Damen wollen Titel verteidigen

Heißes Wochenende für Wasserburgs Basketballerinnen beim DBBL-Pokal-Top 4

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Drei Mal in Folge waren die Wasserburger Basketball-Damen zuletzt Pokalsieger und am Wochenende soll der nächste Titel – der achte in diesem Wettbewerb seit 2005 – geholt werden. Doch beim Finalturnier in Keltern warten schwere Brocken, die den Wasserburgerinnen den Cup streitig machen wollen: Im Halbfinale muss der TSV gegen den Tabellensiebten Hannover antreten, die zweite Partie bestreiten Keltern und Herne.

Wasserburgs Head-Coach Georg Eichler und seine Video-Analysten Hansi Brei und Christian Kaiser haben den Fokus in der Vorbereitung auf Halbfinal-Gegner Hannover gesetzt, denn der erste Schritt zur erfolgreichen Titelverteidigung ist natürlich das Erreichen des Endspiels. Der Aufsteiger aus Niedersachsen konnte in der Liga in dieser Saison zwei Mal bezwungen werden – Anfang Oktober zuhause mit 82:69 und vor der Weihnachtspause dann mit 84:60 in Hannover.

Das Team von Coach Rodger Battersby, das nach einem furiosen Start ins erste Jahr im Oberhaus aufgrund von zahlreichen Verletzungen noch bis auf Rang sieben abgerutscht war, hat in Melissa Jeltema und Stefanie Grigoleit seine Topscorerinnen. Die US-Amerikanerin und ehemalige Wasserburger Spielerin Jeltema erzielt im Schnitt 17,5 Punkte, Grigoleit kommt pro Ligaspiel auf 13,9.

„Diese beiden dürfen wir nicht heiß laufen lassen. Bei unseren beiden Siegen haben wir es geschafft, immer zumindest eine davon unter Kontrolle zu halten“, so Eichler, der sich sicher ist: „Wenn wir beide im Griff haben, wird es für Hannover sehr schwer, uns zu schlagen.“ Der Wasserburger Trainer warnt aber auch vor Doro Richter, die ebenfalls schon im Trikot des TSV im Einsatz war. Die ehemalige deutsche Nationalspielerin könne mit ihrer großen Erfahrung vor allem einem Do-or-Die Spiel wie dem Pokalhalbfinale immer eine entscheidende Wendung geben. Bei Nationalspielerin Birthe Thimm, die nach ihrer langwierigen Knieverletzung seit einigen Partien wieder aktiv ist, bleibt abzuwarten, inwieweit sie schon wieder zurück zu ihrer alten Stärke zurückgefunden hat.

Der Gegner für Sonntag – sei es im kleinen Finale um 12 Uhr oder im Finale um 15 Uhr – wird zwischen den Rutronik Stars Keltern und dem Herner TC ermittelt. Die Favoritenrolle wird unter anderem aufgrund des Heimvorteils den Gastgebern zugeschrieben. Auch war Keltern in dieser Saison stärker und holte sich Rang zwei nach der Hauptrunde, wohingegen Herne sich trotz hochkarätigem Kader nach oft zu schwankenden Leistungen mit Rang fünf begnügen musste. Am letzten Wochenende allerdings konnte sich das Team aus dem Ruhrpott einen überraschend deutlichen Sieg mit 76:49 holen. Wie viel Taktik von Sterne-Coach Christian Hergenröther im Duell gegen Trainer-Urgestein Marek Piotrowski mit dabei war, wird sich zeigen.

„Wir freuen uns alle wahnsinnig auf das Top 4. Wenn wir die Leistung der letzten Trainingswochen auch so aufs Parkett bringen, kann das was werden“ – mit diesen Worten geht Georg Eichler zuversichtlich ins Turnier. „Eine lange Saison mit vielen Spielen biegt jetzt auf die Zielgerade ein und wir wollen uns für die harte Arbeit belohnen.“

Zahlreiche Wasserburger Fans werden ihr Team dabei in der Halle des Schulzentrums Dietlingen Im Speiterling 8 in Keltern unterstützen – alleine schon der Fanclub „Wasserburger Lions“ ist mit einem großen Bus vor Ort. Für alle anderen gibt es wie immer Live-Stream und Live-Scouting der Begegnungen. Die Links dazu sind zu finden auf www.basketball-wasserburg.de/live.

Spielplan Top 4:

Samstag, 25. März

15 Uhr: TK Hannover – TSV Wasserburg
18 Uhr: Rutronik Stars Keltern – Herner TC
Sonntag, 26. März

12 Uhr: Spiel um den dritten Platz
15 Uhr: Finale

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