„PSA-Wert ist nicht zu unterschätzen“

Rege Diskussionen beim 3. Urologentag

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IMG_0026_1Rosenheim – Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer begrüßte rund 50 interessierte Besucherinnen und Besucher im Bildungs- und Pfarrzentrum St. Nikolaus zum diesjährigen Urologentag und betonte: „Wir können stolz darauf sein, dass wir die Daseinsfürsorge in kommunaler Hand halten“. Ganz besonders drückte sie ihren Wunsch nach einem guten Verhältnis zwischen niedergelassenen Ärzten und der Klinik aus. „Dazu soll auch diese Veranstaltung beitragen“.

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Dr. Markus Wöhr, Chefarzt der Klinik für Urologie und Kinderurologie, führte durch das abwechslungsreiche Programm, das von Vorträgen wie „Sinnvolle Medikamentenverordnung bei älteren Patienten“, „neue, bewährte und alternative Therapien bei der überaktiven Blase“, „Hemmung des Fortschreitens der chronischen Niereninsuffizienz“, bis hin zu „Uroonkologie“, „Nierensteine“ und „Umgang mit dem prostataspezifischen Antigenwert (PSA-Wert)“ reichte.

 

Gezielt hakte Dr. Wöhr bei den Referenten nach und vor allem die Thematik im Umgang mit dem PSA-Wert zeigte, dass in der Bevölkerung immer noch eine starke Verunsicherung hierüber herrscht. Bei der Interpretation des PSA-Wertes sind das Wissen und die Erfahrung des Arztes gefragt. Oberarzt Dr. Maciej Kwiatkowski, Leiter der klinischen Forschung der Urologischen Klinik und des Prostatazentrums am Kantonsspital Aarau, ist wegweisend an der europäischen Screeningstudie beteiligt und zeigte auf, dass letztlich nicht die Bestimmung des PSA-Wertes problematisch ist, sondern der Umgang mit seinen Ergebnissen. Dies erfordert urologischen Sachverstand und Fingerspitzengefühl.

Während der Pausen tauschten sich die Teilnehmer gegenseitig aus und informierten sich über aktuelle Neuerungen an den Informationsständen der Selbsthilfegruppe Prostatakrebs Rosenheim sowie der medizin-technischen Firmen und der Pharmazie.

Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer mit Veranstalter Chefarzt Dr. Markus Wöhr (rechts), Klinik für Urologie und Kinderurologie RoMed Klinikum Rosenheim und einem der Referenten, Priv.-Doz. Dr. Gunnar Wendt-Nordahl Klinikum Sindelfingen.

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