Versuchter Anschlag mit Molotowcocktail

Senegalese (23) will Unterkunft in Brand setzen - Beherztes Eingreifen der Mitbewohner

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Polizeieinsatz in der GrostadtRaubling – Ein Brandanschlags-Versuch auf die eigene Asylbewerber-Unterkunft im Landkreis Rosenheim – von einem 23-Jährigen aus dem Senegal per Molotowcocktail! Das meldet das Polizeipräsidium heute am Freitagmittag aus Raubling. Bereits am vergangenen Dienstagabend hatte ein Bewohner einer Asylbewerberunterkunft dort vergeblich versucht, diese mit Hilfe eines Molotowcocktails anzuzünden. Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen versuchter, schwerer Brandstiftung und einem versuchten Tötungsdelikts des 23-Jährigen gegen Flüchtlingsheim-Bewohner und die Betreuerin …


Nach einer Streitigkeit mit einem gleichaltrigen Mitbewohner wollte der 23-jährige Tatverdächtige aus dem Senegal gegen 18.30 Uhr im Beisein einer Betreuerin zwei Molotowcocktails in der Unterkunft im Raublinger Ortsteil Nicklheim entzünden. Eine der beiden Flaschen, die mit Benzin gefüllt waren, versuchte er mit einem Feuerzeug anzuzünden.

Nur dem beherzten Eingreifen der anderen Mitbewohner, so die Polizei, war es zu verdanken, sie entrissen ihm Flasche und Feuerzeug, dass es zu keinem Brand mit schwerwiegenden Folgen gekommen ist. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich sieben Personen in der Unterkunft.

Die Kriminaldauerdienst (KDD) übernahm zunächst die Ermittlungen wegen versuchter schwerer Brandstiftung, die vom Fachkommissariat der Kriminalpolizei Rosenheim fortgesetzt und auf ein versuchtes Tötungsdelikt von Heimbewohner und der Betreuerin ausgeweitet wurden.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Traunstein wurde der Tatverdächtige dem Ermittlungsrichter zur Prüfung der Haftfrage vorgeführt und anschließend in eine Haftanstalt eingeliefert.

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15 Gedanken zu „Versuchter Anschlag mit Molotowcocktail

  1. Wie schön bunt doch unser Land ist?

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    1. Wenn ein betrunkener Bayer im Bierzelt einem Anderen den Masskrug ins Gesicht schlägt, würde Niemand auf die Idee kommen zu sagen: wie weiss–blau doch unsere Welt ist ! Macht es euch doch nicht immer ganz so einfach !

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      1. @ Katha
        wollen Sie jetzt einen Maßkrug mit einem Molotowcocktail vergleichen?
        Jetzt werds ja immer schöner!
        Auch die pro Asyl sollten sich so etwas nicht schönreden, weil das sind schon Mafia-Methoden.
        Bestimmt haben viele der Flüchtlinge schlimme Sachen erlebt und mussten zu harten Mitteln greifen, um zu überleben.
        Aber bei genau denjenigen hängt die Hemmschwelle der Gewalt halt extrem tief und genau damit wird sich unser Land mit der Willkommenskultur noch lange beschäftigen.
        Das sieht man aber mit der rosaroten Brille nicht so klar.
        Genau so viele sind vermutlich auch ehrliche und anständige Menschen, die in Frieden leben wollen.

        Aber es ist halt naiv zu glauben, es kommen nur friedliebende Flüchtlinge, die für ihr Geld arbeiten wollen.

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        1. Putzen Sie mal Ihre Brille, vieleicht sehen Sie dann nicht mehr so braun!

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          1. @ Martin
            Achso, Sie finden den Vorfall also harmlos .
            Ja es war ja kein deutscher mit dem Molotowcocktail !!!!!!

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        2. Ich denke, dass kein Helfer je behauptet hat, es sind alle nur gut, es sind Menschen – einfach nur Menschen – und auch bei uns Deutschen gibt es genug, die Dreck am Stecken haben.

          Es gibt auch Helfer, die mitgekriegt haben, es läuft hier was Illegales und Meldung an die Polizei gemacht haben, ja, auch das macht ein Helfer – den Leuten klar machen, welche Konsequenzen es hat, wenn man Scheiße baut – nur das werdet ihr Asylgegner nie hören wollen, sonst könnte man ja nicht mehr über Pro-Asyl-Gutmenschen schimpfen.

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          1. Ein Helfer macht also den Menschen klar, welche Konsequenzen es hat, wenn man Sch… baut., aha.
            Ich behaupte, das wissen sämtliche Betroffene sehr gut auch ohne Helfer, und zwar aus ihren Heimatländern!
            Oder denken Sie ernsthaft, in Afrika, Arabien oder Asien haben die Menschen noch nie was von Recht oder Unrecht gehört oder gefühlt? Wo leben Sie?
            Ein seltsames Sendungsbewusstsein legen Sie hier an den Tag.

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  2. @ Katha
    Ich glaube nicht, dass die betroffene Betreuerin und die betroffenen Bewohner ihren komischen Vergleich gelten lassen würden.

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    1. Das ist kein komischer Vergleich! Kennen Sie die betroffene Betreuerin und die Bewohner? Ich auch nicht, aber die Betreuerinnen und Betreuer, die ich kenne, zeigen großes soziales Engagement und verurteilen ausländerfeindliche Ressentiments!

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      1. Fakt ist aber dennoch:
        Viele Asylhelfer verschweigen und beschönigen die von Asylanten ausgehende Gewalt.
        Ein Molotowcocktail als Brandsatz zu verwenden und damit das Leben von zig Leuten zu gefährden mit einem Maßkrug in Bayern in Verbindung zu bringen zeugt schon von besonderer „Interpretation“ einer Straftat … man versucht halt schlicht und einfach, die Leutedumm zu halten.
        Was aber kaum mehr gelingt, da es im Rosenheimer Raum innerhalb der letzten 2 Jahre zu zu vielen Gewalttaten/Verbrechen kam..
        Naja, die Asylbetreuer wollen halt ihren Status „Heiligenscheininhaber“ auf keinen Fall aufgeben, selbst wenn sie Brandstifter fördern und stützen.

        Würde unser eins gleiches mit einem Einheimischen (Brandstifter etc.) tun ….. das Geschrei wär riesig.

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      2. Wenn ein Streit zum Anzünden eines Molotowcocktails ausreicht, na, dann danke.

        Und dann wird vielleicht noch eine psychiatrische Erkrankung dem Ganzen zu Grunde gelegt. Auf den Trichter kommen jetzt so einige Asylanten, um das Abschiebeverfahren zu verzögern. Vielleicht befassen sich die Diskutierenden einmal mit den harten Fakten der einzelnen Fälle und finden auch aber bitte gleich eine Lösung, wie die entstehenden Kosten gedeckt werden sollen. Danke.

        Und das sehe ich durch die Brille der Realität, und diese ist nicht gefärbt. Menschen, die wegen Krieg fliehen müssen, denen soll auch hier in Deutschland geholfen werden. Wer aber Gesetz und Ordnung mit Füßen tritt, der möge sich bitte gut überlegen, ob er/sie hier in Deutschland leben möchte.

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      3. @Martin
        Also einen Maßkrug mit einem Brandsatz zu vergleichen finde ich schon komisch. Ich weiss ja nicht was Sie hier schönreden wollen.

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  3. Reiner Alois

    … eine Diskussion über brandsatzwerfende Mitbürger anzufachen ist völlig überflüssig … die Tat ist bei Jedem gleichermaßen zu verurteilen und zu ahnden, egal welcher Nationalität oder Herkunft, egal ob Ingenieur oder Asylsuchender … wer allerdings beginnt eine solche schreckliche Tat zu verharmlosen und Verständnis für den Täter zu konstruieren der sollte zwingend ärztlichen Rat in Anspruch nehmen, denn dann stimmt etwas mit dem Realitätsbewußtsein der verharmlosenden und verständnisvollen Person nicht mehr …

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  4. Immer wenn eine Aussage mit „Fakt ist” beginnt ist Vorsicht geboten. Oft folgt eine falsche Aussage. Die Aussage „Viele Asylhelfer verschweigen und beschönigen die von Asylanten ausgehende Gewalt” (Edith 19. Juni 2016, eingeleitet mit „Fakt ist”) ist im Bericht nicht enthalten. Nichts davon steht drin. Woher stammt der angebliche Fakt dann? Ich kenne viele Helfer, aber niemand darunter, der Gewalt verschweigt oder beschönigt.

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    1. Hallo Herbert,
      Sie wissen das Ihnen keiner Ihrer bekannten Helfer etwas verschweigt oder beschönigt?
      Das ist aber Interessant. Woher wissen Sie jetzt das so genau?
      Ach so, sonst würden Sie es Ihnen ja sagen?

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