Pferde hielten in der Nacht alle auf Trab

Von Weide ausgebüchst - Große Suchaktion und ein Unfall

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BlaulichtStephanskirchen – Mehrere entlaufene Pferde sorgten für große Aufregung in der heutigen Nacht über mehrere Stunden – nicht nur für die Polizei. Von einer Weide in Stephanskirchen waren die Tiere kurz nach Mitternacht ausgebüchst. Die Pferde rannten neben der Bahnstrecke Rosenheim-Salzburg auf einer Gemeindestraße, kreuz und quer herum, liefen dann wenig später weiter in Richtung Simsseestraße. Dort kam es zu einem Verkehrsunfall. Einem VW Fahrer aus Rosenheim lief ein Pferd direkt vor das Auto …

Trotz Vollbremsung konnte der Autofahrer einen Zusammenstoß nicht vermeiden. Das Pferd stand aber nach dem Aufprall sofort wieder auf und lief laut Polizei – vermutlich zum Glück unverletzt – sofort wieder weiter. Am Pkw entstand im Frontbereich ein nicht unerheblicher Sachschaden.

Weitere Pferde rannten dann auf der Simsseestraße in Richtung Schloßberg davon und wurden von mehreren Verkehrsteilnehmern im Bereich der Kraglinger Kreuzung gesichtet.

Bahn in Alarmbereitschaft: Zugtempo reduziert

Zu dieser Zeit waren bereits etliche Streifen der Polizeiinspektion Rosenheim im Einsatz, um die Pferde einzufangen. Angehörige der Bundespolizei befanden sich ebenfalls im Einsatz, überwiegend zur Sicherung der Bahnstrecke. Die Zuggeschwindigkeit wurde gedrosselt, um auch hier einen Unglücksfall mit einem herumlaufenden Pferd zu vermeiden. Im weiteren Verlauf wurde die Feuerwehr Stephanskirchen für weitergehende Suchmaßnahmen alarmiert. Auch die Besitzer und etliche ihrer Freunde waren unterwegs und suchten nach den Pferden. Scheinwerfer und Nachtsichtgeräte wurden eingesetzt

Nicht mehr gefunden

Nach längerer Suche konnte ein Hengst mit einem Abschleppseil eingefangen werden. Weitere Pferde konnten im Laufe der Nacht trotz intensiven Suchmaßnahmen nicht mehr gefunden werden. Der Besitzer vermutet, dass sich die Stuten und Fohlen für den Rest der Nacht in ein nahegelegendes Waldstück zurückgezogen haben.

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