Die mutige Bilanz eines Abschieds

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OLYMPUS DIGITAL CAMERAWenn die Bundeswehr Ende des Jahres nach mehr als zwölf Jahren Kriegseinsatz aus Afghanistan abzieht, dann waren da unzählige TV-Beiträge, Talkshows, Artikel, Bücher. Nur das deutsche Kino blieb in zwölf Jahren still. Mutig ist nun eine Frau – Feo Aladag, eine Österreicherin, deren Film „Zwischen Welten“ im Utopia Wasserburg laufen wird. Sie zeigt den Alltag der Soldaten. Die Konflikte kulturell und religiös. Die Gewissensnöte der jungen Männer. Unüberwindlich scheinen Ängste, Vorurteile. Der Kampf, um zu helfen, um zu vermitteln – der Kampf um zu überleben. Nein, der Film ist kein Plädoyer fürs Raushalten. Er sagt leise, dieses Land sollten wir unterstützen. Aber anders … moand d’Renate.

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