B 304: Mit Auto frontal gegen Lkw

21-Jähriger stirbt bei Unfall nahe Obing

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BlaulichtBilder des Schreckens heute gegen 10 Uhr auf der B304 bei Obing: Es kam zu einem Frontalzusammenstoß zwischen einem Pkw und einem Lkw kurz nach dem Weiler Rumersham. Ein 21-Jähriger aus dem Landkreis Rosenheim war mit seinem Auto auf der B 304 in Richtung Obing unterwegs. Aus bislang noch ungeklärter Ursache kam der junge Mann in einer langgezogenen Rechtskurve mit seinem Pkw auf die Gegenfahrbahn und stieß dort frontal mit dem Lkw eines 69-Jährigen aus dem Landkreis Heidenheim zusammen. Der junge Autofahrer wurde so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle starb.

 

Der Lkw-Fahrer konnte nach Erstversorgung durch den Rettungsdienst an der Unfallstelle verbleiben. Die beiden Fahrzeug waren nicht mehr fahrbereit und mussten geborgen und abgeschleppt werden.

Für die genaue Klärung des Unfallhergangs wurde von der Staatanwaltschaft Traunstein ein unfallanalytisches und ein technisches Gutachten in Auftrag gegeben.

Die Freiwilligen Feuerwehren Obing und Albertaich waren mit rund 30 Mann im Einsatz, die B304 war für rund vier Stunden komplett gesperrt. Insbesondere die Bergung des Lkw-Zuges gestaltete sich als schwierig, da dieser nach dem Ausweichmanöver stark unfallbeschädigt in Schräglage an einer Böschung zum Stehen kam.

 

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3 Gedanken zu „B 304: Mit Auto frontal gegen Lkw

  1. Walter Lassauer

    Schrecklich, ja höllisch gefährlich ist es, sich hier auf den Straßen zu bewegen. Wenn man sich an die Geschwindigkeitsbegrenzungen hält, wird man zum Schnellerfahren als „alter, seniler Trottel“ direkt angeschoben. „Kofferraumfahren“ scheint hier ein Volkssport zu sein! Man sieht das „gierige Glotzen“ in den Augen der „Verfolger“ – der, beileibe nicht nur jungen Fahrer/- oder auch – innen!
    Dieser fürchterliche Blutzoll und dieses unendliche Leid auch bei den Verletzten und in den Familien!
    Wacht denn hier nicht endlich jemand auf, der diesem Wahnsinn auf den Straßen im und um den Chiemgau ein Ende bereitet?
    Ich denke aber, es wird leider so weitergehen. Hier – in seinem Vehikel – kann man doch richtig mal fetzig „die Sau rauslassen“ und sich vom alltäglichen Lebensfrust befreien!
    Dass dies allzu oft völlig Unschuldige trifft, ist doch den ewig unbelehrbaren Verursachern keinen Gedanken wert. Diese Spezies steigen, falls man die Gelegenheit hat, sie zur Rede zu stellen, noch rotzfrech aus ihren Boliden aus – oder spielen die totale, gesetzestreue Unschuld. Die meisten „Wölfe im Schafspelz“ sitzen hier hinter dem Steuer!
    Geschwindigkeitsbegrenzungen, Fußgängerüberwege, überholen an unübersichtlichen Kuppen, extreme Geschwindigkeit bei Kurven – usw.? Klaro, ist doch nix für alte Säcke, die vor einem her zuckeln? Oddder?
    Wo bitte bleibt denn hier die Erziehung im Elternhaus (???), die Prävention der Polizei, der Fahrschulen, der Schulen und der Verkehrswacht etc.? Wo bitte?
    L..W.
    PS..: bei meinem bislang letzten Leserbrief vor über einem Jahr in ähnlicher Sache musste ich mich noch in übler Art und Weise von 3 Leserbriefen in diesem Medium unfair und übel beschimpfen lassen! Sicher trete ich auch jetzt wieder den einen oder anderen von diesen Unbelehrbaren auf die Füße!
    Wenn´s denn sein soll: bitte sehr!

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    1. Der Gedankengang ist zwar nicht schlecht,
      aber leider ist in diesem Artikel mit keinem Wort von einer Regelübertretung geschrieben worden.
      In der Schule hätte es für diesen „Leserbrief“ einen Sechser wegen Themaverfehlung gegeben…
      Das dürfte doch einem Schriftsteller eigentlich ned so leicht passieren, oder?
      Das heisst: Herr Lassauer, bitte stellen Sie doch den Artikel wieder ein, wenn es wirklich um Raserei oder ähnliches geht.
      So, jetzt aber Schluss mit den Spitzfindigkeiten,
      Beileid der Familie des jungen Mannes und viel Kraft!

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      1. Walter Lassauer

        Liebe Frau Ursula John!
        Vielleicht haben Sie in der Hast überlesen, dass mein Mitleid
        in erster Linie der Familie – und all den anderen Betroffenen gilt!
        Und auch selbstverständlich a l l e n Beteiligten, vor allem den Rettungskräften und der Polizei vor Ort, die diesen „Wahnsinn auf unseren Straßen“ tagtäglich miterleben müssen!
        Auf den Inhalt Ihres Leserbriefes näher einzugehen, erspare ich mir wohlweislich.
        Auch den saloppen Tritt gegen mein Schienbein („Schriftsteller“) möchte ich persönlich nicht überbewerten.
        Ohne Beurteilung und genaue Kenntnis der Situation :
        Glauben Sie denn wirklich, dass es bei dem älteren Mann aus Heidenheim im LKW ohne „seelische Schrammen“ abgeht?
        Was wäre wohl passiert, wenn sich in diesem verhängnisvollen Augenblick ein weiterer „normaler PKW “ als Gegenfahrzeug auf der B 304 zwischen Obing und Frabertsham befunden hätte?
        Gar noch mit weiteren Personen besetzt? Bitte, was dann…?
        Also, wenn Sie schon – aus irgendwelchen Gründen auch immer – mich angreifen und mir süffisant für meinem Leserbrief eine besondere Schulnote erteilen: ich nehme diese natürlich gerne an.
        Auf mein ursprüngliches Thema sind Sie allerdings – und das mit klarem Kalkül – mit keiner Zeile eingegangen!
        Ich werde mich jedoch hüten, Ihnen wegen eigener Themaverfehlung eine Benotung zu erteilen.

        Nichts für ungut!
        Walter Lassauer

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