„Nicht 150 Wohnungen opfern“

SPD gegen Pläne der Hochschule Rosenheim und Veräußerung der Bogensiedlung

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grafikVon Elisabeth Jordan, der SPD-Unterbezirksvorsitzenden, erreichte uns gestern am späten Sonntagabend im Namen der SPD Rosenheim zum Thema Bogensiedlung folgende Presseerklärung: „Es gab viel Kritik in den vergangenen Tagen an unserer Aktion und Position, wir halten an unserer Position fest, und wollen unsere Stellungnahme dazu abgeben. Seit einiger Zeit will die Fachhochschule ihr Areal erweitern, was auch notwendig ist. Hierfür wurden Flächen nördlich der Fachhochschule vorgehalten, auf die die Hochschule bei der letzten Flächennutzungsplanänderung verzichtet hat.


Im südlichen Teil des Fachhochschulgeländes könnte die Fachhochschule sich neben den bestehenden Gebäuden erweitern, was sie aber auch nicht will.
Trotz vorhandener Flächen und bei nicht genutzten Optionen greift die Fachhochschule nun nach einem Rosenheimer Wohngebiet, um hier Hallen und ein Parkhaus zu errichten.
Die Bogensiedlung verfügt momentan über 217 Wohnungen. Sie ist nicht mehr auf dem Stand der Zeit und muss erneuert werden, wofür schon letztes Jahr der Vorbescheid durch die Stadt an die GRWS erteilt wurde. Danach entstehen 290 neue Wohnungen, deren Zahl auch noch erhöht werden könnte.
Die Fachhochschule würde im Tausch nur ein Grundstück zur Verfügung stellen, auf dem nur 140 zusätzliche Wohnungen entstehen würden.
Wird auf dem Standort Bogensiedlung die Fachhochschule wie geplant erweitert, verliert die Stadt mindestens 150 bezahlbare Wohnungen.

Die Fakten in Kürze zusammengefasst:
– die Fachhochschule hat mögliche Grundstücke in Rosenheim abgelehnt
– die Fachhochschule kann auf dem eigenen Gelände erweitern
– den Bürgern der Stadt Rosenheim wird Wohnraum vorenthalten
– die GRWS braucht Grundstücke, um günstige Wohnungen bauen zu können. Ein Verkauf des Grundstückes ohne sofort das erhaltene Geld wieder in einem Grundstückskauf anlegen zu können ist bei der derzeitigen Finanzwirtschaft geradezu eine fahrlässige Geldpolitik
– es stehen in Rosenheim kaum Flächen für Wohnungsbau zur Verfügung, deshalb ist Wohnbebauung auf der Bogensiedlung so wichtig
Ohne tatsächlich eine vergleichbare Bodenfläche zur Verfügung gestellt zu bekommen, wird die SPD Rosenheim der Veräußerung der Bogensiedlung nicht zustimmen.
Wir halten an unserer Unterschriftenaktion fest, und stellen zusätzlich eine Onlinepetition auf der Homepage zur Verfügung. In den kommenden Wochen werden wir Aktionen starten, um für unsere Position zu werben.“

 

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