Vor einem Baumarkt einfach ausgesetzt

Schleuser überließ Flüchtlingsgruppe aus Syrien ihrem Schicksal

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PolizeieinsatzDie Bundespolizei hat gestern im Gewerbegebiet von Raubling 14 Flüchtlinge in Gewahrsam genommen. Ersten Ermittlungen zufolge setzte ein Schleuser seine „Fahrgäste“ vor einem Baumarkt einfach aus und überließ sie ihrem Schicksal. Vermutlich mussten die Geschleusten die Fahrt von Ungarn bis nach Deutschland im Rückraum eines Kleintransporters verbringen, so das Polizeipräsidium am heutigen Dienstagnachmittag. Rosenheimer Fahnder hatten an der Zufahrt zu dem Baumarkt erst eine neunköpfige Gruppe kontrolliert. Keiner der Syrer konnte …

… sich mit den erforderlichen Einreisedokumenten ausweisen. Sie gaben an, unmittelbar vor Antreffen durch die Beamten von ihrem Schleuser ausgesetzt worden zu sein. Bei der sofort eingeleiteten Fahndung konnte eine Streife der Polizei auf dem angrenzenden Parkplatz fünf weitere Personen ohne Aufenthaltspapiere feststellen.

Alle 14 wurden zur Dienststelle der Bundespolizei nach Rosenheim gebracht. Dort berichtete einer der unerlaubt Eingereisten, dass sie bereits in Ungarn gezwungen worden waren, auf der Ladefläche des Kastenwagens Platz zu nehmen.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnten die Geschleusten an die Flüchtlingsstelle in München weitergeleitet werden. Die Bundespolizei ermittelt gegen den bislang unbekannten Schleuser.

 

 

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