„Ohne Obergrenze ist es nicht zu schaffen!“

Landtagsabgeordneter Otto Lederer: Offener Brief an Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel

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ledererDer Landtagsabgeordnete Otto Lederer (links stehend im Bild von gestern Abend aus Kreuth) und 30 weitere CSU-Abgeordnete, die vor knapp drei Jahren erstmals in das Bayerische Parlament gewählt wurden, haben sich am gestrigen Abend mit einem siebenseitigen Brief an Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel gewandt. Tenor: „Die Zuwanderung muss begrenzt werden, sonst schaffen wir das nicht!“ Der Brief ist am Rande der Klausurtagung der CSU in Wildbad Kreuth an Kanzlerin Merkel übergeben worden. MdL Otto Lederer: „Wir hoffen, dass Frau Merkel endlich auch zu der Einsicht kommt, dass die Belastungsgrenze unseres Landes erreicht ist. Es braucht jetzt die Wende in der Asylpolitik!

Gerade in der Grenzregion Rosenheim spüren wir jeden Tag die Last, immer mehr Menschen versorgen und unterbringen zu müssen.

Doch die Leistungsträger in den Kommunen und natürlich auch die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer sind längst an ihren Belastungsgrenzen angekommen. Das kann niemand länger verantworten. Die Zahl von mehreren tausend Flüchtlingen, die jeden Tag an der bayerischen Grenze ankommen, ist definitiv zu hoch.“

„Schicksalsfrage für die Bundesrepublik Deutschland“

Die Abgeordneten sprechen in dem Brief von der „Flüchtlingskrise als Schicksalsfrage für die Bundesrepublik Deutschland“. Die Bevölkerung sei tief verunsichert und erwarte Lösungen. „Wir brauchen Klarheit, wer in unser Land kommt“, heißt es im Hinblick auf die Vorkommnisse in der Silvesternacht in Köln und die Berichte über Aggressionen in Flüchtlingsunterkünften.

Schon jetzt sei absehbar, dass die hohen Zugangszahlen Deutschland überfordern. Ein Ende des Flüchtlingsstromes sei nicht in Sicht.

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Im Brief zählen die Abgeordneten die Fluchtbewegungen auf und sprechen von acht bis zehn Millionen Menschen, die noch nach Europa unterwegs seien. Diese Anzahl sei in keinem Fall unterzubringen, geschweige denn zu integrieren. Die Zahl einer Obergrenze von etwa 200.000 sei deshalb klug gewählt und es müssten jetzt Taten folgen, um diese Grenze einzuhalten, so die Abgeordneten.

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2 Gedanken zu „„Ohne Obergrenze ist es nicht zu schaffen!“

  1. Die CSU sollte ihren Ankündigungen u. Bitten endlich Taten folgen lassen, da Deutschland sonst immer weiter in eine gesellschaftliche u. wirtschaftliche Katastrophe hineinsteuert. Keine Obergrenze heißt, dass weitere Millionen, unserer Kultur fremde Flüchtlinge, zu uns kommen werden und Deutschland verändern, aber zum negativen. Die Politik muß endlich entsprechend einer Verantwortungsethik handeln und sich nicht von einerandauernden Gesinnungsethik leiten lassen. Es gibt mittlerweile keinen Staat auf der Welt in den man ohne weiteres einreisen kann, wenn man nur Asyl sagt. Die CSU muß wenn sie glaubhaft bleiben will,
    notfalls u. zwar kurzfristig diese Koalition verlassen um ein Zeichen zu setzen.

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    1. 1.) Worauf stützt sich die Behauptung, dass die Migranten Deutschland so zwingend zum Negativen verändern werden?
      2.) Ich möchte mich lieber von einer Gesinnungsethik leiten lassen als von wirtschaftlichen Interessen. Wobei es zahlreiche Studien gibt, die belegen, dass die Integration von Geflüchteten sich langfristig auch positiv auf die Wirtschaft auswirken wird.
      3.) Glaubhaft ist die C(hristlich)-S(soziale) Union doch schon lange nicht mehr.

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