Volksfest Grafing: Viel Arbeit für Polizei

Betrunkene und Randalierer unterwegs - Radlfahrer mit über zwei Promille

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Bereits um 19 Uhr versuchte am gestrigen Freitag, ein 21-Jähriger mit einer Bierflasche, das Festgelände in Grafing zu betreten. Als er von Zivilbeamten darauf angesprochen wurde, reagierte der bereits stark alkoholisierte Mann äußerst aggressiv und versuchte, die Beamten zu schlagen und zu bespucken. Er wurde in Gewahrsam genommen und anschließend in das Inn-Salzach-Klinikum nach Gabersee eingewiesen. Doch das war nicht der letzte Einsatz der Ebersberger Polizei …

Ein 19-Jähriger befuhr ohne Führerschein und mit einem nicht zugelassenen Pkw die Straße am Parkplatz des Wertstoffhofs. Wohl mangels Fahrpraxis verlor er am Ende der Straße die Kontrolle über das Fahrzeug, durchbrach das Metalltor zum Wertstoffhofgelände und kam an einer Holzwand zum Stehen. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren.

Ein stark alkoholisierter 32-Jähriger mit Gesichtsverletzungen wurde von Einsatzkräften der Polizei am Marktplatz in Grafing aufgefunden. Nachdem ein Rettungswagen gerufen wurde, begann der Mann zu randalieren und ging auf die Einsatzkräfte los. Er musste fixiert werden und wurde in die Kreisklinik eingeliefert.

Ein gut gemeinter Rat der Polizei, den ein 49-Jähriger aus dem Landkreis erhielt und nicht befolgte, dürfte diesen teuer zu stehen kommen. Als der alkoholisierte Mann längere Zeit versuchte, sein versperrtes Fahrrad aufzuschließen, wurde er von einer Streife der Polizei Ebersberg angesprochen und darüber belehrt, besser nicht mehr mit dem Rad zu fahren.

Er versprach dies und gab an, das Rad zu schieben. Kurz darauf fuhr er in deutlichen Schlangenlinien auf der Jahnstraße der nächsten Streife in die Arme. Der Alkotest ergab einen Wert deutlich über zwei Promille. Den Unbelehrbaren erwartet nach der Blutentnahme in der Kreisklinik nun ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr.

Weiterhin wurde ein 19-Jähriger auf dem Volksfestgelände von einem bislang Unbekannten geschlagen. Die aufgeplatzte Unterlippe wurde vor Ort durch den Sanitätsdienst behandelt.

„Ansonsten verlief der erste Tag des Volksfests weitgehend friedlich“, meldet die Ebersberger Polizei gelassen.

 

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Ein Gedanke zu „Volksfest Grafing: Viel Arbeit für Polizei

  1. Na, hoffentlich werden in Gabersee nicht bald die Räumlichkeiten knapp, wenn es wegen der vielen Gmoafeste viele sternhagelvolle Zecher hagelt? Ich dachte, dass es zur Einweisung einer höheren Schwelle bedarf (Unterbringung bezeichnet im medizinischen Bereich eine Zwangseinweisung, eine gegen den Willen des Betroffenen durchgeführte rechtlich vollzogene Unterbringung eines Menschen mit psychischen Auffälligkeiten oder Störungen in einer geschlossenen Abteilung einer psychiatrischen Klinik). Natürlich kann man aber praktisch immer bei aggressiven Betrunkenen mit der Feststellung einer Selbst- oder Fremdgefährdung eine solche Einweisung veranlassen. Bleibt nur zu hoffen, dass die besoffenen Betroffenen, wenn wieder nüchtern, auch wieder rauskommen und zwar nicht erst wieder zum Gmoafest 2017 🙂

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