Vier Großaufgriffe in 48 Stunden

Bundespolizei an Kapazitätsgrenze: 120 unerlaubt Eingereiste in Zügen und Bussen

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PolizeieinsatzDie Rosenheimer Bundespolizei hat heute 29 ausländische Personen mit gefälschten Dokumenten in einem Reisebus aus Italien festgestellt. Bereits zwei Tage zuvor waren in einem anderen Bus derselben Linie ebenfalls 29 somalische Staatsangehörige aufgegriffen worden. Auch bei ihren Pässen handelte es sich um Fälschungen. Doch nicht nur die Feststellungen im Reisebusverkehr brachten die Rosenheimer Fahnder an die Kapazitätsgrenze. In zwei Zügen aus Verona wurden am Mittwoch und Donnerstag insgesamt 64 Ausweislose, vorwiegend eritreischer Herkunft …

… in Rosenheim in Gewahrsam genommen.

Bereits Mittwochfrüh kontrollierten die Bundespolizisten einen italienischen Reisebus. Dabei stießen die Beamten auf 29 somalische Staatsangehörige, die sich mit gefälschten italienischen Papieren auswiesen.

Das Gleiche dann am Freitag. Die Insassen eines Reisebusses desselben Busunternehmens überprüft. Erneut mussten 29 Personen wegen des Verdachts der Urkundenfälschung den Bus verlassen. Ersten Erkenntnissen zufolge handelt es sich bei den Aufgegriffenen um 28 Somalier sowie einen Eritreer. Die Aufgegriffenen gaben an, jeweils 1.200 Dollar für die falschen Dokumente und die Besorgung der Bustickets an einen Schleuser in Italien gezahlt zu haben.

Auch in den grenzüberschreitenden Zügen aus Verona stießen die Rosenheimer Fahnder in weniger als 48 Stunden auf mehrere größere Gruppen unerlaubt Eingereister. Am Bahnhof Rosenheim konnten insgesamt 64 von ihnen aus den Zügen genommen werden. Die Ausweislosen stammen größtenteils aus Eritrea. Zudem waren Pakistani, Afghanen, Somalis und Marokkaner unter den Aufgegriffenen.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die unerlaubt Eingereisten altersentsprechend der Flüchtlingsstelle in München zugeleitet, beziehungsweise dem Rosenheimer Jugendamt übergeben.

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