Wia a ganz Dorf a Festzeltl vorm Absaufa rettet

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Wia a ganz Dorf im Notfoi zsammstät – des hod da Burschenverein Rettenbach seit Freitagomnd erlebt. Des große Festzelt is vorm Absaufa grettet worn! Und zwar stundenlang ham de Burschen in da Samstagnacht – vorm, während und nachm Kabarettabend – im Schlamm gwerkt. Unermüdlich. Um diesen Graben zu baggern (unser Foto). Sonst war des Zelt übaschwemmt worn. Am Freitagomnd hods scho aufadruckt im Thekenbereich vo Kaffee und Kuacha. Da komplette Boden hod da kurzerhand neiverlegt wern miasn. Und am Samstag ständig da Blick aufs Zelt. Umliegende Nachbarn, Landwirt, de Pfaffinger Feuerwehr, de Dirndln – ganz Remboch – olle warn do zum Helfa! Des Zelt grammelt voi – mit 1500 Leit. De Burschen san kemma im scheena Festtagsgwand und ham sofort eine miasn inde Schlammhosn und de Gummistiefel. Des schaff ma, gemeinsam! A großartige Leistung vo olle. Und des Zelt hod dem Sturm, der dann a no zum Regn dazuakemma is, standghoitn. Knarzt hods und quietscht – des Gestänge und immer wieda warn da de besorgten Blicke nach oben zum Zeltdach. Respekt, a soa Festl unter solchane Umständ so guad durchzuziagn. Des unerschütterliche Fazit vo de Burschen: „Jez samma no mehra zsammgwachsn!“ Do ziag i mein Huat … … moand d’Renate, am Huaba sei Kollegin.

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