Obdachloser (41) schwebt in Lebensgefahr

Versuchter Totschlag gestern am Bahnhof in Rosenheim? Zeugen gesucht

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BlaulichtDie Kripo sagt: Das Opfer wurde schwer misshandelt. Am gestrigen Mittwochnachmittag erlitt ein 41-jähriger Obdachloser am Bahnhof in Rosenheim bei einer Schlägerei lebensgefährliche Kopfverletzungen. Ein Tatverdächtiger (43) wurde festgenommen und wird dem Ermittlungsrichter zur Prüfung der Haftfrage vorgeführt. Die Kripo bittet dringend um Hinweise, heißt es am heutigen Donnerstagmittag. Der Polizeibericht …

Am Mittwoch gegen 16 Uhr kam es am Bahnhof in Rosenheim zu einer körperlichen Auseinandersetzung, in dessen Verlauf ein 41-jähriger obdachloser Mann aus Rosenheim lebensgefährliche Kopfverletzungen erlitten hat. Nach den bisherigen Erkenntnissen der Kriminalpolizei sind zwei Männer aus Rosenheim auf dem Bahnhofsvorplatz in Streit geraten, bei dem das Opfer schwer misshandelt wurde. Aufgrund der schweren Verletzungen besteht die Gefahr, dass der Mann verstirbt.

Der 43-jährige Tatverdächtige wurde festgenommen und wird im Laufe des heutigen Tages dem Ermittlungsrichter zur Prüfung der Haftfrage vorgeführt.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen eines versuchten Totschlags aufgenommen. Die Ermittler gehen davon aus, dass die körperliche Auseinandersetzung auf dem Bahnhofsvorplatz von weiteren Personen beobachtet wurde.

Dringender Zeugenaufruf

  • Zeugen der Auseinandersetzung werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Sachdienliche Hinweise werden unter der Telefonnummer 08031/2000 entgegen genommen.

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3 Gedanken zu „Obdachloser (41) schwebt in Lebensgefahr

  1. Prävention statt Repression

    Unglaublich, was man regelmäßig aus Rosenheim hört. Beinahe jedes Wochenende hört man von Gewaltexzessen, die Rosenheim Cops scheinen das schon lange nicht mehr im Griff zu haben, waren in der Vergangenheit ja teilweise selbst beteiligt. Ich würde mich dafur aussprechen, Polizeistellen zu kürzen und stattdessen mehr auf Streetwork und Prävention zu setzen, Repression hilft scheinbar nicht. Dem Verletzten wünsche ich alles Gute!!!

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    1. The Guardian

      So,so, da redet ja wieder einmal ein ganz Schlauer daher. Die Typen, die den Mann auf so brutale Art und Weise nahezu zu Tode geprügelt haben, werden einem Streetworker ihr Gehör schenken. Ich kann nur sagen: träumen sie mal schön weiter. Auch solche Organisationen können nicht omnipresent sein. Klar, dann schließen wir Polizeidienststellen und erklären diese Gegenden zum rechtsfreien Raum. Jeder darf mal draufhauen. Finde ich super. Ich würde dann aber eher zu dem Trupp gehen, der mir Schutz und Sicherheit bieten kann. Es würde mich sehr interessieren, wie Sie reagieren würden, wenn sie oder jemand aus Ihrer Familie brutalst attackiert und verprügelt werden. Fangen Sie dann etwa an, ihm das Gute im Menschen vorzubeten? Bitte schön, Ihre Sache, aber ich wäre froh, wenn solche Personen gefasst und der gerechten Strafe zugeführt werden würden. Natürlich schätze ich präventive Massnahmen, aber schauen und hören sie vor allem einmal in den Pausenhöfen genauer hin. Bitch, Hure, etc. sind zum Teil schon in den Grundschulen zu hören. Da happerts doch schon im Elternhaus. Kinder zu bekommen ist halt eben nicht schwer, sie zu wertvollen Mitmenschen der Gesellschaft zu erziehen, das aber wohl sehr. Also machen sie nicht die Polizei zum Prügelknaben, sondern fangen sie schon mal an, in den Familien für Ordnung zu sorgen. Doch die ganze Diskussion bringt dem Opfer seine Gesundheit auch nicht wieder. Schockierend ist, mit welcher kriminellen Energie und Menschenverachtung diese jungen Menschen ein Menschenleben ruinieren und, bei allem Respekt, hier habe ich keinerlei Verständnis mehr.

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      1. @ The Guardian: Danke für diesen Kommentar. Perfekt auf den Punkt gebracht.

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