Syrer mit zehn Kindern und einem Säugling

... gestern von Polizei in Turnhalle als Notunterkunft untergebracht

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SONY DSCDie Rosenheimer Bundespolizei hat gestern erneut ihre Turnhalle in eine Sammelunterkunft umgewandelt. Schleierfahnder hatten im Nachtzug aus Rom 31 Personen ohne die erforderlichen Einreisedokumente festgestellt. Bereits am Vortag waren den Rosenheimer Bundespolizisten 21 Eritreer in Zügen aus Italien ins Netz gegangen. Die Beamten brachten die Flüchtlinge von gestern – Familien, die hauptsächlich aus Syrien stammen, unter ihnen zehn Kinder und ein Säugling – für die Dauer der polizeilichen Sachbearbeitung in der Rosenheimer Turnhalle unter. Vier allein reisende Jugendliche gingen in die Obhut des Rosenheimer Jugendamtes über….

Bereits am Vortag hatten Rosenheimer Bundespolizisten 21 Eritreer in Gewahrsam genommen. Die Afrikaner waren bei Kontrollen in Eurocity-Zügen aufgefallen.

Die Beamten vernahmen die Aufgegriffenen mit Hilfe von Dolmetschern. Sofern die unerlaubt Eingereisten dabei ein Asylbegehren äußerten, wurden sie nach Abschluss aller Maßnahmen an das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge in München weitergeleitet.

Die Überprüfung einer eritreischen Staatsangehörigen ergab, dass sie bereits in Italien um Asyl ersucht hat. Deshalb wird sie mit ihrem zweijährigen Sohn den italienischen Behörden übergeben. Ein 29-jähriger Albaner wird schon bald die Heimreise antreten müssen. Der Grund wurde von der Polizei nicht näher bekannt gegeben am heutigen Mittag.

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