Vor Grundschule: „Besorgnis-erregend!“

Polizei kontrollierte in Rosenheim die Geschwindigkeit in 30er Zone - Vorsicht, Kinder!

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Innenminister Herrmann stellt neue Sicherheitsausstattung der Polizei und neue Absicherungseinrichtungen der Autobahnmeisterei vor Foto: 10nach8 / Grundmann 23.07.2008Zu Beginn der Woche wurden von der Polizei Geschwindigkeitsmessungen in unmittelbarer Nähe zu einer Grundschule in Rosenheim durchgeführt. Das Ergebnis sei besorgnis-erregend, sagen die Beamten. Bei der überwachten Strecke handelte es sich um den Schulweg, der besonders in den Morgen- und Mittagsstunden von vielen Kindern zu Fuß und mit dem Fahrrad genutzt werde. Aus diesem Grund gelte hier – wie meist im Schulbereich – eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h …

Im Laufe der Messung kamen den Beamten jedoch mehrere Autofahrer unter, die zum Teil mehr als doppelt so schnell unterwegs waren.

Der Bremsweg im Falle einer Gefahrenbremsung würde sich dabei um etwa das Vierfache verlängern.

Die Fahrzeugführer erwartet jetzt ein Bußgeld im dreistelligen Bereich sowie Punbkte im Fahreignungsregister.

Besonders Kinder können die Gefahren im Straßenverkehr oft nicht richtig einschätzen und sind deshalb auf die Rücksichtnahme anderer Verkehrsteilnehmer angewiesen, das betont die Polizei heute eindringlich!

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2 Gedanken zu „Vor Grundschule: „Besorgnis-erregend!“

  1. Ein Wasserburger

    In der Tat besorgniserregend! Solches Verhalten von Verkehrsteilnehmern – ja meist Eltern – lässt sich auch an anderen Schulen in unserer Region tagtäglich beobachten. Und wenn man die Personen dann anspricht und sie darauf hinweist, dass sie Kinder gefährden, muss man sich oft noch rechtfertigen oder bekommt eine unverschämte Antwort. Ich wünsche mir ausdrücklich mehr von diesen Kontrollen!

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    1. Günther Pfeffinger

      Bin da ganz bei Ihnen. Geschwindigkeitskontrollen, wie kürzlich in Wasserburg eingeführt, können sehr sinnvoll eingesetzt werden. Ehrlichgesagt ist mir eine einzelne Kontrolle vor einer Schule/Kindergarten/Altenheim lieber, als zehn Kontrollen um 4 Uhr morgens auf einer einsamen Landstraße, wo es dann den Berufsfahrer „dabreslt“, der auf weiter Flur vielleicht mal 120 km/h fährt, weil außer Fuchs und Haas niemand da ist.

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