„Win or die“ am Sonntag

Starbulls Rosenheim in den Pre-Playoffs unter Zugzwang

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0307_SBR_FuechseDie Starbulls Rosenheim haben in die Pre-Playoffs einen Fehlstart hingelegt und Spiel eins der Best-of-three-Serie gegen die Lausitzer Füchse mit 2:4 verloren. Damit müssen sie am Sonntag in Weißwasser gewinnen, um ein drittes Spiel zu erzwingen und das frühzeitige Saisonaus abzuwenden. Eigentlich hat sich an der Ausgangslage so viel nicht verändert, die Starbulls brauchen immer noch zwei Siege, um ins Viertelfinale der DEL2 einzuziehen. Nur verlieren ist tabu, sonst wäre die Saison beendet.

Das erste Spiel verloren sie im ersten Drittel nach einem Doppelschlag binnen eineinhalb Minuten und einem weiteren Gegentreffer acht Minuten später ohne ein eigenes Tor zu schießen.
„Das erste Drittel haben wir speziell im Mitteldrittel schlecht gespielt, die Füchse sind da immer mit viel zu viel Schwung rausgekommen. Beim ersten Tor fährt Sean Fischer durch zwei unserer Stürmer durch und keiner hat angegriffen, das war der Anfang. Auch die anderen Tore sind immer aus Kontern entstanden. Im zweiten Drittel, als wir selbst zwei Tore gemacht haben, haben wir auch zu viele Konter zugelassen. Unser dritter Mann war immer zu tief und Weißwasser hat bei eigenem Scheibenbesitz zwei hoch geschickt, da haben wir einfach zu viele Fehler gemacht“, analysierte Starbulls-Trainer Franz Steer das Spiel.

Hamma, samma, kriag i ned
Dabei trauerte er einigen guten eigenen Chancen nach wie beispielsweise einem Pfostentreffer durch Tyler McNeely. Aber trauern bringt nicht viel, erklärte Steer in feinstem Bairisch: „Hamma, samma kriag i, hamma ned, wir haben das Spiel heute verloren. Weißwasser hat meiner Meinung nach sehr gut gespielt und gut die Scheibe laufen lassen. Wir wussten, dass das nicht leicht wird. Aber gut, auch im letzten Jahr haben wir das erste Playoff-Spiel verloren, aber jetzt haben wir nicht so viel Zeit.“ Denn in den Pre-Playoffs genügen bekanntermaßen zwei Siege zum Weiterkommen. Das weiß natürlich auch Steer. „Das ist win or die am Sonntag. Die Chancen stehen wieder 50:50. Wir haben in der Vergangenheit in Weißwasser oftmals besser gespielt als zuhause. Wir werden uns jetzt gut vorbereiten und hoffen, dass wir uns am Dienstag wieder sehen.“

Vielleicht sehen wir dann auch Mario Trabucco wieder. Nach seiner Verletzung sollte er eigentlich
schon im ersten Spiel gegen die Füchse auf dem Eis stehen, am Donnerstag kam dann aber die
Absage. Der Grund? „Das weiß ich nicht. Er hat die ganze Woche mit der Mannschaft trainiert, am
Donnerstag hat er zu mir gesagt, dass er nicht spielen kann. Wenn ein Spieler sagt, er könne nicht
spielen, dann kann er nicht spielen. Darum mussten wir auch die ganzen Reihen wieder umstellen.
Das ist halt nicht so gut gelaufen“, erklärte Steer das Fehlen Trabuccos. Es bleibt also offen, ob der
Starbulls-Topscorer am Sonntag oder gar am Dienstag für die Starbulls wieder aufs Eis kann.
Sicher ist jedoch, am Sonntag muss ein Sieg her, um ein „fatales Ausscheiden“, wie Steer es nannte,
zu verhindern.

Spielbeginn in Weißwasser ist um 17 Uhr. Sollten die Starbulls gewinnen, kommt es zum entscheidenden dritten Spiel am Dienstag um 19.30 Uhr im Rosenheimer Kathrein Stadion.

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