Auf oamoi is ois wurscht …?

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OLYMPUS DIGITAL CAMERAHam Sie scho moi wos veranstaltet und sich dafür a scheens Plakat ausdenkt? Und woitn’S des Plakat dann schee irgendwo aufhänga? Wenn ja, dann wissen’s nämlich, vo wos i schreib. Des mim Plakatieren is nämle so a Sach. Do gibt’s Regeln und Gesetze! Gefühlt muass des Plakat quasi durch verschiedene Gremien durch und ma ko froh sei, wenn ma am End dafür koa Gutachten zoin muass. Aba wenn Wahlen sand, do is dann ois wurscht. Do wern Laterna zuapflastert und Verkehrs- und sogar Ortsschuidl. Kümmern duat des koan auf oamoi. Lehen zum Beispiel in da Gemeinde Pfaffing – des is‘ jetzt vo da Bayernpartei übanomma worn. So jedenfois schaut’s aus. Aufdringlicher und dreister gäts nimma. Hod a mit Anstand zum Doa – schod dass ausgrechnet der so vui Politiker verlorn ganga is … … moand d’Renate.

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Ein Gedanke zu „Auf oamoi is ois wurscht …?

  1. Also grundsätzlich hängt es ja daran, wie die Gemeinde das geregelt hat. Jede Gemeinde muss den Parteien erlauben, sich zu vor den Wahlen zu präsentieren. Das finde ich auch richtig. Allerdings fände ich es besser, wenn es sauber passiert. Zum Beispiel in Rosenheim oder Wasserburg werden Plakatwände aufgestellt, die von den Parteien für Plakate genutzt werden können. Dafür ist dort das freie Plakatieren nicht gestattet. Aber auch zwischen Rosenheim und Wasserburg gibt es einen Unterschied. In Rosenheim hat jede Partei einen festen Platz und so ist auch sichergestellt, dass alle Parteien, sich auch präsentieren können. In Wasserburg gibt es zwar die Tafeln, aber keine festen Plätze. So ist nicht sicher, dass jede Partei, auch die etablierten Parteien einen Platz bekommen. Es gibt große Parteien, die zwei, drei oder vier Plakate aufhängen. Und es werden immer wieder Plakate runtergerissen und die freien Plätze dann irgendwann auch wieder belegt. Das freie Plakatieren hat auch seine Regelungen. An diese halten sich aber leider auch nicht alle. Mein Vorschlag an alle Gemeinden ist, dass das freie Plakatieren zu Wahlen untersagt wird, aber an prominenten Orten genügend Flächen auf Plakatwänden bereit gestellt wird. Das Ganze sollte dann aber auch vom Ordnungsamt überprüft werden.

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