Wos is denn grod a Hanache?

Unser Kommentar zu unsane Kommentare in bayerischer Sprache

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Christian1Manchmoi frog i mi, wiavui Leid unsane Kommentare auf bayerisch bis zur letzten Zeile durchhoitn. Mia schreibn des nämlich so, wia‘s uns grod gfoid und wia‘s für unsane Ohrn gwohnt is. Bayerisch is ned ganz einfach, scho glei gar ned Schwarz auf Weiß. Aba: Bayerisch macht aa Spaß. Es gibt fast koa Woch ned, in dera i ned no a neis Wort dazualern. Neilich hob i wieda a ganz a scheens g‘heard, des i no gar ned kennt hob. A Spezl vo mia hod mia in breitestem Bayerisch mitgeteilt, dass er am Samsdog koa Zeit ned hod zum Fuaßboischaun, weil er grod „Hanache“ schlong muass. Hanache? Genau: Hanache! I woaß jetzt wos des is. Und Sie? Nur sovui is vorron: Mei Spezl hod an Hauffa Woid dahoam, man könnt a sogn, er is a Woidbauer. De Auflösung …

Ein Hanache ist ein unterstehender Baum, dem zum Wachsen das nötige Licht fehlt, weil ein großer Baum daneben wächst. Manchmal wird Hanache auch für Menschen gebraucht: Besonders für dünne, schmale Handtücher.

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2 Gedanken zu „Wos is denn grod a Hanache?

  1. Wasserburger Grantler

    „Hanache“ hob I no nia ned gherd. Oiso I kenn des unta „Haniggl“, is ja a vui scheena

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    1. I kenn „Hanache“. Mei iaz 90 jahriger Großonke hot friara imma aus Hanache Schnäzoager gmacht und vakaft. Fünf Mark hod oana kost. I schätz, a jäde Gmoa bei uns umanand hot de vom Damman Hartl, meim Großonke, kaft.

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