In nur drei Tagen: 134 reisten unerlaubt ein

Großaufgriffe der Bundespolizei am Rosenheimer Bahnhof

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Abfrage_ZugRosenheim – Die Bundespolizei hat am Mittwoch in einem Fernreisezug aus Italien 57 ausweislose Personen festgestellt. Die meisten von ihnen stammen aus Afrika. Insgesamt mussten damit in den letzten drei Tagen 134 unerlaubt Eingereiste am Rosenheimer Bahnhof ihre Fahrt mit dem EuroCity beenden.

Bundespolizisten kontrollierten am Mittwochnachmittag die Fahrgäste eines grenzüberschreitenden Zuges aus Verona. Die Beamten nahmen 57 Personen, die sich nicht ausweisen konnten, in Gewahrsam. Unter ihnen befanden sich sieben unbegleitete Minderjährige. Laut Angaben der Bundespolizei wurden in dem täglich verkehrenden Reisezug bereits seit Wochenbeginn größere Personengruppen ohne die erforderlichen Einreisepapiere festgestellt. 30 Afrikaner im Alter von 14 bis 45 Jahren mussten am Montag den Zug in Rosenheim verlassen. Am darauffolgenden Nachmittag wurden 47 Personen zur Dienststelle der Bundespolizei gebracht. Sie stammen insbesondere aus Eritrea, Äthiopien, Somalia und anderen afrikanischen Staaten.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die meisten von ihnen der Aufnahmestelle für Flüchtlinge in München zugeleitet. Etwa 20 Minderjährige, die ohne Eltern oder Verwandte reisten, konnten der Obhut des Jugendamtes anvertraut werden. Allein im Monat Mai wurden bereits rund 900 Fälle unerlaubter Einreise im Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion Rosenheim registriert.

 

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