Des derf doch ned wahr sei!

Unser Kommentar zur Schließung des Café Central in Wasserburg

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SONY DSCJa kruzinesen. Des derf doch ned wahr sei. Wos is‘ denn grod mit Wasserburg los? Erst gäht da Fletzinger Biergarten dahi – Renditewohnungsbau. Dann gäht da Staudhamer See unter – künftig nur mehr Privatvergnügen. Und jetzt kommt der härteste aller Schläge: A s‘Café Central macht den Tresen dicht. Nach 30 Jahren Multikultibetrieb is‘ Schluss, weil de Lärmbelästigung für de Anwohner nimma tragbar sei – durch de Aufhebung vo da Sperrzeit und durchs Rauchverbot im Lokal. Oh mei, irgendwos lafft do bei uns vakehrt … … moand da Huaba.

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4 Gedanken zu „Des derf doch ned wahr sei!

  1. JA macht dann as Kino a zua, wei di stenga doch a draussn und rachan? Do machma a Dache übern vorhof und da Kas is bissn.

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  2. Ja so schnell geht’s, irgendwann haben wir in Wasserburg nur noch Tagescafes und um 20.00 Uhr werden die Bürgersteige hochgeklappt. Damit in der Stadt Ruhe ist. Danke an alle die, die das wollen, was kommt als nächstes???? Vielleicht, dass man auch noch Flohmarkt und Weinfest auslagert, ich find das nur noch traurig.

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  3. Wias CENTRAL damois aufgmacht hod, des war zu meiner Sturm-und Drangzeit, war des ehrlich g’sogt ned so mei erste Adress. Mir war’n do eher im Populär angsiedelt. Anerkennend muaß i dazua aber sog’n, dass as CENTRAL, nebam Henagassl, in Wasserburg de oanzige Kneipn is, de seit dreissig Jahr unverändert des selbe Konzept fahr’n und des mit konstanter Auslastung.
    A G’schäft, wos beim Kapfhammer bestimmt immer pünktlich eanern Pacht kriegt ham. I möcht ned wissen, wia oft a Vermieter auf seiner Pacht hocka bleibt, weil des oane oder andere G’schäft so schnell zua macht, wias aufgmacht hod.
    Do hat da Huaba ned unrecht, dass des irgendwie jetzt Mode wird und der Vermieter seine Mieter nochgiebt. Da Irlbacher hod a sein Pächter von da Wirtschaft mit ins Boot g’holt, weil dem a de Parkerei von de Badegäste auf d’Nerven geht. De Methode wirkt langsam, aber nach und nach werd’n de Pachtverträge auslaffa und der Druck von de anderen Mieter immer größer.
    Außerdem hod der Vermieter davor Angst, daas durch a laut’s Nachtgschäft der Mietpreis für seine Wohnungen fällt. Um an Gottwoid sei Kino mach i mir dabei koane Gedanken. De Räumlichkeiten konst schwer anders verwerten. Aber den Ablauf werdm ma aus Rücksicht auf de Mitbewohner a bisserl ändern. Vormittag a Matinee, Mittag a’s Jugendprogramm, um 14 Uhr Doppelherz-TV und ab 18 Uhr a’s Nachtprogramm damit, bis da Musikantenstadel o geht, wieder a Ruah is in da Bude.
    Huaba du werst seng, so werds kemma. Soit jetz da Trost Sepp aus Neubeuern doch recht ham?

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  4. Es ist zwar jammerschade aber es war (für mich zum.) absehbar . Mir ist es zu einfach alles auf Mieter/Vermieter bzw. Rauchverbot zu schieben, mind. zur Hälfte sind da auch die Gäste beteiligt. So wie da teilweise rumkrakelt wurde ist es doch kein Wunder. Rausgehen, Zigarette rauchen, unterhalten (in „normaler“ Lautstärke) und wieder rein – ich glaube nicht, dass es da diese Probleme gegeben hätte. Vllt. hätte der Benzi auch von Anfang an energischer auf das Thema reagieren sollen – aber nachher ist man ja bekanntlich immer schlauer…. 🙁

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