Regionalliga-Partie schon am Freitag

Basketball: TS Jahn München ist zu Gast in Wasserburg

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basketballÖfter mal was Neues lautet die Devise der Wasserburger Regionalliga-Mannschaft: „Warum denn aufs Wochenende warten, wenn man das Spiel auch schon Freitag haben kann?“ der nächste Spieltag wird schon am Freitag, 7. Februar, ausgetragen. Treffpunkt ist allerdings wie gewohnt die Badria-Halle, wo die Schiedsrichter um 20 Uhr die Partie TSV 1880 Wasserburg gegen den TS Jahn München anpfeifen.

Mit den Damen aus München reisen alte Bekannte an den Inn, haben die Gastgeberinnen doch festgestellt, dass einige Spielerinnen bis jetzt seit dem allerersten Punktspiel in ihrem Leben noch in jeder Saison auf diesen Gegner trafen. Die Gegner befinden sich etwas unerwartet momentan auf dem zehnten, und somit vorletztem Tabellenplatz; bis jetzt hagelte es zehn Niederlagen und erst zwei Spiele konnten gewonnen werden – der letzteren genauso viele wie der Tabellenletzte aus Schwabach. Schwabach: der letzte Gegner beider Mannschaften und sowohl die Wasserburgerinnen, als auch die Damen des TS Jahn konnten den Sieg nach Oberbayern bringen.

Bei den Innstädterinnen ist dieser Sieg erst sechs Tage alt, die Münchnerinnen hatten inzwischen zwei spielfreie Wochenenden, um sich intensiv auf den Rest der Saison vorzubereiten. Nach dem Sieg in Schwabach haben die Damen des TSV den vierten Sieg in Folge eingefahren und befinden sich somit, bei einem Kontostand von acht Siegen zu sieben Niederlagen, auf dem fünften Rang in der Tabelle der RLSO.

Mit dem TS Jahn München wird eine Mannschaft auf die Gastgeberinnen treffen, die eigentlich der eigenen Teamstruktur sehr ähnelt: Eine bunte Mischung aus erfahrenen (Bundesliga-)Spielerinnen und jungen Nachwuchstalenten, außerdem treten in beiden Mannschaften Spielerinnen an, welche auch mit der ersten Mannschaft des jeweiligen Vereines trainieren. Auch die Spielweise der Kontrahenten gleicht sich sehr; aus diesem Grund ist trotz des Tabellenabstandes ein sehr spannendes Spiel zu erwarten – schneller, aggressiver Basketball wird mit Sicherheit am Freitag auf dem Programm stehen. Das Hinspiel Ende Oktober konnten die Innstädterinnen mit vollbesetztem Kader mit 69:76 nur knapp für sich entscheiden, was das Ganze noch einmal unterstreicht.

Die Bilanz zeigt, dass die Gäste in der bisherigen Saison noch nicht sonderlich oft ihr Glück von der Freiwurflinie versuchen durften und dort auch einige Chancen ungenützt liegen ließen. Gelingt es in der Offensive gegen die berühmte Münchner Presse anzukommen, gegen eine Mannverteidigung die individuellen Stärken als Team zu nutzen und gegen eine Zone, diese, durch Penetration zum Korb, foullastig werden zu lassen, könnte das ein Mittel zum Erfolg werden. In der Verteidigung muss dieses Mal jede Einzelspielerin der Gäste besonders aufmerksam bewacht werden: Im Hinspiel gelang es vier Spielerinnen zweistellig zu punkten, das sollte nun vermieden werden. Besonders Theresa Streng (12,4 Punkte/Spiel), Vera Hürter (11,3) und Jella Molz (10,0), die die drei Säulen des Münchner Spieles darstellen, müssen aus dem Spiel genommen werden. Schaffen es die Wasserburgerinnen über vierzig Minuten geschlossen hart zu arbeiten, ist ein fünfter Sieg in Folge nicht ausgeschlossen.

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