Der Mauerfall – schreiben Sie uns!

„Wir wussten, dass wir es für unsere Kinder – fünf und zwei Jahre alt - tun müssen“

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OLYMPUS DIGITAL CAMERAVor genau 25 Jahren spitzte es sich zu. Immer wieder neue Meldungen über die Situation im Osten Deutschlands, die Geschehnisse an den Grenzen und im benachbarten Ausland – in Ungarn oder Österreich. Und dann am 9. November 1989 der „Mauerfall“. Für eine junge Familie, die damals in den Altlandkreis kam, war es die wohl entscheidenste und bisher wichtigste Zeit in ihrem Leben. Der 27-Jährige und seine junge Frau (24) fassten in ihrem damaligen Heimatort in Sachsen-Anhalt ganz plötzlich im Herbst 1989 die Entscheidung: Wir gehen weg von hier …

„Die Aufbruchstimmung, die Demonstrationen, die wir im Fernsehen sahen, da wussten wir, dass wir es für unsere Kinder – fünf und zwei Jahre alt – tun müssen.“ Wer hat Ähnliches erlebt, wer ist in diesen Tagen der Wende in den Altlandkreis gekommen – schreiben Sie uns Ihre Geschichte. Wir widmen die ganze Woche dem Thema Mauerfall.

info@wasserburger-stimme.de

 

 

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9 Gedanken zu „Der Mauerfall – schreiben Sie uns!

  1. Öffnung ok, Solidaritätszuschlag muss enden …

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    1. Ihnen ist aber schon bewusst, dass die Menschen im Osten den Soli genauso zahlen müssen, oder?

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      1. Das ändert aber nichts daran, dass uns unser Altkanzler Kohl angelogen hat, der gesagt hat „der Solidaritätszuschlag wird nach 2 Jahren wieder eingestellt“ – aber wie meinte er so schön, „das zahlen wir aus der Portokasse“.

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        1. Auch für die Lügen unseres Altkanzlers können die ehemaligen Bürger der DDR nichts…. 🙂 Ich finde, der Soli kann ruhig bleiben. Aber das Geld sollte da eingesetzt werden, wo es wirklich gebraucht wird. Egal ob in Ost, West, Süd oder Nord.

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          1. Ich habe auch nicht gesagt, dass unsere Brüder und Schwestern aus den neuen Bundesländern was dafür können.
            Das Geld ist aber noch nie wirklich richtig eingesetzt worden. Teilweise wurde es in den diversen Bundesländern dafür genutzt, um die Diäten in den Landtagen zu erhöhen. Es wurden Straßen und Gewerbegebiete damit gebaut, die zum Teil so wichtig wie der fallende Reissack in China sind. Mann hat die Arbeitsplätze von West nach Ost verschoben, in dem hingegangen worden ist, den Firmen zum Teil oder sogar ganz für einen gewissen Zeitraum die Gewerbesteuern zu erlassen.

            Dazu zwei Beispiele: Pfanni-Werk in München 3.500 Arbeitsplätze weg – dafür 900 in den neuen Bundesländer. Oder das gleiche Spiel: Brandzwieback in Haag in Westfalen. Und davon gibt es noch genügend andere.

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          2. Hallelujah…. solange es Menschen wie Sie gibt, wird die Kluft zwischen Ost und West wohl nie kleiner. Schade eigentlich…. Die Menschen in den neuen Ländern haben in den letzten 25 Jahren so viel erreicht, mussten ihr Leben komplett umkrempeln, viele haben ihre Heimat verlassen, weil es einfach keine Arbeit gab… Manchmal frag ich mich, ob wir hier im Westen Deutschlands so viel Flexibilität und Mut aufgebracht hätten. Wenn Sie behaupten, dass ach so viele Arbeitsplätze in den Osten verschoben wurden – wegen erlassener Gewerbesteuern, dann sollten Sie die andere Seite der Medaille auch sehen. Wie viele Firmen wurden kurz nach der Wende für einen symbolischen Preis von ein paar Mark verkauft (zumeist an Investoren aus dem Westen), die Zuschüsse eingesackt und nach kurzer Zeit war der große Investor wieder verschwunden. Wie viele Firmen so kaputt gemacht wurden, ist schwer abzuschätzen. Dass Firmen teilweise ihre Produktion nun auch in den Osten Deutschlands verlegen, liegt im übrigen nicht nur an erlassenen Gewerbesteuern, sondern sicher auch an den um einiges niedrigeren Löhnen im Osten. Alles in allem wünsch ich mir einfach ein wenig mehr Toleranz, Verständnis und ehrliches Interesse aneinander. Das ist mein Schlusswort in dieser Diskussion. 🙂

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          3. Ich glaube, Sie haben mich nicht wirklich verstanden. Mir geht es hier nicht darum, die Bürger aus den neuen Bundesländern schlecht zumachen bzw. abzukanzeln. Mir geht es eigentlich nur darum, dass die Gelder nicht richtig verwendet werden.

            Und mir geht es ebenfalls darum, dass es Politiker gab und immer noch gibt, die sich für die Bürger – egal wo Sie herkommen – nicht den feuchten Kehricht interessieren, sondern nur um ihr eigenes Wohl besorgt sind. Und die gibt es in jedem Bundesland. Und Toleranz ist in Deutschland noch am ehesten vorhanden, als in vielen anderen Ländern, in denen in den Parlamenten bereits die intoleranten Parteien sitzen.

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          4. Dieses ewige Gerede von den Politikern, die nur um ihr eigenes Wohl besorgt sind, ödet mich dermaßen an.
            Leider ist die Welt etwas komplexer, als manche Zeitgenossen zu akzeptieren bereit sind und pauschales Geschimpfe hilft nicht wirklich weiter.

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  2. Der Soli ist in seiner ursprünglichen Eigenschaft heute nicht mehr zu rechtfertigen und gehört m. E. abgeschafft.

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