Tipps gegen Ameisenplage

Auch ohne chemische Keule - Umwelttelefon

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Rosenheim – Ameisen sind eigentlich ausgesprochen nützliche Tiere. In der Natur übernehmen sie zum Beispiel die Rolle der Gesundheitspolizei. Leider haben Ameisen aber auch ein paar Eigenschaften, die Hobbygärtnern das Leben schwer machen können: Sie beschützen Blattläuse vor Fressfeinden, um ihre zuckerhaltigen Ausscheidungen – den Honigtau – zu ernten. Einige Arten legen zudem ihre Höhlen mit Vorliebe unter sonnigen Terrassen an, weil sich die im Sommer besonders schnell erwärmen.

Will man eine solche Ameisenkolonie umsiedeln, füllt man einen Blumentopf mit Erde, Stroh oder Holzwolle, befeuchtet alles und stellt ihn umgedreht auf das Nest. Kurze Zeit später zieht die Königin mit Brut und ihren Arbeiterinnen in den Topf um. Anschließend kann man das Ameisenvolk ganz leicht mit einem unter den Topf geschobenen Spaten umsetzen. Gänzlich ungewollt sind Ameisen im Haus. Um sie dort loszuwerden empfiehlt das Umwelt- und Grünflächenamt der Stadt Rosenheim den Einsatz von umweltfreundlichen Geruchsbarrieren wie Ameisenöl, Essig, Kerbel, Zitronensaft, Majoran, Zimt oder Lavendel. Auch Backpulver und Hirschhornsalz helfen bei starkem Ameisen-Befall. Weitere Informationen gibt’s am städtischen Umwelttelefon unter der Nummer 08031/365-1861.

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