Musik und „Hintersinn“: Schee daneem …

Vorm WM-Halbfinale Budenzauber bei der Stiftung Attl - Eintritt: ein Euro

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Schee daneemSchee daneem – so heißt eine Band, die fest davon überzeugt ist, dass sich das Bayerische bestens eignet, um dem, was uns umtreibt, näher zu kommen. So geht es in ihren Texten wahrlich um Leben und Tod: Sie bieten nicht nur dem Boandlkramer die Stirn, sondern auch den sonstigen hundsgemeinen Zumutungen, die das Leben bereithält. So ist vom total versauten „Wochaend“ zu hören, neidische Mitmenschen werden mit „Ällabätsch“ derbleckt und „Sodom & Gomorrha“ halten Einzug in die Doppelhaushälften der Vororte. Am morgigen Dienstag sind Schee daneem“ beim Budenzauber der Stiftung Attl zu Gast …

Bayerischer Hintersinn mit starker Rockmusik: „Sich aufhaxen“ bedeutet im Bayrischen so viel wie „sich kaputt machen“ oder  „aufarbeiten“… Seit über zehn Jahren spielen „Schee Daneem“ nun in unveränderter Besetzung und sind fester Bestandteil der bayerischen Mundartszene. Auch auf ihrem vierten Album „aufghaxt“ verfolgen die fünf Oberbayern unbeirrbar ihren eigenständigen Weg und lassen sich weiterhin weder musikalisch noch inhaltlich in gängige Schubladen stecken. So treffen skurile Country-Balladen und Zwiefache auf soulige Ohrwürmer, vertrackte Tango- oder Rootsrhythmen vermischen sich mit Blues und Rock zum bandeigenen Stilmix.

Das Leben ist kompliziert und unberechenbar und wer nicht Obacht gibt, hat sich schnell „aufghaxt“: So handeln die neuen ‚Schee Daneem – Songs‘ von vertanen Möglichkeiten, verpatzten Chancen und vergeblicher Liebesmüh.
Doch es gibt auch Erfreuliches zu berichten: unerwünschte Nebenbuhler und nörgelnde Nachbarn werden in die Wüste geschickt, in der Burn-out-Klinik steigt eine (un)anständige Vollmondparty und ganz nebenbei gibt es auch noch wertvolle Tipps wie „Leid, Leid, Leid, ihr miasst´s Gangsta sei!“

Die Band bietet einen würzigen Stilmix aus Rock, Roots und Zwiefachen fernab von musikalischen Modetrends, eine eigenwillige Formation mit Hang zu kabarettistischen Spontaneinlagen. Seit der Gründung 2002 gab’s zahlreiche Auftritte auf Kleinkunstbühnen und Festivals im südbayerischen Raum.

Schee daneem sand:

Dietz Forisch: Gitarren, Harp, Text & Gesang
Jeansy Radlmaier
:
Schlagzeug
Hans Eckl:
E-Gitarre
Peter Müller: Bass
fast immer mit dabei:
Pit Holzapfel: E-Gitarre, Posaune, Melodika

Eintritt: 1 Euro

Beginn am Dienstag, 8. Juli, um 18.30 Uhr im Foyer der Kantine.

Veranstalter: Budenzauber-Team mit Ansprechpartner Ben Leinenbach.

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