Im Interesse der Bürger … ausgeblasen!

Unser Kommentar zum neuen Gesetz „Mindestabstand für Windräder"

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OLYMPUS DIGITAL CAMERAJa klar, hochdeutsch – damit ganz Windrad-Husum des aa vastät! Gestern wurde ein neues Gesetz zum Mindestabstand von Windrädern zu einer Wohnbebauung – die Höhe des Windrades mal Zehn – im Landtag verabschiedet. Ich finde, es ist eine gute Entscheidung. Denn es gibt bei uns in der Heimat viele Möglichkeiten für alternative Energien. Man wird das Gefühl nicht los, dass Anträge – wie sie derzeit von einer Firma aus dem entfernten Husum (kurz vor Dänemark) für vier Windräder im Wald zwischen Pfaffing und Edling vorliegen – uns profitgierig erklären wollen, wir in Bayern haben zu wenig alternative Energie zur Verfügung. Ich glaube nicht, dass man Wasserkraft, Biogas, Solarthermie, Photovoltaik oder Tiefengeothermie so einfach unter den Tisch kehren kann. Der Norden Deutschlands mag gerne auf die Windräder blicken – wir in Bayern schauen lieber in die Berge … moand d’Renate.

 

 

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3 Gedanken zu „Im Interesse der Bürger … ausgeblasen!

  1. oiso…i vastä mi a durch und durch ois Bayer, und i schau eigentlich recht gern auf Windradl…
    für mi san windradl per se positiv – oiso i gfrei mi, wenn i oans sigg, z.b. in Schnaitsee….wenn i nach Ohu schau und de Woikn dampfa sig, da empfind i des ois negativ, obwoi i nur a Woikn sigg… dagegen wenn i aus´m Meggle seine türm was dampfn sigg (de ja a ganz sche hoch san), dann is des für mi a was Positives und i kon dera Industrieanlag was schönes abgewinna…
    Wos i damit sogn wui…es is ois a frage der Einstellung und Perspektive…de Windradl und de Husumer ghörn für mi zu de Guadn (und ned nur, weil i heia in Husum Urlaub gmacht hob [geheimtipp!!!] )…
    zur H-Regelung:
    5 H dad i mir ja eingeh lossn, aba 10 H find i absolut übertrieben…des is Schikane.

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  2. … Biogas: Kein wirklicher Gewinn, da die CO2 Bilanz 0 ist. Was die Pflanzen aus der Luft geholt haben, blase ich zurück. Überall Maisfelder, Überanspruchung der Böden, weniger Anbauvielfalt, potentielle Lebensmittel werden verbrannt
    Solarthermie/Photovoltaik: Große Fläche notwendig, erzeugt nur bei Licht nennenswert Strom
    Tiefengeothermie: Macht wenig Sinn zum Strom erzeugen, es sei denn man stellt da ein größeres Kraftwerk hin.
    Windrad: Wenn ich mich genau so davor stelle, dass es im Fokus ist und ich in die Berge schaue, dann sehe ich zusätzlich zu den Bergen noch ein Windrad. Und wenn ich mich genau darunter stelle höre ich vielleicht ein leises Surren.

    Mal ernsathaft, außer Photovoltaik ist im Hinblick auf Stromerzeugung keines der anderen im Hinblick auf Kosten und Nachteile mit Windenergie konkurenzfähig …

    I moan, dass da Bayer ois am liaban bei de andan steh hod ois bei sich säibst…

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  3. Ja so ist das, auch bei der Renate kommt der Strom aus der Steckdose (noch!!! ???). Aber welche Alternativen gibt es? Atomkraftwerke werden abgeschaltet, was auch richtig ist. Die Stromtrasse von Nord nach Süd wird bereits durch Bürgerinitiativen und leider auch den Landtag in Frage gestellt. Wasserkraft, Photovoltaik und Biogas können nur einen geringen Anteil unseres stets steigenden Energiebedarfes decken. Sollen die Biogasanlagen mit der Konsequenz von Maisanbau noch weiter ausgebaut werden? Sollen wir wieder mehr auf Kohle- Gas- oder Ölkraftwerke setzen?
    Sicher ist, dass beim Bau von Windkraftanlagen keine Wasserkraft-, Biogas-, Solarthermie-, Photovoltaik- oder Tiefengeothermieanlagen entfallen und schon gar nicht unter den Tisch gekehrt werden können. Jede Art von alternativer Energie wird in Zukunft benötigt werden und hat ihre Daseinsberechtigung natürlich mit all ihren Vor- und Nachteilen.
    Beim Bau von Windrädern in unseren Breitengraden von Profitgier zu sprechen, ist etwas übertrieben, wenn man weiß, dass die Amortisationszeit bei optimalen Bedingungen bei 15 – 20 Jahren liegt und nicht wie bei der Photovoltaik durch Umlagen über den Strompreis bezuschusst wird. Sollte ein Investor trotzdem etwas dabei verdienen, denke ich, ist das nichts anrüchiges.
    Da fällt mir das bayerische Sprichwort ein:
    „Leben und Leben lassen“

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