Polizisten mit Flasche bedroht

Zwei Einsätze für Rosenheimer Bundespolizei - 20-Jähriger festgenommen

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Bundespolizei_BahnhofsgebudeRosenheim – Die Bundespolizei hat am Wochenende zwei gewalttätige Männer festgenommen. Beide hatten sich unabhängig voneinander schon während einer Zugfahrt daneben benommen. Nach dem jeweiligen Halt in Rosenheim gingen sie auf die verständigten Bundespolizisten los. Der Deutsche und der Türke handelten sich mehrere Strafanzeigen ein.

Der Zugbegleiter eines Meridian-Zuges verständigte am Sonntagnachmittag die Bundespolizei, nachdem er seinen Angaben zufolge von einer Person die keinen Fahrschein hatte, beleidigt worden war. Die Beamten nahmen den türkischen Staatsangehörigen, der über eine deutsche Aufenthaltsgenehmigung verfügt, zur Rosenheimer Dienststelle mit.

Von der anschließenden Durchsuchung zeigte sich der alkoholisierte 36-Jährige wenig begeistert. Er stieß einen Bundespolizisten gewaltsam von sich und beschimpfte diesen. Offenbar wollte er verhindern, dass der Joint, den er mitführte, aufgefunden wird. Im Ergebnis hat er sich voraussichtlich wegen Leistungserschleichung, Beleidigung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Betäubungsmittelbesitzes zu verantworten.

Samstagnacht wurde die Bundespolizei wegen eines Randalierers zum Bahnhof in Rosenheim gerufen. Dieser war vom Schaffner von der Weiterfahrt ausgeschlossen worden, da er sich weigerte das Rauchverbot im Regionalzug einzuhalten. Aus Protest gegen den Fahrtausschluss versuchte er, die Wageneinrichtung zu beschädigen.

Als die Bundespolizisten eintrafen, beleidigte er die Beamten, ging auf diese los und drohte ihnen mit einer Flasche in der Hand. Der aggressive 20-Jährige wurde in Gewahrsam genommen, mit Handschellen gefesselt und in die Bundespolizeidienststelle gebracht. Nach Abschluss aller Maßnahmen konnte der Deutsche wieder entlassen werden. Auf ihn dürften Strafverfahren wegen Beleidigung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte zukommen.

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