Drei Promille, wieder Handy-Dieb …

... und Fahndung nach angeblichem Security-Mann

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Landkreis – Den zweiten Familientag des Rosenheimer Herbstfestes am Mittwoch konnten die zahlreichen Gäste, darunter natürlich viele Familien mit Kindern, wieder ausgiebig genießen. Auf dem Festgelände und in den Biertempeln herrschte gute Stimmung, so dass zu Wiesnschluss von der Polizei ein positives Tagesfazit gezogen werden konnte. Nur wenige Besucher fielen aus der Rolle. Darunter war eine 45-jährige Rosenheimerin, die bereits vor einer Woche ein Wiesnverbot ausgesprochen bekam, weil sie aggressiv andere Gäste, Kellner und die Polizei angegangen war.  Die Frau, die beim Alkotest einen Wert von fast drei Promille erreichte, erwartet nun eine Anzeige wegen Hausfriedensbruch.

Den dreisten Diebstahl seines Mobiltelefons musste zudem im Bierzelt ein junger Mann mit ansehen… Als der 22-Jährige sein Handy vor einem Zelt auf einem Tisch ablegte und einen Moment wegsah, war das teure Gerät verschwunden. Der Geschädigte konnte noch einen Mann beobachten, der das Handy einschob und anschließend in der Menge verschwand.

Angeblicher Security-Mann unterwegs

Den Beamten der Wiesnwache fiel in den vergangenen Tagen ein Mann auf, der wie ein Angehöriger eines Security-Dienstes gekleidet war. Eine schlüssige Erklärung dafür konnte (oder wollte) der junge Mann nicht präsentieren, ein strafrechtlich relevantes Fehlverhalten konnte bislang aber nicht festgestellt werden. Die Polizei bittet um Hinweise, wenn in den vergangenen Tagen Festgäste von diesem angeblichen Security-Mitarbeiter angesprochen oder kontrolliert worden sein sollten. Zeugen oder Betroffene sollen sich bei der Polizeiinspektion Rosenheim unter Tel. 08031 / 2002200 melden.

Ein 31 Jahre alter Mann aus Kolbermoor wird für längere Zeit auf seinen „Lappen“ verzichten müssen. Er fiel am Donnerstag gegen 2 Uhr morgens als Fahrer eines Pkw im Rosenheimer Stadtteil Happing bei einer Verkehrskontrolle auf. Der Alkotest ergab einen Wert von knapp 1,2 Promille, lag also über der Grenze für die absolute Fahruntüchtigkeit von 1,1 Promille. Der 31-Jährige, der nach dem Wiesnbesuch noch mit Arbeitskollegen im Rosenheimer Nachtleben unterwegs gewesen war, musste mit zur Polizeiwache kommen, wo bei ihm eine Blutentnahme durchgeführt wurde.

Die Rosenheimer Polizei weist anlässlich dieses Falles nochmals darauf hin: Alkohol und Autofahren vertragen sich nicht! Der mögliche Führerscheinverlust ist angesichts der erheblichen Unfallgefahren für sich und andere dabei noch das geringste Übel. Achtung! Auch mit dem Fahrrad ist man nicht gänzlich „aus dem Schneider“. Organisieren Sie bereits im Vorfeld die Heimfahrt, wenn Sie sich eine gemütliche Maß Bier gönnen wollen.

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