„Das Geheimnis der Bäume“

Dokumentarfilm richtet Blick auf die Bäume dieser Welt

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Sonnen leuchtet durch BaumkronenWasserburg – Deutschlandweit und natürlich auch im Utopia Kino Wasserburg wird seit einigen Wochen die Dokumentation „Das Geheimnis der Bäume“ gezeigt. Neben den vielen Dokumentarfilmen, die die Ozeane und ihre Lebewesen als Thema hatten, ist nun auch endlich ein Film auf der Leinwand, der sich mit den großen Zeugen der Zeit beschäftigt: den Bäumen und den in ihnen befindlichen Lebewesen.

Der Klimawandel und die Bedrohung der Arten wird seit Jahren immer wieder beispielhaft anhand des Lebensraums Arktis gezeigt. Gletscher schmelzen, Wale verirren sich, und die Eisbären sterben nach und nach aus. Die Bedrohung der Umwelt darf aber nicht nur mit diesem Thema in Verbindung gebracht werden. Der Blick muss auch zu anderen Regionen wandern, zu größeren Lebewesen wie den Bäumen und zu den ganz kleinen Tieren, die in ihnen wohnen. Denn auch diese sind für den Kreislauf des Lebens und damit auch für das Überleben des Menschen von enormer Wichtigkeit.

Allerdings zeichnet der Oscar-Preisträger Luc Jacquet  (http://www.zeit.de/kultur/film/2014-01/luc-jacquet-geheimnis-der-baeume-interview) hier kein düsteres und dramatisches Bild der Bäume. Er möchte vor allem auf die Schönheit und die Vielfalt dieser teils gigantischen Geschöpfe hinweisen. Begleitet von dem Ökologen Francis Hallé begeben sich er und sein Team in den Tropischen Urwald. Die Drehorte sind Peru und Gabun, die durch Artenvielfalt und das gigantische Kongobecken bekannt sind und den Kameramännern unglaubliche Bilder lieferten. Eine atemberaubende Reise durch die Welt der Bäume erwartet die Kinobesucher, ein Kinofilm mit einer Botschaft, verpackt in eine philosophische Reise durch die Natur.

Der ein oder andere kommt nach dem Besuch des Films vielleicht sogar auf den Geschmack, sich weitere Dokumentationen anzusehen. Dokumentationen gibt es in vielen Variationen und längst nicht alle legen den Fokus auf die Natur und ihre vielfältigen Erscheinungsformen. Dies tun zwar Dokumentarfilme wie „FOOD“ oder „Die Erde von oben“, aber es gibt noch weitaus mehr Dokumentationen, die entweder nicht im Kino erschienen sind oder kaum mediale Beachtung gefunden haben. Beispiele sind „We are Legion“, der Bericht über die Entstehung des internationalen Hacker-Kollektivs „Anonymous“, oder „Space Dive“, die Dokumentation über den berühmten Sprung Felix Baumgartners, der ihm einen dreifachen Eintrag im Guiness Buch der Rekorde brachte.

Im Kino sind diese Dokumentationen leider nicht mehr zu sehen. Wer also ab und an Filme sehen möchte, die Aufklärungsarbeit leisten, Wissen vermitteln und sich mit der Realität beschäftigen, der muss sich anderweitig einen Zugang zu solchen Filmformaten beschaffen. Möglich ist zum Beispiel die Mitgliedschaft beim einem Video-on-Demand Dienst wie „WATCHEVER“ (http://www.watchever.de), der neben zahlreichen Serien und Filmen in seinem Repertoire auch eine große Auswahl an Dokumentarfilmen hat, die gar nicht oder nur sehr kurz in den Kinos gezeigt wurden. Auch Veröffentlichungen auf DVD oder Bluray stellen Optionen dar, wobei gerade ältere Filme teils sehr günstig im Handel erhältlich sind.  RED

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