Des moanan mia …

… a bissal mehr Respekt, bitte!

Unser Kommentar zur gestrigen Fronleichnams-Prozession und ihr Umfeld

Eine kuriose Meldung gab gestern das Polizeipräsidium in Rosenheim heraus. In Geretsried war die Polizei am Feiertag von einer Frau alarmiert worden. Die fragte nach, ob die Demonstration, die gerade in der Ortsmitte stattfinde, auch genehmigt sei. Die Polizei musste die Frau aufklären, dass es sich um eine traditionelle Fronleichnams-Prozession handle, die seit Menschengedenken genehmigungsfrei sei. Für mich ist das schon ein bisserl schade, dass Tradition, Brauchtum und Glaube heute ...

Eine gute Entscheidung!

Tage unserer „Gendarmerie-Station des letzten Jahrhunderts" gezählt - Ein Kommentar

Ein uraltes Gebäude mitten in der Altstadt, Büros und Sicherheitseinrichtungen, die an einigen Stellen an eine Gendarmerie-Station des letzten Jahrhunderts erinnern – die Polizeiinspektion Wasserburg ist in die Jahre gekommen. Deshalb war dieser erste Schritt zum Neubau auch so wichtig und dringend erforderlich. Der Freistaat Bayern, der für seine Landespolizei und damit auch für die Polizeigebäude zuständig ist, hat seinem Bezirk jetzt das Baugrundstück am ISK-Klinikum in Gabersee ...

… mach mit, Leben zu retten!

Unser Kommentar zum heutigen Weltblutspendetag

Heute ist der Weltblutspendetag! Es ist der 14. Juni, weil es der Geburtstag des österreichischen Arztes Karl Landsteiner (1868-1943) war, der im Jahre 1901 das AB0-System der Blutgruppen entdeckt hatte. Im Laufe eines Jahres gibt es bei uns immer wieder Zeiten, in denen das Aufkommen von Blutspenden geradezu stockt. Hierzu gehören besonders Ferienzeiten - so wie jetzt - zudem ist es die Zeit mit den vielen Feiertagen. Das bedeutet, dass immer wieder Operationen, geplante Eingriffe, ...

… ein Prosit auf de Taxler!

Unser Gast-Kommentar von Bastian A. Wernthaler, Rechtsanwalt in Wasserburg

Prost auf dem Wasserburger Frühlingsfest – aber nicht zu sehr übertreiben! Denn das kann dann doch teuer werden. Ein Fall aus der Praxis: Ein trinkfester (?) Volksfestbesucher ließ sein Auto nach ein paar Maß auf der Münchner Wiesn lieber stehen und nahm ein Taxi. Vernünftig! Nach nur kurzer Zeit wurde ihm allerdings übel und er musste sich im Taxi übergeben. Das Taxi musste daraufhin natürlich gereinigt werden, außerdem konnte der Taxifahrer während der Reinigung keine anderen ...

Schee is des, dass de do sand

... moand da Wasti, unser Frühlingsfestlöwe, zur neia Wiesn-Sanitätswache

Des hod‘s no nia ned geben, auf unserm Frühlingsfest in Wasserburg. Eine echte Sanitätswache. Wenn ich mir meine Löwenpranke irgendwo anhauen tu oder mein Löwenschädel an einen Balken im Festzelt knallt, weil der Seegang zu heftig gwesn is, gibt‘s jetzt Erste Hilfe aus erster Hand. Die Johanniter und das BRK aus Wasserburg sind ab Freitag direkt am Eingang hinter der Wiesn-Alm beim Fit&Fun zu finden. I hoff, ich brauch ned all zu oft eine Sanitätsversorgung. Aba wer woaß! Schee ...

Volltreffer, Deutsche Telekom!

Unser Kommentar zum Dog da „Flächenstörung“ und da Vertrags-Unterzeichnung

Volltreffer, Deutsche Telekom! Ausgerechnet heid is da Mänätscha vo da Telekom in Wasserburg gwen und hod mit unsam Buagamoasta an Vodrog unterschrimm, dass a‘s Internet in a paar obglegne Ortsteile vo Wasserburg no schneller werdn soi. No schneller? Schön wär‘s, wenn‘s überhaupt funktioniert. 16 Stunden war seit gestern Omd bei da Telekom komplette Funkstille. An Hauffa Anschlüsse in da Oidstod sand betroffn gwen. „Flächenstörung“ hoaßt des im Telekom-Deutsch. A Panne, a ...

Der Anderl ist … ein Glückskind?

Unser Kommentar zum täglich vollen E-Mail-Postfach mit „Geschenken" von Unbekannten

Fast täglich könnte ich mehrere Schnäppchen machen, Unsummen an Geld für Versicherungen sparen und darüber hinaus noch Gewinne in Lotterien abholen, bei denen ich noch nie mitgespielt habe. Kurz: Mein E-Mail-Postfach ist täglich randvoll mit derartigen positiven Meldungen. Auch telefonisch werde ich bestens versorgt. Ständig rufen mir unbekannte Menschen von mir völlig unbekannten Nummern aus an, um mir jede Menge Kostenersparnisse zu geben oder – noch besser – mir tolle Gewinne ...

„Pfaffing ist ein Vorbild! Ich staune.“

Unser Kommentar zum Besuch der europäischen Vizepräsidentin der Senioren-Union

„Ich kann es gar nicht fassen - es gibt hier elf Senioren-Beiräte?" Aus dem Staunen kam eine nicht mehr heraus in Pfaffing, die sich auskennt zum Thema Engagement für ältere Mitbürger - und zwar die sich auskennt in ganz Europa. Ist sie doch die europäische Vizepräsidentin der Senioren-Union: Elke Garczyk (unser Foto). In Pfaffing war sie jetzt beim CSU-Ortsverband zu Gast im Pfaffinger Hof und staunte. Vorbildlich sei das - vor allem auch der neue Senioren-Ratgeber, der erst erschien in ...

Ja, des war freiwillig!

Unser Kommentar und unsere Haltungsnoten für unseren mutigen Praktikanten

Nein, wir haben ihn nicht gezwungen, höchstens ein bisserl überredet. Und ja, das ist Schnee auf der Linse. Unser Redaktions-Praktikant Evan Christandl hat heute seine Leidensfähigkeit unter Beweis gestellt und ist bei drei Grad Lufttemperatur ins unbeheizte Außenbecken im Badria gesprungen. Quasi zur inoffiziellen Eröffnung der Freibad-Saison 2017, die ja am kommenden Montag, 1. Mai, beginnt. Echt mutig, finden wir. Und das nur für einen Burger ohne Pommes. Auch Bademeister Willi ...

… Hirn eischoitn!

Unser Kommentar zu de Mess-Stellen, wo nächsten Mittwoch da Blitz eischlogt

Ganz ehrlich, wenn mia heid um sechse auf d‘Nacht oana sogt, dass moing vo neine bis elfe in da Stod de Schandamerie eine Radarkontrolle macht – und des direkt vorm Wasserburger Rathaus – garantiert, dass i trotzdem mit meim Auto einerausch, in de Radarfoin. I ko ma einfach nix damerka. Liegt wahrscheinlich am Oidda. Und daran, dass i a schussliger Autofahrer bin. Für olle andern hom mia heid de Listn, wo de Polizei nächsten Mittwoch kontrolliert, einedo. Oiso, aufgemerkt! Lesen und ...

… sauba verfranzt!

Unser Kommentar zu einem unfreiwilligen Spektakel heute in der Hofstatt

Ah ja, a Blockade! War des heut ein Spektakel in der Wasserburger Hofstatt. Da is so manchem da Löffl im Nachmittagskaffee stecka bliem, ois er den riesigen Sattelschlepper gseng hod, der sich in der Altstadt total verfranzt hod. Ausnahmsweise nicht am Brucktor oder roten Turm – desmoi is da Lastwogn im Rondell vo da Hofstatt festgsteckt. Vire ging's ned, zruck aba aa ned. Saublöd ...

Bitte nur milde lächeln!

Unser Kommentar als Blick zurück auf den allerersten G8-Jahrgang im Chaos

Wer es miterlebt hat - hautnah - wie das G8 überhastet über Nacht an Bayerns Gymnasien eingeführt wurde, der muss nun vielleicht schmunzeln oder sich schlimmstenfalls übergeben. Ganz besonders der allererste Jahrgang, so um 1993 geboren, der dem Chaos überlassen wurde vor 13 Jahren als Elfjährige - ohne Bücher, ohne konkrete Lehrpläne. Und der - zum historischen, bayerischen Abi-Doppeljahrgang wurde. Als der erste, fertige G8-Jahrgang trat er im Jahr 2011 an - ohne irgendwelche Vorlagen, ...

Da Huaba moand … so a Drecksplastik!

Unser Kommentar zu ungsundn Mikroteilen im Inn und in de Kläranlagn

Wissn Sie, wos Mikroplastik is? Na, des sand koane kloana Teile von Cola-Plastikflaschn. Mikroplastik is so kloa, dass ma‘s gar ned seng konn. Mikroplastik verschmutzt unsere Gewässer genau so wia Arzneimittelreste, Hormone und Chemikalien aa. Betroffen is unsa Inn und unsa Kläranlag in da Odelshamer Au. Des hod da Mader Anton, a Inschenör, neulich dem Bauausschuss erklärt. Mikroplastik ist sauungsund und konn grod über ganz spezielle Filteranlagen rausgfiltert werdn. Und des könnt teuer ...

Vorsicht, Lawine …

Unser Kommentar von unserem Erzpessimisten, dem Huaba

Ja, ich bin ein Erzpessimist und ich zieh‘ damit auch gerne mal meine Umgebung runter. „Alles, was schiefgehen kann, geht auch schief!“ Und: „Optimismus ist der Mangel an Information!“ Das sind meine Lieblingssprüche von meinen beiden Lieblings-Philosophen Murphy und Heiner Müller. Jetzt bin ich heute in dieser Sache auf ein Schild gestoßen, das mir ernsthaft zu denken gab. An einem Haus an der Stadtmauer in Wasserburg - unweit unserer Redaktion - hängt ein Taferl mit der ...

Da Huaba moand … oamoi i selba sei!

Unser Kommentar dazua, dass guad is, dass grod Fasching is

Oamoi i selber sei! A‘s Gsicht ganz dreggad, an Hois ned gwaschn, a große, schware Bix mit am Ledareame über de Schuidda ghängt, kaputte Stiefe, a kurze Hosen, de vor Dreck vo selber steht, Wadlstrümpf mit Löcher, an Rucksog aufm Buckl, an oidn Huad aufm Kopf und a oids Schneiztücherl im Hosnsog, mit dem i ma den Rest vom Schmalzler von da Nosn wegwisch. Heid is Fasching und i geh ois Wuidara! Na ja, in Wirklichkeit woit i eher koana sei. De schwara Hirschn ummeinander schloassn, und ...

… berührend!

Unser Kommentar zu einer besonderen Namensgebung einer Schule

Heute hatten wir Besuch in der Redaktion. Der Wasserburger Matthias Wabner, Leiter der Dominik-Brunner-Realschule in Poing im Nachbar-Landkreis Ebersberg, war mit seinem Schülerzeitungs-Team bei uns zu Gast. Es gab gute Gespräche. Besonders ist der Name der Schule, der auffällt: Der Name Dominik Brunner steht für Zivilcourage! Vor knapp zwei Jahren hatten sich die Schüler, Eltern und Lehrer übereinstimmend für die Namensgebung ausgesprochen. Dominik Brunner war am 12. September 2009 am ...

Na, da Lahm und da Hummels warn ned do!

Unser Kommentar dazua, wia schnell Fake-News als „Augenzeugen-Berichte" entstehen

Wia schnell Gerüchte entstehen, des ham mia vo da Redaktion heid moi wieda genau mitgriagt. Da Thomas Müller war gestern mim Brazzo in Pfaffing beim Golfen. So a Freude! Des is wahr und mia ham sogar Beweis-Fotos! Und nur weil da Müller beim ersten Anfragen am Telefon gmoand hod, dass VIELLEICHT da Lahm und da Hummels aa no mitkemman - wos infotechnisch a totaler Insider war - warn de auf oamoi aa in Pfaffing! Sogar laut „Augenzeugen-Berichten", wia uns dann mitgeteilt wurde! Da Golfclub ...

… a sicherer Oidlandkreis

Unser Kommentar und die Frage: Wos hom Wasserburg und Hoog gemeinsam?

Wos hom mia Wasserburger und de Hooga gemeinsam? Ein uraltes Sicherheitsgefühl und seit Urzeiten vorausschauende, hilfsbereite Bürger, die für diese Sicherheit sorgen. Sowohl in Wasserburg, als auch in unserer nördlichen, wehrhaften Altlandkreis-Bastion Haag gibt‘s jetzt schon seit 150 Jahren eine Feuerwehr. Beide gehören damit zu den ältesten Wehren in ganz Bayern. Ein Jahr nach den befreundeten Wasserburgern, die auch schon mal Patenverein bei einer Standartenweihe der Haager waren, ...

… das Grauen am Abend

Unser Kommentar darüber, dass im Fernsehen fast nur mehr gemordet wird

In Fernsehdeutschland wird gefühlt nur mehr gemordet, entführt und erpresst! Es wird ab dem späten Nachmittag bereits erschossen, stranguliert, ertränkt, vergiftet, in den Selbstmord getrieben, erfroren oder verbrannt. Nein, ein Verbrechen pro Woche wie einst am sonntäglichen Tatort-Abend reicht schon lange nicht mehr - täglich wird getötet, mehrmals. SOKOs über SOKOs ermitteln. Von Rosenheim bis Hamburg - von Istanbul bis nach Bruneck und wieder zurück nach Leipzig. Leichen über ...

… mei Allerweltsnam!

Unser Kommentar dazua, dass man sich an seinen Namen irgendwia gwohnt

Mei, wer mog scho Huaba hoaßn? Obwoi, mit Huber konn ma se ganz guad im Internet vostecka. Nodazua, wenn man Christian Huber hoaßt. Des is ein dermaßener Allerweltsnam, no fast schlimmer wia Sepp Maier oder Hansi Schmid. Trotzdem tät ich nicht gern anders heißen – man gwohnt sich halt an seinen Namen. Christian war hoid im letzten Jahrhundert moi sehr beliebt. I alloa kenn scho vier Christian Huber. Beliebt sand jetzt übrigens wieder ganz traditionelle Nam. Maxi und Maria – des sand de ...

… anschauen, zuhören, dabei sein!

Unser Kommentar zu einer stillen Spurensuche im Wasserburger Kino

„Alle Klänge der Natur schenken uns Sprache. Alles in der Natur gibt uns Menschen unsere Form. Was gibt es Schöneres? Jeder Vogel hat sein Lied, jeder Adler, jeder Kojote. Und genauso tragen wir unser Lied im Herzen. Wir sind wie Pflanzen. Unsere Erde ist ein großer Garten.“ Das sagt ein indianischer Philosoph und Nicolas Humbert hat aus seinen und vielen anderen Sichtweisen einen wunderbaren Film gemacht. Eine Spurensuche ...

… noch mehr „mia san mia“?

Unser Kommentar zu nachdenklichen Fragen in diesen Tagen

Wird Misstrauen mächtiger als Partnerschaft? Geht es in unserer Welt darum, wer der größere Egoist ist? Fragen, die nachdenklich machen in diesen Tagen. Beim Neujahrsempfang der Unternehmer in Rott war einer zu Gast, der acht Jahre lang in den Staaten gelebt hat und über seine unternehmerischen Erfahrungen berichtete: Dr. Andreas März junior, Geschäftsführer des Rosenheimer Erfrischungsgetränkes Bizz‘up. Er versuchte zu erklären, wie die Amerikaner ticken ...

… zum Wohl!

Unser Kommentar zum Formular für de Buslinien-Verlängerung vo Aßling nach Rott

Wir wissen jetzt ned, wiavui se gestern am Omnd beim Stechl in Rott a kloans Pilserl auf Kosten vo da Gemeinde an da Bar ghoit ham, aba versprocha war schließlich versprocha. Da Bürgamoasta, da Schaber Marinus, hod am Mikro glei zum Beginn vom Neujahrsempfang gsogt: Wer des Formular agrad heid obgibt, griagt a Pils! Es gät schließlich um vui - nämle darum, de MVV-Buslinie vo Aßling nach Rott zu verlängern. Quasi vo Bahnhof zu Bahnhof. Wenn de nämlich kammat, dann war des ned nur a ...

… guad, dass ma’s hom!

Da Huaba moand - Unser Kommentar zur Wasserburger Stodkapelln

I konn vier Töne auf da Tuba – ehrlich! Ziemlich sauba sogar. Des reicht für an Tubaspieler, dass er bei einem Konzert mitspielen kann – behaupten andere Musiker spöttisch. Ganz ehrlich: Ich würd‘ mich mit meinen vier Tönen eher nicht trauen. Und ich muss auch nicht. Fürs Musimacha hom mia unsa Stodkapelln. De hod jetzt Bilanz zogn und de Mitglieder san recht zfriedn. Wenn‘s aa ab und zua am Geld ein bisserl mangeln tut. Ob Frühlingsfest, Christkindlmarkt, ob Stand-, Frühjahrs- ...

Was werden wir vermissen?

Unser Kommentar dazu, was eines Tages mal zur „guten alten Zeit" gehören wird

In einer Umfrage wurden Menschen zum Jahreswechsel gefragt, was die Generation jetzt später wohl als „die gute, alte Zeit“ vermissen werde? Viele sagten „Schnee" - aber auch „Fisch, CDs, Kalender zum Aufhängen, zugefrorene Seen". Wird man sich womöglich eines Tages nur mehr sehnsüchtig sogar ans „gute, alte Smartphone" zurück erinnern? Vielleicht nur mehr wehmütig erinnern an ein so schönes Gefühl wie Solidarität? „Das zwecklose Zusammensein mit guten Freunden im analogen ...

Auf nach Brandstätt …

Unser Kommentar zu einer riesengroßen Hilfsaktion in einem kleinen Ort

Wos gibt’s eigentlich Scheeners, ois zammhoitn und füreinanda eisteh. In da kloana Ortschaft Brandstätt zwischen Edling und Pfaffing is helfen ned bloß a Wort. Dafür stät a Team um Dirk Huber und Gabi Lehner. Seit Jahren scho gengan die Spendengelder direkt an Kinder in Kenia und an den Sozialfond vo Edling. Wo de Gelder zu hundert Prozent okemman bei Bedürftigen. Da Dreikönigslauf hod mit na unglaublichen Beteiligung do stets a Zeichen gsetzt. Aa desmoi wieda sois so sei. Und zudem ...

… schee!

Unser Kommentar zu den unbekannten Kreativen vom Pfaffinger Kreisel

Wos blitzt jetzt do aufm Pfaffinger Kreisel? Bunt und feierlichst? Ah, de Kreativen warn wieder zu den Festtagen in einer Nacht- und Nebelaktion unterwegs – de unbekannten Kreativen vom Pfaffinger Kreisverkehr bei Ried. Zwar is der Hügel mittlerweile ja bekanntlich längst von den Garten-Fachleuten des Landratsamtes grün „gestaltet‘ worden, aber geradezu scho traditionell kümmern sich liebe, unbekannte Hände vor Festtagen immer wieder um den Ortsbeginn-Mittelpunkt der Pfaffinger. ...

Ferngesteuert …

Unser Kommentar dazu, wenn das liebe Navi wieder einmal aussteigt

Ja, man sollte manchmal mit der Zeit gehen und auch den technischen Fortschritt annehmen. Doch in einigen Dingen kann ich nicht anders, als richtig altmodisch zu sein. So war es mir schon als kleiner Bub eingeimpft, dass man zum Wandern oder zum Reisen immer eine Karte dabei hat. Und auch heute – in der Zeit von GPS und Navis – bin ich da Traditionalist. Weil ich mich nicht fernsteuern lassen will. Da schau ich gleich lieber selber auf der Karte, wo ich bin. Warum ich das schreibe? Ich hatte ...

… was ich uns wünsche!

Im Namen der Wasserburger Stimme FROHE WEIHNACHTEN!

Einer redet, einer hört weg. Was der erzählt, interessiert ihn 'n Dreck. Einer verschließt sich, wird still. Einer nimmt sich, was er will. Einer meint, was er sagt, der andere nicht. Einer schuftet. Der andere will Geld, damit er sich reich für was Besseres hält. Das Mitgefühl hat ausgefühlt? Weihnachten 2016? Was ich uns wünsche: Verschenkt mehr Achtung. Verschenkt ein neues Jahr voll Respekt. Hört zu, schaut nicht weg ...

Dem die Erde bebt

Unser Kommentar zu Erschütterungen, die den Nachbar-Landkreis nicht schlafen lassen

Was nur bringt die Erde in unserem Nachbar-Landkreis Ebersberg zum Beben? Am Dienstag war schon das zweite Erdbeben in Poing - allein im Dezember. Nun wird nach der Ursache gesucht. Wissenschaftler haben die nahe gelegene Geothermie-Anlage in Verdacht. Ihre Begründung: In den letzten 40 Jahren - also vor dem Bau der Geothermie-Anlage - habe es keinerlei Erschütterungen gegeben. Der Betreiber der Anlage, die ...

Kleine Kerze … leuchte!

Worte, welche Worte heute? Unser Kommentar

Als seine Frau beim Terroranschlag von Paris getötet worden war, hatte der Journalist Antoine Leiris einen bewegenden, offenen Brief an die Mörder gerichtet: „Nein, meinen Hass bekommt ihr nicht!" Es war ein mutiges Bekenntnis in all seiner großen Trauer und es ist die einzige Antwort auf den Anschlag gestern in Berlin. Terroristen wollen, dass man Angst hat, dass man seine Mitbürger mit Argwohn betrachtet, dass man hasst. Und dass man seine Freiheit opfert. Berlin, du hast so viele ...

„Döner mit alles!“

Deutsche Sprache, schwere Sprache: Eine spezielle Situation im Wasserburger Dönerladen

Heute war ich mal wieder in der Stadt unterwegs, um Leute zum Zungebrechen zu finden. Meine Suche führte mich unter anderem in den Dönerladen „Kilinc" in der Rosenheimer Straße - quasi jenseits der Innbrücke. Zur Mittagszeit ist das Restaurant der Magnet für etliche Schüler. Ob Gymnasium, Mittelschule oder FOS/BOS - wer Hunger hat, holt sich beim Kilinc etwas zu essen. Gscheid, wie i bin, habe ich meine Chance gewittert, in der Menge an jungen Leuten jemanden zu finden, der sich den ...