Nächtlicher „Freibad-Spaß“ videoüberwacht

Anzeigen: Zehn Jugendliche gingen mit Rasenmäher-Roboter schwimmen

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BlaulichtEtwa zehn Jugendliche wurden in der Nacht zum Sonntag bei der Polizei angezeigt, weil sie unerlaubt im Rosenheimer Freibad in der Chiemseestraße einem nächtlichen Badespaß nachgingen. Und 6000 Euro Schaden anrichteten. Beim Eintreffen mehrerer Streifenbesatzungen hatten sie das Schwimmbad bereits verlassen und verteilten sich in alle Richtungen, nachdem die Beamten sie zur Rede stellen wollten. Unglücklicherweise fielen diese mit ihren nassen Klamotten und Haaren im gesamten Stadtgebiet auf, sagt die Polizei heute …

… dadurch sei es ihr leicht gefallen, die Jugendlichen zuzuordnen. Auf Nachfrage gaben sie an, sie wären in der nahegelegenen Mangfall gewesen. Zunächst konnte dies nicht widerlegt werden, so die Polizei, da sie nicht auf frischer Tat ertappt wurden. Trotzdem wurden die Personalien festgestellt, die von fast allen Beteiligten richtig angegeben wurde. Lediglich eine junge Dame, die sich nach eigenen Angaben wegen eines sozialen Berufswunsches eine solche Anzeige nicht erlauben könne, gab falsche an, was wohl bei diesem Berufswunsch fragwürdig erscheint, sagt die Polizei heute.

Zum Nachteil der „Mangfallschwimmer“ gibt es jedoch ein Überwachungsvideo der Stadtwerke Rosenheim, das bei der Polizei abgegeben wurde, worauf alle Jugendlichen klar zu erkennen sind. Auf einem der Videos ist zusätzlich noch zu erkennen, wie ein junger Mann einen 6000 Euro teuren Rasenmäher-Roboter mit zum Schwimmen nimmt, der nun defekt ist.

Neben einer Anzeige wegen Hausfriedensbruch wartet auch noch eine weiter wegen Sachbeschädigung auf die Badenden.

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