Wahltriumph für Klaus Stöttner

CSU-Kreisvorsitzender wurde mit über 96 Prozent im Amt bestätigt

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Stoettner_Aigner Klaus Stöttner bleibt der Kreisvorsitzende der CSU Rosenheim-Land. Er ist mit einem „historischen Wahlergebnis“ – so Wahlleiter Josef Neiderhell, Landrat a.D. – von über 96 Prozent von den CSU-Kreisvertretern erneut gewählt worden. „Ich danke euch allen für das entgegen gebrachte Vertrauen“, erwiderte Klaus Stöttner gerührt. Die Wahl fand im Kurhaus Bad Aibling statt. Grußworte kamen von der stellvertretenden Ministerpräsidentin Ilse Aigner und Rosenheims Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer.

Die stv. Ministerpräsidentin ließ es sich an diesem Abend nicht nehmen, Klaus Stöttner direkt zu gratulieren. Ihre Verbundenheit zum CSU-Kreisverband brachte sie in Ihrer Rede deutlich zum Ausdruck: „Ich bin vor 30 Jahren in die CSU in der Gemeinde Feldkirchen-Westerham in den CSU Kreisverband Rosenheim-Land eingetreten. Es bedeutet mir viel, heute Abend hier zu sein.“ Gabriele Bauer betonte hingegen das „freundschaftliche Miteinander“ der CSU-Kreisverbände Rosenheim Stadt und Land.

Wichtige Themen waren in den Reden der beiden Mandatsträger Aigner und Stöttner aber vor allem die Asylpolitik sowie die Digitalisierung Bayerns. So erklärte Stöttner, dass sich „schätzungsweise 50 Millionen Menschen derzeit weltweit auf der Flucht befinden“. Dennoch habe Zuwanderung seine Grenzen, damit Kommunen und das Ehrenamt nicht überfordert werden. Auch Europa sei gefragt, hier klare Regeln zur Verteilung der Flüchtlinge zu schaffen, so Stöttner weiter. Deswegen sei er froh, dass nun auf europäischer Ebene als nächstes ein Gesetzgebungsvorschlag zu einer gerechten Verteilung der Flüchtlinge vorlegen wird.

Ilse Aigner stellte hingegen für die Zukunft eines modernen Freistaats klar: „Ich werde in den nächsten vier Jahren die Digitalisierung Bayerns weiter vorantreiben. Dafür wird eine halbe Milliarde Euro investiert, das sind 200 Millionen mehr als bisher eingeplant waren.“ Dies käme vor allen den für Bayern so wichtigen mittelständischen Betrieben zugute.

Auf der Kreisvertreterversammlung wurden neben Klaus Stöttner auch die weiteren Kreisvertreter gewählt. So bleiben die Landkreis-Stellvertreter für die Bereiche Rosenheim-Nord, -Süd und –West (in dieser Reihenfolge): Bezirksrat Sebastian Friesinger, Landrat a.D. Josef Neiderhell und die Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig. Eine neue Aufgabe wartet hingegen auf die Frasdorfer Ortsvorsitzende und Gemeinderätin Christine Domek-Rußwurm, die neu zur stellvertretenden Kreisvorsitzenden für den Bereich Rosenheim-Ost gewählt wurde. Damit beerbt diese den Bernauer Ortsvorsitzenden und Gemeinderat Christian Hügel, der in Brüssel neue berufliche Aufgaben übernommen hat.

Der weitere Kreisvorstand setzt sich wie folgt zusammen:

Pruttings Bürgermeister Hans Loy Schatzmeister, Heike Maas und Stephan Schlier Schriftführer, Bruckmühls Bürgermeister Richard Richter und Georg Ziegltrum Kassenprüfer und die Beisitzer Michael Anner jun., Angelika Artmann, Irene Biebl-Daiber, Annemarie Bock, Franz Engl, Josef Huber, Raublings Bürgermeister Olaf Kalsperger, Marianne Loferer, Julia Müller, Christian Müllers, Nußdorf Bürgermeister Josef Oberauer, Sebastian Obermaier, Wolfgang Schmid, Andrea Schneebichler, Stefan Schroller, Paul Unterseher, Matthias Vieweger, Tae Su Yoon.

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