Komplizierter geht’s nimmer

Theorie-Chaos der Kreisliga-Relegation - Ramerberg kämpft

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Auf geht's Buam, nutz ma de Chance - Jojo Graf vom SV ramerberg wird am Mittwoch noch mal alles geben. Foto: Renate Drax

Auf geht’s Buam, nutz ma de Chance – Jojo Graf vom SV Ramerberg wird am Mittwoch in Schechen noch mal alles geben.

Ramerberg – Vor der Hoffnungsrunde am Mittwoch, 12. Juni, hier noch mal die verworrene Situation der Fußball-Kreisliga-Relegation so einfach beschrieben – wie nur irgendwie möglich: Vorneweg – der SV Ramerberg ist wie berichtet mittendrin im Theorie-Chaos und hat noch einen Funken Chance zum Aufstieg in die Kreisliga. Wichtig für die Unterstützung der Fans: Morgen muss gegen den SV Pang in Schechen noch einmal gewonnen werden – Anpfiff 18.30 Uhr. Es gibt nichts zu diskutieren – seid’s einfach dabei und feuert euer Team wieder so großartig an. Trainer Jesse Kleiner wird sein Bestes geben, seine junge Mannschaft erneut stark zu motivieren. Hier die Fakten:

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Schon zu 83,3 Prozent durften sich die Fußballer des SV Aschau und TuS Raubling vor dem Anpfiff des Aufstiegsduells am vergangenen Samstag in Eiselfing als künftige Bezirksligisten fühlen. Aschau gewann zwar mit 3:1 und ist nun sicher in die Bezirksliga aufgestiegen – aber auch Raubling bleibt im Geschehen. Hier noch mal die äußerst komplizierte Situation: Nachdem der TSV Grünwald in der Landesliga-Quali den ETSV 09 Landshut ausgeschaltet hat, steht fest, dass mindestens vier oberbayerische Vereine in die sechste Liga aufsteigen.

Weil aber nur zwei aus der Landesliga absteigen, sind in den Bezirksligen zwei Plätze mehr frei als gewöhnlich. Nur einer der sechs Teilnehmer an der Bezirksliga-Relegation wird also am Ende den Kürzeren ziehen. Wer in Eiselfing als Verlierer vom Platz geht – also Raubling – hat am Mittwoch gegen den Münchner Kreisliga-Vize Anadolu Bayern München eine zweite Chance – um 19.30 Uhr in Aying. Scheitert Raubling da, hat es sogar noch eine dritte Chance – und zwar gegen die Zweite von Eichstätt! So wie es ausschaut, ist dieses Spiel aber erst am Sonntag, 16. Juni, laut Fußballverband.

Ein – wie soll man sagen – glückliches Händchen von Gruppenspielleiter Armin Bernard (Rosenheim) beschert dem SV Pang die Chance auf Revanche gegen den SV Ramerberg, was nur schwer zu verstehen ist. Schließlich hatte Ramerberg bereits in der ersten Runde zur Relegation den SV Pang mit 2:0 besiegt. In einer sogenannten Hoffnungsrunde oder Verliererrunde um den Kreisliga-Aufstieg aber kommt es nun an gleicher Stelle zur Wiederholung der Wasserschlacht von Schechen (wir berichteten bereits – siehe auch unseren Kommentar unter Des moanan mia – Wer soi jez des vasteh?).

Das Ungewöhnliche für alle: Sportlichen Wert haben die Spiele am Mittwoch aber nur, wenn Raubling in der Bezirksliga-Qualifikation nicht scheitert – also Chance zwei oder am Ende Chance drei nutzt – und so einen Platz in der Kreisliga freimacht! Um diesen kämpfen jetzt vier Teams: Der FC Töging II spielt am Mittwoch sozusagen parallel zu Ramerberg – Pang gegen den SV Kay. Die beiden Sieger dieser zwei Begegnungen spielen dann den möglicherweise freien Kreisliga-Platz am kommenden Wochenende (15./16. Juni) aus. Zeit und Ort sind noch nicht bekannt. Ois klar, oder?

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