Hom mia an Geldscheißer?

Unser Kommentar zur deutschen Farce um a saubane, EU-konforme Maut

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SONY DSCSeit gestern wissn mia: An Dobrindt Alex sei Maut für de Autobahnen werd‘s woi ned gebn. Unser Bundesvokehrsminister aus Oberbayern hod vo unsana glorreichen EU oan vorn Latz griagt, weil eine Ausländer-Steuer natürle ned sei derf in Europa. Ganz ehrlich, do frog i mi jetzt zwoa Sachan: Hom mia an Geldscheißer? Fahrn‘s doch moi vo Wasserburg noch Genua: 48 Euro, einfach! Und: Sand mia in Deitschland wirkle z‘bläd, dass mia wia in Italien oder Österreich eine saubane Maut zammbringan, die EU-konform is? Von einem oberbayerischen Minister hätt‘ i mia irgendwia mehra erwartet. Armes Deutschland! … moand da Huaba.

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8 Gedanken zu „Hom mia an Geldscheißer?

  1. Lieber Huaba, bei der Bezeichnung „glorreiche EU“ schwingt – so fasse ich das jedenfalls auf – dann doch wieder ein leicht negativer Unterton mit. Die Freizügigkeit und Forderung nach gleichen Bedingungen für alle Bürger ist jedoch ein Grundpfeiler der Europäischen Union. Verbockt hat das Projekt einzig und allein unser oberbayerischer Minister. Sämtliche Experten haben das schon seit Monaten prophezeit….

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  2. In Deutschland muss des hoid a glei wieder total kompliziert gmacht wean. Anstatt ma des so macht wie in Österreich wo jeder PKW gleich vui zoid. Des is bei uns dann an Umweltfreundlichkeit und Hubraum gekoppelt. Ma hätte die Maut ja einführen und dann nach am Jahr die KFZ-Steuer in der Höhe der Maut senken können (ohne des vorher scho moi zum song) . Des deaf doch wsh jedes Land selber entscheiden ob und wie es die KFZ-Steuer gestaltet.

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  3. Mei, des war doch von Anfang an klar, dass der Dobrindt des gegen die Wand fahrt, oder?
    „Ausländermaut“… Ja wos hod si der dabei eigentlich denkt? Oder hod er überhaupt denkt? Kon der überhaupt denga?

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  4. Dass verstärkt die Ausländer abkassiert werden, finde ich vom Prinzip her gut. Schließlich zahlen die Österreicher bei ihrer Maut auch weniger, als der Rest.
    Wie der Dobrindt das angegangen ist, war hald von Anfang an nicht klug.

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  5. Das musste ja schief gehen, wenn die CSU meint, alle – inkl. Wähler und EU – für dumm verkaufen zu können. Wenn die Maut Geld für die Infrastruktur bringen soll, dann müssen eben alle zahlen. Mehr würde es freilich bringen, und einfacher wärs auch, würde die Mineralölsteuer um 2 ct erhöht werden. Aber dann kann man keinen Ausländer-müssen-zahlen-Wahlkampf machen, gell. Meines Wissens zahlen Österreicher fürs Pickel nicht mehr oder weniger als Ausländer.

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    1. Wer glaubt, dass der Plan der CSU schief gegangen ist, sollte mal ein wenig an seinem Weltbild arbeiten.
      Für die läufts grade wie am Schnürchen.

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    2. Spritpreise bzw. Ökosteuer senken finde ich keine gute Idee… Dann würden ja Autofahrer, die z.B. ihr Auto für 5000 km im Jahr brauchen und nie Autobahn benutzen eine Vignetten kaufen müssen und genau diese hätten auf Grund der wenigen km keinen Vorteil daraus. Gewinner wäre dann der Vielfahrer, also genau der, für den die Autobahnen in Stand gehalten werden… Ich würde eher noch die Entfernungspauschale erhöhen. Dann gibt es keinen direkten Zusammenhang zur Maut und der (deutsche) Arbeitnehmer wird entlastet. Draufzahlen tut dann der Urlauber/Freizeitler, also genau derjenige der die Autobahnen verstopft, ganz unabhängig von der Nationalität…

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  6. @Hansi
    Wenn die CSU immer schon eine Autobahnmaut für ALLE haben wollte, das dem deutschen Autofahrer aber nicht so deutlich sagen mochte, dann könnte sie bald kriegen, was sie wollte. Und sie kann wieder prima gegen die in Brüssel wettern. Ja, insofern läufts wie am Schnürchen. Das kann man auch ein Weltbild nennen

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