Ein Fahrlehrer als „Retter“ …

Lkw-Lenker kam mit 40-Tonner bei Baustelle weder vor noch zurück

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BlaulichtBesorgte Anwohner in der Rosenheimer Traberhofstraße alarmierten die Polizei, weil an der dortigen Straßensperre wegen einer Baustelle ein Lkw stehe, der nicht mehr vor und nicht mehr zurück könne. Beim Eintreffen der Streifenbesatzung hatte der rumänische Fahrer seinen 40-Tonnen Sattel-Zug vorwärts in die Illerstraße gefahren und versuchte nun vergeblich, sein Gespann zu wenden. Der Fahrer schaffte es nicht, den Sattelauflieger rückwärts um die Kurve zu manövrieren …

In der Zwischenzeit hatten sich mehrere Helfer eingefunden, die den Fahrer mit ihren Zurufen und Tipps nur noch mehr verunsicherten, so die Polizei heute.

Zudem kam es in der Traberhofstraße massiv zu Verkehrsbehinderungen, da die Straße jedes Mal gesperrt werden musste, wenn der Fahrer einen neuen Versuch startete. Nach etwa einer halben Stunde vergeblicher Mühe kam zufällig eine Fahrschule vorbei. Der Fahrlehrer erklärte sich auf die Bitte der Polizeibeamten hin bereit, dem Fahrer aus der Patsche zu helfen und fuhr den Lkw in einem Zug ohne Rangieren heraus.

Auf Grund der großen Unsicherheit beim Rangieren wurden die Fahrtüchtigkeit und die Fahrerlaubnis überprüft. Da war aber alles in Ordnung. Für seine Irrfahrt gab er dem Navigationssystem die Schuld. Da aber nicht mal das richtige Ziel eingegeben war, dürfte es wohl in seiner Verantwortung liegen. Der sichtlich erleichterte Lkw-Fahrer setzte seine Fahrt im Anschluss in Richtung Autobahn fort.

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