Von der Zukunft der Innovation

In unserer Region optimale Standortbedingungen für High-Tech-Betriebe

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viernullBayern hat sich in den letzten Jahren innerhalb Deutschlands zum Hochtechnologie-Standort und Innovationsland Nummer eins entwickelt. Davon, dass in der Region Rosenheim optimale Standortbedingungen für High-Tech-Betriebe und die Internet- und Medienwirtschaft herrschen, konnte sich jetzt auch die CSU-Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig beim Gespräch mit Josef und Stefan Willkommer (unser Foto) überzeugen. Die beiden Brüder sind Geschäftsführer der 1997 gegründeten Online-Agentur TechDivision in Kolbermoor. Vor drei Jahren bezog das Unternehmen neue Räume im ehemaligen Produktionsgebäude der Kolbermoorer Spinnerei …

Inzwischen gibt es in München und Lübeck weitere Standorte. Als Online-Agentur unterstützt TechDivision namhafte Kunden bei ihren Internet-Projekten, insbesondere bei der Entwicklung von Online-Shops, anspruchsvollen Web-Applikationen und Online-Marketing.

Mittlerweile gilt TechDivision als führender Dienstleister für die inzwischen führende Shop-Software Magento in Deutschland. Das rund 70 Mitarbeiter zählende Unternehmen macht in der Branche auch durch die von ihm herausgegebenen Online-Magazine „estrategy“ und „viernull“ auf sich aufmerksam. „Ich bin beeindruckt, wie erfolgreich sich technologieorientierte Unternehmen auch außerhalb der Metropolen etablieren können“, so Daniela Ludwig, „besonders die Kooperation von TechDivision mit der Hochschule Rosenheim und die Unternehmenskultur im Sinne einer ,fair company‘ finde ich bemerkenswert.“

InnoBei dem Gespräch mit Josef und Stefan Willkommer wurden auch Fragen rund um regionale Vernetzungen mit IT-Firmen und die Rahmenbedingungen für die Entfaltung unternehmerischer Kreativität in der Internet- und Medienbranche besprochen. „Als Hochtechnologiestandort müssen wir ein günstiges Innovationsklima schaffen“, so Daniela Ludwig. „Dazu gehören qualifizierte Fachkräfte, eine gut ausgebaute Infrastruktur, eine optimale Breitbandanbindung und eine Vernetzung mit unseren Hochschulen. So können wir unsere Region als Standort für innovative Unternehmen weiterentwickeln.“

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Die Abschlussdiskussion auf dem Innovationsgipfel 2014 brachte es auf den Punkt: In Zeiten der „Industrie 4.0“ und des „Internets der Dinge“ gerät das fachliche Silo-Denken an seine Grenzen. Es wirkt nicht nur unzeitgemäß, sondern kontraproduktiv. Deshalb diskutierten Ende Februar auf dem Podium des Münchner Charles Hotels Vertreter unterschiedlicher Branchen angeregt über die Zukunft der Innovation in einem schnelllebigen, hoch technisierten Umfeld, darunter Manager, Techniker, Designer und Forscher. Man inspirierte sich gegenseitig, suchte gemeinsam nach Lösungen. Es ging darum, konstruktiv interdisziplinär zusammen zu wirken und durch multiperspektivische Betrachtung neue, vielleicht sogar überraschende Lösungsansätze zu entwickeln.   

Das Wort „interdisziplinär“ ist in Anbetracht neuartiger Herausforderungen zum geflügelten Begriff geworden. Es bedeutet, dass sich verschiedene Fachrichtungen miteinander inhaltlich austauschen, sich konstruktiv aneinander reiben. Da Experten aber meist nur in ihrem Kernbereich versiert sind, werden sie im Rahmen des interdisziplinären Dialogs wie von selbst zu interessierten Laien im Hinblick auf die anderen Fachbereiche. Unterhalten sich also ein Informatiker, ein Maschinenbauer und ein Jurist interdisziplinär, so kann man dies als eine Runde von Experten, aber auch als eine von Laien ansehen. Genau diese Doppelrolle aller Beteiligten zwingt den Experten im positiven Sinne dazu, sich möglichst allgemeinverständlich auszudrücken.

Unser Foto unten (von links): MdB Daniela Ludwig mit den Geschäftsführern von TechDivision, Stefan und Josef Willkommer.

Ludwig

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