Schloss-Herbstnächte: „Amoi wos anders“

Irish Folk, Blasmusi und spitzbübischer Gesang in Amerang

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HerbstnachtAmerang – Stimmungsvolle Herbstnächte. Die gab’s am vergangenen Wochenende auf Schloss Amerang. Gemütlich an Tischen im festlich illuminierten und bestens beheizten Renaissance-Arkadenhof sitzen und einfach nur genießen – einerseits kulinarische Herbst-Köstlichkeiten wie Kürbiscremesuppe mit steirischem Kürbiskernöl zum Beispiel – andererseits Irish Folk, bayerische Blasmusik oder spitzbübischen Gesang! Dem zahlreich erschienenen Publikum gefiel es bestens. Drei Abende lang.

Der Herbst begann auf Schloss Amerang mit einer mitreißenden Irish Folk Night mit Matching Ties & friends  Die fünf begnadeten Musiker und Entertainer-Herren mit den bunten Krawatten hatten ihre charmante Sängerin Rosena Horan mit dabei sowie die Irish Dance Group „Tir na nóg“ und das Duo Dermot Hyde und Yoshi Sasano. Folk- und Bluegrass Rhythmen, die niemanden mehr still sitzen ließen …

Bayerisch-schräg ging’s weiter mit den Schauspielern und Sängern Johanna Bittenbinder und heinz Josef Braun. Eine Brettlbühne par excellence wurde da ins Schloss gezaubert. Zusammen mit Sebi Tramontana an der Posaune und Andreas Koll mit seiner Tuba sind das symapthische Schauspieler-Ehepaar die Gruppe „Um a Fünferl a Durchanand“. Musikalischer Klamauk mit irrwitzigen Posaunensoli mischt sich mit bodenständiger Weltsicht und bayerischen Lautmalereien à la „willige Waltraud will wallende Weißwürst“. Es war zum Weinen schön und sehr unterhaltsam.

Zum Abschluss am Sonntag brachten die Preisträger des Rosenheimer Kleinkunstpreises ihr Können mit: Die Neurosenheimer mit „Amoi wos anders“. Die „Weibertruppe mit Tuba-Mann“ – wie sie sich auch nennen – hat spitzbübische Lieder und Instrumentalstücke auf unzähligen traditionellen und exotischen Instrumenten im Repertoire. Dabei zeigten die Neurosenheimer etwa im Yogajodler, dass sich bayerische und indische Traditionen hervorragend ergänzen, und sie beantworteten musikalisch die wichtige Frage „Host du a lange Unterhosn o?“. So lustvoll kann unsere Heimat klingen!

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