose Frau und verständigten sofort einen Notarzt. Der konnte aber nur mehr den Tod feststellen.

Die Beamten des Rosenheimer Kriminaldauerdienstes fanden in der Wohnung der Toten typische Drogenutensilien, wie eine Spritze und Reste eines Schmerzpflasters, heißt es in der Pressemitteilung. Zur Klärung der Todesursache wurde von der Staatsanwaltschaft Traunstein, Zweigstelle Rosenheim, eine Obduktion angeordnet, die am Mittwoch im Münchner Institut für Rechtsmedizin durchgeführt wurde.

Die aufgefundenen Drogenutensilien und die bislang vorliegenden Ergebnisse der Obduktion lassen den Schluss zu, dass die 24-Jährige an einer Überdosis eines Wirkstoffes starb, den sie aus einem Schmerzpflaster gewonnen und sich injiziert hatte. Diese Art des Drogenkonsums ist besonders gefährlich, weil eine Bestimmung des Wirkstoffgehaltes und eine Dosierung für den Konsumenten nur schwer möglich sind.

 

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