„Opfer“ gesteht: Überfall hat nie stattgefunden

Aufwendige Ermittlungen der Kripo führten zur „Beichte" des 24-Jährigen

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PolizeiDer Raubüberfall in der Rosenheimer Innenstadt war vorgetäuscht, das meldet das Polizeipräsidium heute am Dienstagmittag. Ein 24-Jähriger hatte bei der Polizei Anzeige erstattet, weil er angeblich am Samstag, 11. April, in der Rosenheimer Innenstadt von zwei Unbekannten überfallen und beraubt worden wäre. Die Ermittlungen der Kripo ergaben jetzt, dass der Raubüberfall nie stattgefunden hat. Der junge Rosenheimer war …

… nach seinen Angaben am frühen Morgen des 11. April zu Fuß in der Rathausstraße in Rosenheim unterwegs, als er gegen 4 Uhr von zwei bislang unbekannten Tätern überfallen wurde. Seinen Angaben zufolge brachten die beiden Täter ihn gewaltsam zu Boden, entnahmen aus seinem Geldbeutel 50 Euro und flüchteten anschließend mit einem schwarzen Audi.

Beamte des Kriminaldauerdienstes und des Fachkommissariates 2 der Kripo Rosenheim ermittelten in dieser Sache seitdem sehr intensiv und zeitaufwendig. Am vergangenen Freitag gestand das angebliche Opfer bei einer erneuten Vernehmung den Ermittlern, dass der Überfall nie stattgefunden hat. Ganz schlüssig erklären konnte er den Beamten aber nicht, warum er die „Räuberpistole“ erfunden hat. Natürlich wird jetzt gegen den 24-Jährigen wegen Vortäuschens einer Straftat ermittelt.  

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