Jesse und das Gefühl für den Heimat-Fußball!

Unser Kommentar zum überraschenden Coach-Wechsel beim SV Ramerberg

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OLYMPUS DIGITAL CAMERAKopf hoch, weiter, immer weiter. So war es – das Credo von Jesse Kleiner, dem Trainer des SV Ramerberg, der diesen zu seinen bisher größten Erfolgen geführt hat. Rein in die A-Klasse, direkt in die Kreisklasse und beinahe direkt in die Kreisliga. Sie spielten und kämpften. Die Burschen um Jesse. Sehr stark und ganz ohne Stars im Team. Ein paar wenige Jahre nur brauchte Jesse dafür. Selten, dass ein Trainer sich stets so viel Optimismus bewahrt hatte, selbst in einer enttäuschenden …

… Niederlage. Immer zum Besten des Teams. Immer mit einem großen Gespür für die Situation des einzelnen Spielers. Und für die Gemeinschaft. Eine Mannschaft zu motivieren, das war für ihn nie ein Problem. Die wirkliche Team-Bildung – das war sein oberstes Gebot. Und der Erfolg des SVR der vergangenen Jahre sprach für sich. Jesse aber hat jetzt aufgehört als Trainer beim SV Ramerberg – nach drei Niederlagen in drei Spielen der neuen Saison hat er sein Amt ganz spontan niedergelegt. Von heute auf morgen.

Er, genau der Trainer, wie ihn der Heimatsport doch so sehr braucht. Aber die Tabelle ist eine unbestechliche Autorität im Fußball. Leider. Und leider auch schon in einer Kreisklasse. Deshalb ist der so bitter konsequente Schritt vom Jesse zu verstehen – es ist einfach ein ehrlicher Schritt – auch wenn er traurig macht. Sehr … moand d’Renate.

 

Siehe auch unseren Bericht:

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Ein Gedanke zu „Jesse und das Gefühl für den Heimat-Fußball!

  1. Keine Bange: Jesse ist Fussballer durch und durch. Wir werden ihn bald wieder in der lokalen Fußballszene wiedersehen!
    Respekt für seine Leistung und für sein Engagement!!!

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