Schlägerei zu Acht – Stofftier war der Auslöser!

... und Streit im Wiesnbus - Ehefrau mit Platzwunde - Unser Wiesnblaulicht

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BlaulichtDas traditionelle Feuerwerk am gestrigen Donnerstagabend läutete den Rosenheimer Wiesnendspurt für die letzten Tage ein, ehe am Sonntagabend die Zapfhähne zugedreht werden. Spätabends gab es gestern einige Einsätze und vermehrt Arbeit für die Polizei. Hoch her ging es um 22.50 Uhr in der Kaiserstraße. Zwischen zwei jeweils vierköpfigen Gruppen kam es zu einem Streit, der sich zu einer handfesten Keilerei entwickelte. Erst riss ein 18-Jähriger einem 41-Jährigen ein Stofftier aus der Hand. Nach dem folgenden Gerangel …

… trennten sich die beiden verfeindeten Gruppen zunächst, das Stofftier blieb bei dem 41-Jährigen. Dann erfolgte der zweite Angriff, ein anderer 18-Jähriger rannte über die Straße und ging auf einen 34-Jährigen aus der „Stofftier-Besitzer-Gruppe“ los. Das war der Auslöser dafür, dass nun alle Acht kräftig mitmischten.

Nach dem Einschreiten der Polizei waren zum Glück nur drei Leichtverletzte zu registrieren. Gegen alle Raufbolde wird jetzt wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

Zwei Rosenheimer gerieten sich um kurz nach 23 Uhr im Wiesnbus in die Haare. Die 47 und 39 Jahre alten Männer gingen im Bus aufeinander los. Leidtragende war dabei vor allem die Ehefrau des älteren Mannes, sie erlitt eine Kopfplatzwunde. 

Türsteher (19) tritt einen Gast mit Fuß in den Bauch

Als ein 38-jähriger Rosenheimer gegen 1 Uhr beim Verlassen eines Nachtclubs am Salzstadel den 19-jährigen Türsteher etwas fragte, „tickte“ der aus, so die Polizei soeben in einer berichtigten Meldung, und trat dem Gast mit dem Fuß in den Bauch. Der Verletzte kam mit starken Schmerzen zur Untersuchung ins Rosenheimer Klinikum.

Völlig grundlos beleidigte ein Mann um kurz nach 21 Uhr zwei Polizeibeamte auf dem Herbstfestgelände, so die Polizei. Als die Beamten den 21-Jährigen zum Ausgang an der Kaiserstraße brachten, fuchtelte er ständig mit einer brennenden Zigarette vor dem Gesicht eines Polizisten herum und hörte damit auch nicht auf, trotz mehrfacher Aufforderung, das zu unterlassen. Als ihm einer der Polizisten schließlich den Glimmstengel wegnehmen wollte, wurde der 21-Jährige rabiat. Er musste auf den Boden gedrückt und gefesselt werden. Jetzt erwarten ihn Anzeigen wegen Beleidigung und Widerstandes gegen die Beamten, sagt die Polizei.

Bei Gaborhalle: Maßkrug auf den Kopf geschlagen

Kriminell und obendrein noch völlig unsinnig ist ein Angriff auf einen jungen Mann aus dem Landkreis, der schon in der Nacht auf Donnerstag passierte, aber erst im Laufe des gestrigen Tages angezeigt wurde. Ein 19-Jähriger war mit zwei Freunden spätabends zu Fuß in der Ebersberger Straße zu seinem geparkten Auto unterwegs, als etwa auf Höhe der Gaborhalle von hinten zwei Personen kamen und ihm im Vorbeilaufen ein Maßkrug gegen den Kopf geschlagen wurde. Das Opfer kam ins Rosenheimer Klinikum, dort wurde die Kopfplatzwunde genäht. Eine genaue Personenbeschreibung der beiden Täter ist bis jetzt nicht bekannt, die Tat passierte zwischen Mittwochabend,  22 Uhr und Donnerstagmorgen, 1 Uhr.

Die Polizeiinspektion Rosenheim ermittelt jetzt wegen gefährlicher Körperverletzung und bittet Zeugen, die in dieser Sache Hinweise geben können, sich unter der Telefonnummer 08031-2000 zu melden.

Ehefrau und Bus weg

Wohl im Zelt „vergessen“ hat eine Ehefrau ihren 65-jährigen Mann. Den brachte der Sicherheitsdienst eines Bierzeltes am gestrigen, frühen Abend hilflos zur Wiesnwache. Die Ehefrau war weg, der Bus nach Hause eine Stunde zuvor schon abgefahren. Also wurde der Sohn verständigt, der den Papa samt seinen fast 2,7 Promille heimbrachte.  

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