Regierung: Wir sind äußerst dankbar!

Gestern haben 74 Asylbewerber die Luitpoldhalle in Rosenheim bezogen

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SONY DSCDie ersten 74 Asylbewerber der etwa insgesamt 100 (wir berichteten) haben gestern die Not-Erstaufnahmeeinrichtung in der Luitpoldhalle in Rosenheim bezogen. Regierungspräsident Christoph Hillenbrand bedankte sich in einem Telefonat mit Rosenheims Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer bei allen Helfern vor Ort und warb um Verständnis für diese Maßnahme. Das heißt es gestern Nacht in einer offiziellen Presseerklärung der Regierung. Hillenbrand: „Neben Oberbürgermeisterin Bauer und ihren Mitarbeitern gilt mein besonderer Dank den vielen haupt- und ehrenamtlichen Helfern, die die heute angekommenen Asylbewerber in Empfang genommen und versorgt haben …

Mir ist vollkommen bewusst, dass wir mit den Not-Erstaufnahmeeinrichtungen beispielsweise in München, Garmisch, Mühldorf, Feldafing, Erding, Ingolstadt, Dachau und nun Rosenheim die dortigen Behörden, Hilfsorganisationen und auch viele ehrenamtliche Helfer stark in Anspruch nehmen.

Bei trotz der Jahreszeit täglich rund 200 in München ankommenden Asylbewerbern sind wir äußerst dankbar für diese in Oberbayern wie auch anderen Regierungsbezirken dringendst erforderlichen Notunterbringungsplätze. Sie geben uns die Chance, das Erstaufnahmesystem in München weiter zu stabilisieren, damit wir hoffentlich bald nicht mehr in diesem Ausmaß auf solche Überbrückungslösungen zurückgreifen müssen.“

Die Regierung von Oberbayern hat im Laufe der vergangenen rund zwei Monate in verschiedenen oberbayerischen Landkreisen und kreisfreien Städten Not- Erstaufnahmeeinrichtungen eröffnet. Diese werden in der Regel rund vier Wochen betrieben. Rosenheim ist die elfte der derzeit aktiven Not-Erstaufnahmeeinrichtungen.

Unser Foto zeigt die Turnhalle der Bundespolizei Rosenheim, die derzeit ebenfalls immer wieder als Notquartier für ankommende Flüchtlinge zur Verfügung steht.

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