Schüler aus der Region in Berlin

Jugend und Parlament 2016: Philip Hierhager übte Bundespolitik

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ludwig_berlinBerlin/Vogtareuth –  Jetzt fand im Deutschen Bundestag wieder die alljährliche Veranstaltung „Jugend und Parlament“ statt. 315 Jugendliche aus dem gesamten Bundesgebiet, die von Mitgliedern des Bundestages nominiert worden waren, haben in einem Planspiel das parlamentarische Verfahren nachgestellt. Die Teilnehmer schlüpften für vier Tage in die Rollen von Abgeordneten und haben vier Gesetzesinitiativen simuliert.

Mit dabei war in diesem Jahr der von der heimischen CSU-Bundestagsabgeordneten Daniela Ludwig ausgesuchte Schüler des Karolinen-Gymnasiums Rosenheim, Philip Hierhager aus Vogtareuth.

Er debattierte im Plenarsaal zusammen mit seinen MdB-Kolleginnen und Kollegen auf Zeit Entwürfe zur Festschreibung von Deutsch als Landessprache im Grundgesetz, zur Einführung bundesweiter Volksabstimmungen, zur Ausweitung der Beteiligung deutscher Streitkräfte an einer EU-geführten Militäroperation im fiktiven Staat Sahelien sowie zur Verbesserung des Tierschutzes in der Landwirtschaft.

Die Jugendlichen im Alter von 16 bis 20 Jahren sollten dabei die Arbeit der Abgeordneten kennenlernen – in Landesgruppen, Fraktionen, Arbeitsgruppen und Ausschüssen. Bei der abschließenden Debatte im Plenarsaal haben 48 Redner aus allen Spielfraktionen am Pult ihre Positionen vertreten und dabei versucht, Mehrheiten für ihre politischen Anliegen zu gewinnen. Vollbesetzte Besuchertribünen haben dabei für wirklichkeitsnahe Bedingungen gesorgt.

„Besonders intensiv wurde der Auslandseinsatz der Bundeswehr in Sahelien diskutiert. Da hat sich jeder gut in seine Rolle eingefunden und argumentiert“, sagt Philip Hierhager. „Die Atmosphäre im Bundestag hat dabei geholfen, sich komplett wie ein Abgeordneter zu fühlen“, so der Schüler weiter.

„Es ist schon immer etwas Besonderes, wenn Schulklassen nach Berlin reisen und mit mir vor Ort  eine kurze Diskussion über meine Arbeit führen können, aber das Planspiel von Jugend und Parlament ist von einer ganz anderen Intensität. Danach wissen die Jugendlichen, wie es wirklich läuft. Die Schüler versetzen sich in einen Abgeordneten und haben danach ein viel besseres Verständnis für die politischen Abläufe“, freut sich Daniela Ludwig.

„Auch wie schwer es manchmal ist, Kompromisse eingehen zu müssen, konnten sie bei der Diskussion der unterschiedlichen Gesetzentwürfe gut nachvollziehen“, so Ludwig.

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