Eishockey: Streit spitzt sich zu

DEB bleiben beim Nein zur DEL 2 - Zweitliga-Teams empört

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StarbullsRosenheim – Der Streit um die Durchführung einer zweiten Eishockeyliga spitzt sich zu. Während neun Vereine, darunter auch die Starbulls Rosenheim, die Frist des Deutschen Eishockeybundes zur Meldung zu einer Liga unter seiner Führung verstreichen haben lassen, bleibt der DEB bei seinem Nein zu einer DEL 2. Massiv die Kritik der Rosenheimer Starbulls-Vorstandschaft. Der DEB sei weder Willens noch in der Lage, sich den aktuellen Themen des deutschern Eishockeys zu stellen, diese anzupacken und zu lösen. Man erwarte jetzt eine Positionierung des DEB innerhalb des heutigen Tages, so die Forderung. Anderweitig wurde mit gerichtlichem Vorgehen gedroht.

Die meisten Zweitliga-Teams sind der Überzeugung, dass der Verband laut Satzung und Spielordnung einen Kooperationsvertrag mit der Eishockeyspielbetriebsgesellschaft abschließen müsse. DEB Präsident Uwe Harnos hingegen sagte gestern, es bleibe beim Nein zur DEL 2 und auch den Weg zurück zur ESBG werde es nicht geben. Die meisten Zweitligavereine – mit Ausnahme von Riessersee und Kaufbeuren – wollen die DEL 2 in Kooperation mit der deutschen Profieishockeyliga und versprechen sich davon eine Stabilisierung der Wirtschaftlichkeit.

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