Ratten-Bekämpfung in der Stadt

Problem Essensreste - Rosenheim legt neu erstellten Info-Flyer für die Bürger aus

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rattenRegelmäßig kommen beim Amt für Sicherheit und Ordnung Anrufe besorgter Bürger an und berichten über das Vorkommen von Ratten auf ihren Grundstücken oder in ihren Gebäuden. Das meldet die Stadt Rosenheim heute am Freitagmorgen. Die Stadt möchte deshalb mit einem neu erstellten Info-Flyer ihre Bürger informieren, was jeder einzelne tun kann, um die Rattenpopulation in Grenzen zu halten und sie vom eigenen Hab und Gut fernzuhalten. Der Flyer liegt in den Rathäusern auf und kann unter …

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Die Ratte ist wohl das einzige Säugetier, das der Mensch niemals ausrotten wird“. Dieses Zitat trifft die Problematik auf den Punkt.

Frei lebende Ratten sind Überträger vieler Krankheiten und gelten nach dem Infektionsschutzgesetz als Schädlinge, die bekämpft werden müssen. Die sogenannten „Kanalratten“ lassen sich jedoch kaum vollständig ausrotten.

Die Stadtverwaltung appelliert an ihre Bürger, vor allem keine Essensreste in der Kanalisation oder auf dem offenen Komposthaufen zu entsorgen. „Die Reste vom Geschnetzelten oder den Spaghetti Bolognese gehören nicht ins Klo, sondern in den Restmüll“, so Donat Steindlmüller vom Amt für Sicherheit und Ordnung. Essensreste in den Schmutzwasserkanälen sind ein gefundenes Fressen für die Kanalratte.

„Dann hilft auch das Auslegen von Giftködern nichts mehr, da sich die Ratte lieber an den Essensresten bedient“, so Steindlmüller. Sollte dennoch ein Rattenbefall bemerkt werden, empfiehlt das Ordnungsamt eine Fachfirma zu kontaktieren. Nur die zweitbeste, da weniger erfolgreiche Lösung ist, die Eigeninitiative zu ergreifen und sich mit den im Handel zu erwerbenden Rattenbekämpfungsmitteln selbst zu helfen. Auf alle Fälle sind die Gebrauchsanweisungen und Warnungen auf den Verpackungen zu beachten.

Die Stadt weist darauf hin, dass für die Bekämpfung von Ratten auf Privatgrundstücken die Eigentümer oder Hausverwaltungen verantwortlich sind und diese auch die Kosten dafür tragen müssen. Gleiches gilt, wenn ein Rattenfall bemerkt und beim Amt für Sicherheit und Ordnung der Stadt Rosenheim gemeldet wird.

Das Ordnungsamt beauftragt zwar einen Fachbetrieb, aber zunächst um herauszufinden, wo und warum sich die Ratten dort aufhalten. Liegt die Ursache des Rattenbefalls beim Mieter oder Eigentümer, hat dieser die Bekämpfungskosten zu übernehmen.

Unabhängig davon führt die Stadt Rosenheim auf den öffentlichen Flächen wie z.B. Grünanlagen oder bei Befall in öffentlichen Gebäuden regelmäßig intensive Rattenbekämpfungsmaßnahmen durch. Auch das Kanalnetz wird regelmäßig gespült und bei Bedarf Rattenköder ausgelegt.

Das Amt für Öffentliche Sicherheit und Ordnung in der Königstraße 15, 3. Stock, steht für weitere Fragen zur Verfügung, auch telefonisch unter 08031/365-1353 oder -1350.

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